Eine Stadt mit zwei Zentren und vielen Ortskernen
Solingen ist aus dem Zusammenschluss mehrerer selbstständiger Städte entstanden, und das merkt man bis heute. Gräfrath, Wald, Ohligs, Höhscheid und die Altstadt haben jeweils einen eigenen Kern mit Geschäften, Praxen und Verwaltung. Rund 164.600 Menschen leben in den fünf Stadtbezirken. Wer in dieser Stadt mehrere Liegenschaften betreut, hat es deshalb nicht mit einem einzigen Zentrum zu tun, sondern mit einer Reihe kleinerer Schwerpunkte, die über Höhenrücken und Bachtäler verteilt sind.
Das größte Gewicht hat die Innenstadt in Solingen-Mitte. Die Hauptstraße wurde 1969 zur Fußgängerzone, nach dem Krieg war die Altstadt fast vollständig neu aufgebaut worden. Mit dem Programm City 2013 entstand am Graf-Wilhelm-Platz das Einkaufszentrum Hofgarten, später am Neumarkt ein weiteres Center an der Stelle von Turmhotel und Karstadt-Passage. Abschnitte der Hauptstraße haben dagegen mit leeren Läden zu tun.
Welche Objekte in Solingen Schutz brauchen
Die Bandbreite reicht vom Einkaufszentrum mit Tiefgarage bis zur stillgelegten Werkshalle. Für folgende Orte und Gebäudearten fallen in Solingen typischerweise Objektschutzaufgaben an:
- Hofgarten am Graf-Wilhelm-Platz mit Busbahnhof vor der Tür: Anlieferung am Morgen, Ladenschluss am Abend
- das Center am Neumarkt und die Ladenzeilen entlang der Hauptstraße, auch Geschäfte zwischen zwei Mietern
- die rund einen Kilometer lange Düsseldorfer Straße in Ohligs mit dicht bebauten Wohn- und Geschäftshäusern
- das frühere Werksgelände von Kieserling & Albrecht am Birkenweiher, wo ein Quartier für Wohnen und Gewerbe geplant ist
- Bürohäuser von IT-Firmen im Ohligser Oberland und am Hauptbahnhof
- die Gebäude der geschlossenen St.-Lukas-Klinik an der oberen Schwanenstraße
Bei einem Haus, das noch zur Hälfte vermietet ist, geht es um andere Dinge als bei einem Komplex, der komplett leer auf neue Pläne wartet. Wir klären das zuerst und planen dann Besetzung und Runden danach.
So sichern wir Ihr Objekt
In bewohnten und genutzten Häusern stehen Empfang und Zugang im Vordergrund. Unsere Kräfte melden Besucher an, geben Schlüssel gegen Quittung aus, nehmen Pakete an und achten darauf, dass Brandschutztüren geschlossen und Fluchtwege frei bleiben. Nach Geschäftsschluss gehen sie Treppenhäuser, Tiefgaragen, Technikräume und Anlieferzonen ab, schließen Türen und Tore und stellen Licht und Heizung nach Ihrer Vorgabe ein. Verdächtige Beobachtungen werden mit Uhrzeit und Ort im Bericht vermerkt.
Bei leer stehenden Gebäuden stehen andere Risiken im Vordergrund: Einbruch in Kupferleitungen und Heizanlagen, Graffiti, eingeschlagene Scheiben oder Personen, die sich ohne Erlaubnis Zutritt verschaffen. Hier gehen wir die Außenhaut zu wechselnden Zeiten ab, prüfen Verschlüsse, Zäune und Kellerfenster und schauen nach Wasserschäden. Ist auf dem Gelände eine Alarmanlage vorhanden und mit einer Notruf- und Serviceleitstelle verbunden, fahren wir Auslösungen nach dem mit Ihnen festgelegten Ablauf an.
Ohne Büro im Land, aber mit klarer Zusage
Die Staffsec Solution GmbH hat ihren Hauptsitz in Neumünster sowie Niederlassungen in Berlin und Bremen. In Nordrhein-Westfalen gibt es keinen eigenen Standort. Für Solinger Objekte arbeiten wir deshalb vorhabenbezogen: Vor jedem Angebot rechnen wir durch, ob Besetzung, Vertretung bei Urlaub und Krankheit und die Anfahrt über die gesamte Laufzeit tragen. Erst dann bekommen Sie eine Zusage, sonst eine ehrliche Absage.
Kommt der Auftrag zustande, erhalten Sie einen festen Ansprechpartner, der Ihre Dienstanweisung führt und unter +49 4321 78 33 590 rund um die Uhr zu erreichen ist. Unser Personal bringt mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO mit, für Aufgaben mit Hausrecht am Eingang die Sachkundeprüfung. Das Unternehmen ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Mehr zur Leistung lesen Sie unter Objektschutz, das Land im Überblick unter Objektschutz in Nordrhein-Westfalen. Alle Angebote für die Stadt stehen auf Sicherheitsdienst Solingen, für das Nachbarumfeld lohnt sich der Blick nach Remscheid und Wuppertal.
Womit Sie beim Objektschutz rechnen müssen
Als Orientierung gilt ein Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Wo genau Ihr Objekt liegt, hängt vor allem davon ab, ob eine Kraft ständig vor Ort ist oder ob einzelne Rundgänge genügen, wie viele Stunden auf Nächte, Sonntage und Feiertage fallen und welche Zusatzaufgaben anfallen, etwa Postannahme, Schlüsselübergabe oder Begleitung von Handwerkern.
Gerade bei leeren Flächen lohnt der Vergleich: Eine durchgehende Besetzung ist teuer, mehrere unregelmäßige Kontrollen in der Nacht kosten deutlich weniger und reichen bei einem gut verschlossenen Gebäude oft aus. Wir legen Ihnen beide Wege mit Stunden nebeneinander, damit Sie selbst abwägen können.


