Vom Textilstandort zur Stadt der umgenutzten Fabriken
Nordhorn ist Kreisstadt der Grafschaft Bentheim und liegt unmittelbar an der Grenze zu den Niederlanden. Ende 2025 lebten hier 57.372 Menschen. Lange bestimmte die Textilindustrie das Stadtbild: Um 1960 arbeiteten rund 12.000 Menschen in den Webereien und Spinnereien, allein NINO beschäftigte etwa 6.000. Zwischen 1979 und 2001 stellten NINO, Povel und Rawe die Produktion ein.
Was blieb, sind große Gebäude, die heute anders genutzt werden. Der Spinnereihochbau an der Nino-Allee ist das größte Einzelgebäude der Stadt und beherbergt Büros, einen Kongresssaal und eine Galerie des Stadtmuseums. In der Alten Weberei auf dem Povel-Gelände sitzen Städtische Galerie und Museumsfabrik. Für den Objektschutz heißt das: Viele Häuser haben mehrere Mieter mit unterschiedlichen Öffnungszeiten, große Glasflächen und Bereiche, die abends von Besuchern genutzt werden.
Wo in Nordhorn Objektschutz gebraucht wird
Die folgenden Orte sind real und zeigen, welche Aufgaben in Nordhorn typischerweise anfallen. Eine Kundenliste ist das nicht.
- Vechteinsel: das Zentrum mit Geschäften, Gastronomie und Verwaltung, umgeben von Vechte und Kanälen. Nach Ladenschluss geht es um Eingänge, Schaufenster und Lieferhöfe.
- Rawe-Ring-Center: seit März 2007 geöffnet, mit rund 22.000 Quadratmetern Verkaufsfläche. Hier zählen Schließrunden, Kontrolle der Parkflächen und ein geordneter Ablauf bei der Anlieferung am frühen Morgen.
- NINO-Hochbau, Nino-Allee 11: denkmalgeschütztes Bürohaus mit Mieteinheiten unterschiedlicher Größe. Besucherempfang und Schlüsselübergaben zwischen den Mietern brauchen klare Regeln.
- Alte Weberei: Galerie, Museumsfabrik und Brauhaus unter einem Dach, abends oft mit Publikum. Nach der letzten Veranstaltung wird abgeschlossen und kontrolliert.
- Früheres ZOB-Gelände: Die Stadt will die Fläche zu einem Innenstadthafen umgestalten. Bis zum Umbau bleiben solche Flächen anfällig für Ablagerungen und ungebetene Besucher.
- Bahnhofsumfeld: Bund und Land fördern Bahnweg, Paulstraße und Bahnhofsgebäude. Während des Umbaus wechseln Zugänge und Wege.
Was unsere Kräfte im Objekt übernehmen
Am Empfang begrüßen wir Gäste, gleichen Termine mit der Besucherliste ab und geben Ausweise aus. Handwerker und Dienstleister melden wir bei der zuständigen Mietpartei an, bevor sie das Haus betreten. Nach dem Ende der Bürozeiten gehen unsere Kräfte die Etagen ab, schließen Türen, löschen vergessenes Licht und prüfen Fenster, Notausgänge und Technikräume.
Bei leerstehenden Gebäuden oder Flächen, die auf eine neue Nutzung warten, setzen wir auf Kontrollgänge zu wechselnden Zeiten. Dabei achten wir auf aufgebrochene Türen, beschädigte Zäune, Feuchtigkeit und Spuren von Übernachtungen. Was wir feststellen, steht mit Uhrzeit im Bericht.
- Empfang und Besucherverwaltung in Bürohäusern mit mehreren Mietern
- Auf- und Verschlussdienst für Läden, Praxen und Verwaltung
- Kontrollgänge über Höfe, Lieferzonen und Parkflächen
- Begehung leerstehender Gebäude bis zur neuen Nutzung
- Meldung an Hausverwaltung, Eigentümer oder Polizei nach festgelegtem Ablauf
So planen wir Ihren Einsatz in Nordhorn
Niedersachsen gehört zu unserer Kernregion Nord. Die Einsätze planen wir aus dem eigenen Personalstamm über den Hauptsitz in Neumünster und die Niederlassung Bremen; ein Büro in Nordhorn haben wir nicht. Vor dem ersten Dienst sehen wir uns Ihr Objekt an, legen Rundgänge, Schließzeiten und Ansprechpartner fest und halten alles in einer Dienstanweisung fest.
Für Eigentümer mit weiteren Häusern in der Region lassen sich Objekte in Lingen oder Meppen gemeinsam einplanen. Alle Leistungen vor Ort finden Sie auf der Seite Sicherheitsdienst Nordhorn.
Qualifikation und Qualitätsnachweis
Alle Kräfte im Objektschutz haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO. Für Empfang mit Hausrecht und Aufgaben mit Konfliktpotenzial setzen wir Personal mit Sachkundeprüfung ein. Unser Unternehmen ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Grundsätzliches zur Leistung lesen Sie unter Objektschutz, den Blick auf das ganze Land bietet Objektschutz Niedersachsen.
Was Objektschutz in Nordhorn kostet
Als Richtwert rechnen Sie mit 23 bis 50 € netto je Stunde. Den Ausschlag geben die Art des Dienstes, die Uhrzeiten und die geforderte Qualifikation: Ein Empfang zu Bürozeiten liegt anders als eine Nachtbesetzung am Wochenende, ein kurzer Schließgang anders als ein Posten über viele Stunden.
Nach der Begehung erhalten Sie ein Angebot, in dem jede Leistung und jeder Zeitraum einzeln steht, damit Sie Varianten vergleichen können.


