Eine wohlhabende Stadt mit vielen Eingängen
Oberursel ist mit 46.757 Einwohnern Ende 2025 die zweitgrößte Stadt im Hochtaunuskreis und grenzt im Süden unmittelbar an Frankfurt. Die Kaufkraft lag 2020 deutlich über dem Bundesdurchschnitt, gehobene Wohnlagen ziehen sich vom Stadtkern bis an den Waldrand der Hohemark. Daneben haben Versicherer und Unternehmen der Mess- und Regeltechnik hier ihren Sitz.
Für den Objektschutz bedeutet diese Mischung: Es gibt kaum das eine typische Objekt. Ein Verwaltungsgebäude mit Publikumsverkehr braucht einen Empfang, der Besucher anmeldet und Lieferanten lenkt. Ein Geschäftshaus in der Altstadt braucht jemanden, der abends prüft, ob Hoftor und Lieferzugang wirklich zu sind. Eine Wohnanlage mit Tiefgarage braucht nachts Rundgänge, weil dort Fahrräder, Pakete und Werkzeug in Kellerabteilen locken.
Wo in Oberursel Objektschutz gebraucht wird
Die folgende Übersicht beschreibt Lagen und Gebäudetypen. Genannte Unternehmen und Einrichtungen sind keine Auftraggeber von uns:
- Der Alte Leipziger-Platz, an dem der Versicherungskonzern Alte Leipziger laut Impressum seine Holding und mehrere Gesellschaften führt, mit Besucherströmen am Tag und leeren Fluren in der Nacht
- Der Rathausplatz mit Rathaus und Stadthalle, wo Bürgerservice und Saalbetrieb dicht nebeneinander liegen
- Die Altstadt zwischen Marktplatz, Strackgasse und Hospitalkirche mit kleinen Läden, Gastronomie und Wohnungen in alten Häusern
- Der umgestaltete Epinayplatz mit Pergola, Bänken und Spielgeräten als Treffpunkt im Zentrum
- Bürohäuser im Gewerbegebiet Nord entlang der Hohemarkstraße, das die Stadt als Mischgebiet mit hohem Gewerbeanteil beschreibt
- Geplante Wohnquartiere wie an der Mutter-Teresa-Straße in Bommersheim oder An der Billwiese, wo Mehrfamilienhäuser mit Tiefgarage vorgesehen sind
Einen Überblick über alle Leistungen in der Stadt bietet die Seite Sicherheitsdienst in Oberursel.
Empfang und Pforte in Verwaltungsgebäuden
In großen Bürohäusern beginnt Objektschutz am Empfangstresen. Unsere Kräfte prüfen Ausweise, rufen den Gastgeber an, geben Besucherkarten aus und sammeln sie wieder ein. Kurierfahrer und Handwerker bekommen einen festen Weg, Pakete für Vorstandsetagen werden nicht einfach abgestellt. Wer ein Hausverbot hat, kommt nicht durch die Drehtür. Diese Abläufe halten wir in einer Postenanweisung fest, die Sie vor dem ersten Dienst freigeben.
Nach Büroschluss wechselt die Aufgabe. Dann geht die Kraft Etagen ab, schließt Besprechungsräume, prüft Notausgänge, Serverraumtüren und Fenster und schaltet Licht ab, das niemand mehr braucht. Fällt dabei etwas auf, etwa ein offener Wasserhahn in der Teeküche oder ein Fenster, das sich nicht verriegeln lässt, geht eine Meldung an Ihren Haustechniker. Alles wird mit Uhrzeit im Bericht vermerkt.
Altstadt, Handel und leerstehende Flächen
Die ältesten Häuser der Oberurseler Altstadt stammen aus dem 17. Jahrhundert, enge Gassen und Hinterhöfe prägen das Bild. Für Händler und Gastronomen sind Lieferzonen und Nebeneingänge die Schwachstellen, nicht das Schaufenster. Wir gehen nach Ladenschluss eine Runde, prüfen Türen, Rollgitter und Kellerluken und schauen in Höfe, in denen Leergut oder Mülltonnen abgestellt sind. Bei Veranstaltungen in der Innenstadt, wenn die Gassen bis spät gefüllt sind, lässt sich dieselbe Runde kurzfristig verdichten.
Ein eigener Fall sind Gebäude zwischen zwei Nutzungen. Wenn ein Büro leer steht, bis der nächste Mieter einzieht, oder ein Haus auf Abriss und Neubau wartet, fehlen Menschen, die Veränderungen bemerken. Wir bewachen solche Objekte mit festen Kontrollgängen, prüfen Siegel an Türen, achten auf Wasserschäden und Spuren von Eindringlingen und melden Befunde an Eigentümer oder Verwalter.
Wie wir einen Auftrag in Hessen annehmen
Oberursel liegt außerhalb unserer Kernregion im Norden, wir haben in Hessen kein eigenes Büro. Wir übernehmen dort Aufträge vorhabenbezogen: Bevor ein Angebot entsteht, klären wir, ob wir die Dienste über die ganze Laufzeit mit eingewiesenen Kräften und einer Vertretung besetzen können. Fällt diese Prüfung negativ aus, sagen wir Ihnen das offen.
Kommt der Auftrag zustande, erhalten Sie einen festen Ansprechpartner, eine Begehung vor Dienstbeginn und eine Einweisung der Kräfte in Ihr Gebäude. Unser Personal hat mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, für Empfang und Zutrittskontrolle setzen wir Kräfte mit Sachkundeprüfung ein. Wir arbeiten nach DIN 77200 und sind nach ISO 9001 zertifiziert; Sie erreichen uns rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590.
Womit Sie beim Objektschutz rechnen sollten
Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Ein Empfangsdienst an Werktagen mit festen Zeiten liegt eher im unteren Bereich, weil er planbar ist und sich ohne Nachtzuschläge besetzen lässt. Bewachung leerer Gebäude rund um die Uhr, Einsätze an Wochenenden und Feiertagen oder Kräfte mit Sachkundeprüfung an jedem Posten heben den Preis. Wir weisen diese Bestandteile im Angebot einzeln aus.
Wie wir Objektschutz grundsätzlich organisieren, beschreibt die Seite Objektschutz, die Einordnung für das ganze Bundesland finden Sie unter Objektschutz in Hessen.


