Vom Strumpfwirkerort zur Bürostadt
Neu-Isenburg wurde 1699 von Hugenotten gegründet, die als Handwerker aus Frankreich kamen. Heute leben hier 38.236 Menschen auf gut 24 Quadratkilometern, und die Stadt hat den Weg vom Produktions- zum Dienstleistungsstandort fast vollständig hinter sich. Frankfurt grenzt im Norden und Westen an, Offenbach im Osten. Wer ein Gebäude hier schützen will, schützt deshalb selten eine Werkhalle, sondern meist Glasfassaden, Empfangsbereiche, Serverräume und Parkdecks.
Die Stadt besteht aus drei Teilen, die nicht zusammengewachsen sind: der Kernstadt mit dem Alten Ort, der Wohnsiedlung Gravenbruch im Osten und Zeppelinheim im Westen. Zwischen ihnen liegt Wald. Für den Objektschutz bedeutet das: Ein Bürohaus am Stadtrand und eine Ladenzeile in Gravenbruch haben nachts kaum Publikum in der Umgebung, das etwas bemerken würde.
Gebäude, bei denen sich Objektschutz lohnt
Die folgenden Orte stehen für die Art von Objekten, die es in Neu-Isenburg gibt. Wir nennen sie als Beispiele für die Lage in der Stadt, nicht als Auftraggeber:
- das Isenburg-Zentrum an der Hermesstraße mit mehr als 100 Geschäften und Parkhäusern mit über 1.600 Stellplätzen, in dem für einen neuen Mieter gerade zwölf Ladenflächen zurückgebaut werden
- Bürohäuser im Gewerbegebiet Süd südlich der Carl-Ulrich-Straße, dem mit 73 Hektar größten Gewerbegebiet der Stadt
- die auffällig gestalteten Bürobauten im Gewerbegebiet Ost zwischen Friedhofstraße und A 661, wo IT- und Hightech-Firmen sitzen
- Büros im kleinen Gewerbegebiet Zeppelinheim Ost an der B 44
- fertige, aber noch nicht bezogene Häuser im Quartier Neue Welt und im Birkengewann
- öffentliche Gebäude wie Hugenottenhalle und Stadtbibliothek, für die eine Sanierung geplant wird
Was unsere Kräfte in einem Bürohaus tun
Am Tag sitzt eine Kraft am Empfang, meldet Besucher an, gibt Besucherausweise aus und ruft die Person, die erwartet wird. Wer keinen Termin hat, kommt nicht weiter als bis zur Theke. Lieferdienste und Handwerker werden zum richtigen Eingang geschickt, statt sich durchs Treppenhaus zu fragen.
Abends übernimmt der Schließdienst: Wir gehen jede Etage ab, schließen Türen und Fenster, schalten Licht und Kaffeemaschinen nach Ihrer Liste aus und prüfen, ob noch jemand im Haus ist. Nachts folgen Rundgänge durch Tiefgarage, Technikräume, Notausgänge und Dachzugänge. Was auffällt – eine aufgedrückte Tür, ein Wasserfleck, ein Fahrzeug ohne Berechtigung in der Tiefgarage –, steht mit Uhrzeit und Foto im Bericht, den Ihre Hausverwaltung am Morgen erhält.
In Einkaufszentren und Ladenzeilen verschiebt sich der Schwerpunkt. Nach Ladenschluss geht es um Anlieferzonen, Notausgänge, die von innen offengelassen wurden, und um Parkebenen, auf denen sich nachts Gruppen treffen. Unsere Kräfte sprechen solche Gruppen an, setzen das Hausrecht durch, wenn Sie es uns übertragen, und holen die Polizei, wenn das nicht reicht.
Umbau, Leerstand, Übergabe
Ein Gebäude ist dann am verwundbarsten, wenn es weder Baustelle noch bewohnt ist. In Neu-Isenburg tritt das gleich an mehreren Stellen auf: In der Neuen Welt und im Birkengewann werden Häuser nacheinander fertig und bezogen, und im Isenburg-Zentrum wird ein Abschnitt für einen neuen Mieter umgebaut. Küchen, Kabel und Sanitärobjekte sind dann eingebaut, aber noch niemand passt auf sie auf.
Für solche Phasen bieten wir zeitlich begrenzten Objektschutz an: feste Besetzung über Nacht oder Rundgänge zu wechselnden Zeiten, je nachdem, was das Gebäude verlangt. Mit dem Einzug der Nutzer endet der Auftrag oder geht in einen Empfangsdienst über.
Ohne Büro in Hessen, mit klarer Zusage
Unsere Niederlassungen liegen in Neumünster, Berlin und Bremen. In Hessen arbeiten wir vorhabenbezogen. Vor jeder Zusage prüfen wir, ob wir die Schichten über die gesamte Laufzeit mit eigenem Personal besetzen können und wie die Anfahrt der Kräfte geregelt wird. Geht das nicht, sagen wir ab, statt einen Vertrag zu unterschreiben, den wir später nicht erfüllen.
Geht es, erhalten Sie einen festen Ansprechpartner, eine Begehung mit Ihnen, eine schriftliche Dienstanweisung und eine Einweisung der Kräfte am Objekt. Alle haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, für Aufgaben mit Hausrecht im Publikumsbereich die Sachkundeprüfung. Wir sind nach ISO 9001 zertifiziert und arbeiten nach DIN 77200. Nähere Angaben zur Stadt finden Sie auf unserer Seite zum Sicherheitsdienst in Neu-Isenburg, zu anderen Orten im Land auf der Übersicht Objektschutz in Hessen.
Was Objektschutz in Neu-Isenburg kostet
Als Richtwert rechnen Sie mit 23 bis 50 € netto je Stunde und eingesetzter Kraft. Ein Empfangsdienst an Werktagen liegt eher am unteren Rand, eine Nachtbesetzung mit Rundgängen, Sonntagen und Feiertagen weiter oben.
| Was den Preis bewegt | Wirkung |
|---|---|
| Tagdienst am Empfang, Montag bis Freitag | unterer Bereich der Spanne |
| Nacht, Wochenende, Feiertag | Zuschläge, höherer Stundenwert |
| Sachkundeprüfung erforderlich (Hausrecht im Publikumsbereich) | etwas höher als Unterrichtung |
| Laufzeit und Planbarkeit | lange, feste Aufträge lassen sich günstiger besetzen |
Das Angebot enthält jeden Posten einzeln, damit Sie sehen, wofür Sie zahlen.


