Warum Objektschutz in der Kreisstadt anders aussieht
Lübben hat knapp 14.000 Einwohner, trägt aber die Aufgaben einer Kreisstadt. Seit der Kreisreform 1993 sitzt hier die Verwaltung des Landkreises Dahme-Spreewald, dazu kommen Stadtverwaltung und Landeswaldoberförsterei. Die Stadt selbst nennt rund 1.200 Arbeitsplätze in der Verwaltung. Wer ein Amt mit Bürgerkontakt führt, kennt die zwei Seiten: Tagsüber kommen Menschen mit Anliegen, die nicht immer gut ausgehen, abends bleiben Akten, Technik und Dienstfahrzeuge zurück.
Objektschutz in Lübben heißt deshalb selten nur Zaun und Streife. Häufig geht es um einen Empfang, der Besucher freundlich lenkt und Konflikte früh erkennt, und um einen verlässlichen Abschluss am Abend: Fenster, Türen, Licht, Alarmanlage.
Gebäude, bei denen Objektschutz typischerweise gefragt ist
Die folgenden Orte sind reale Gebäude und Lagen in der Stadt. Sie zeigen, wo Aufgaben entstehen, und sind keine Kundenliste.
- Verwaltungsstandorte des Landkreises mit Landratsamt und Jugendamt, wo Besucherverkehr und vertrauliche Unterlagen zusammenkommen.
- Das Rathaus der Stadt in der Poststraße mit Bürgerservice und Sitzungen bis in den Abend.
- Geschäfte in der Breiten Straße und am Marktplatz, wo mittwochs und freitags über 40 Händler den Wochenmarkt bestreiten.
- Schloss Lübben mit Stadt- und Regionalmuseum, Stadtbibliothek im Marstall und Restaurant im Oberamtshaus.
- Der frühere Güterboden an der Majoransheide, ein bebautes Grundstück, das die Stadt zur neuen Nutzung ausgeschrieben hat.
Handel in der Innenstadt: viel Fläche für eine kleine Stadt
Nach Angaben der Stadt gibt es in Lübben rund 39.000 Quadratmeter Verkaufsfläche, das sind 2,82 Quadratmeter je Einwohner und damit deutlich mehr als im Durchschnitt. Ein Grund ist das Umland: Die Stadt versorgt einen Mittelbereich mit mehreren Gemeinden mit. Für Händler bedeutet das viel Ware auf vergleichsweise kleinen Flächen, oft in Altstadthäusern mit Hinterhöfen und Nebeneingängen.
Nach Ladenschluss ist die Breite Straße ruhig. Eine Schließrunde, die Türen, Rolltore und Hofzugänge prüft, entdeckt offene Fenster und Schäden, bevor der Laden am Morgen öffnet. In der Adventszeit, wenn Marktstände in der Stadt stehen und Geschäfte länger öffnen, lässt sich die Runde verdichten.
Leerstand und Saisonobjekte
Leere Gebäude sind in Lübben kein Massenproblem, aber es gibt sie: Gewerbegrundstücke wie der Güterboden warten auf eine neue Nutzung, Ferienunterkünfte und Gaststätten am Wasser stehen im Winter oft wochenlang still. Die Stadt zählt 3.714 Gästebetten, viele davon in kleinen Häusern, die in der Nebensaison niemand bewohnt.
Für solche Objekte vereinbaren wir Kontrollen zu wechselnden Zeiten. Unsere Kräfte prüfen Türen, Fenster und Zäune, achten auf Wasser- und Sturmschäden und halten jede Feststellung mit Uhrzeit im Bericht fest. Schlüssel nehmen wir gegen Quittung entgegen.
- Empfang und Besucherlenkung in Verwaltungsgebäuden
- Schließdienst mit Kontrolle von Fenstern, Türen und Alarmanlage
- Kontrollgänge in Leerstand und Ferienobjekten
- Bewachung bei Umbau oder Räumung
- Bericht an eine von Ihnen benannte Person
Planung aus Berlin, Einsatz in Lübben
Brandenburg gehört zu unserer Kernregion Nord. In Lübben selbst haben wir kein Büro, die Planung läuft über unsere Zweigniederlassung in Berlin, Aroser Allee 81. Über die A 13 ist die Stadt aus dem Berliner Raum gut zu erreichen. Wir setzen feste Kräfte ein, die das Objekt kennen, und weisen eine Vertretung vorab ein. Wer zusätzlich Gebäude in Lübbenau/Spreewald oder Königs Wusterhausen hat, erhält eine Ansprechperson für alle Standorte.
Unser Personal ist nach § 34a GewO unterrichtet oder sachkundegeprüft, wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Mehr zur Leistung lesen Sie unter Objektschutz, zur Stadt unter Sicherheitsdienst Lübben (Spreewald).
Kosten für Objektschutz in Lübben
Ob ein Empfang acht Stunden am Tag besetzt ist oder eine Kontrollfahrt zweimal pro Nacht vorbeischaut, macht einen großen Unterschied. Als Orientierung gilt ein Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Wo Ihr Angebot liegt, bestimmen vor allem Uhrzeit, Wochenendanteil, Dauer des Auftrags und die Frage, ob eine dauernde Besetzung nötig ist oder Rundgänge reichen.
Für Saisonobjekte bietet sich oft ein Winterplan mit wenigen Kontrollen an, der im Frühjahr endet. So zahlen Sie nur für die Monate, in denen das Haus leer steht.


