Die Dieburger Straße als Achse
Wer in Ober-Roden die Dieburger Straße entlanggeht, kommt an mehreren Gebäuden vorbei, die tagsüber viel Publikum haben. Unter den Hausnummern 13 bis 17 sitzt die Stadtverwaltung, zum Ensemble gehört das klassizistische Alte Rathaus von 1886, das ursprünglich als Schule gebaut und ab 1910 als Rathaus genutzt wurde. Unter der Nummer 27 liegt die Kulturhalle, unter der Nummer 69 das Bahnhofsgebäude von 1896, an dem die S-Bahn-Linie S 1 endet und die Dreieichbahn hält.
Seit Oktober 2026 gelten in den Rathäusern und im Kulturbüro neue Öffnungs- und Servicezeiten. Für den Objektschutz heißt das: Die Übergänge zwischen offenem Haus, Feierabend und Abendveranstaltung sind die Momente, in denen Türen offen bleiben, Akten auf Tischen liegen und Fremde unbemerkt durch Flure gehen.
Gebäudetypen in Rödermark mit Schutzbedarf
Die Beispiele zeigen, welche Gebäudearten es in der Stadt gibt. Sie sind keine Referenzen:
- Verwaltungsbauten an der Dieburger Straße in Ober-Roden mit Bürgerservice und Archiv
- Bahnhof Urberach an der Bruchwiesenstraße, ein Typenbau von 1908 mit Güterschuppen
- Wohnanlage für Eisenbahnbedienstete an der Eisenbahnstraße 14–17, Backstein und Putz aus der Zeit um 1890
- Bürgertreff Waldacker und das SchillerHaus, in denen abends Kurse und Feste stattfinden
- Gewerbeobjekte und Büroflächen, die zwischen zwei Mietern leer stehen
Empfang und Schließdienst
In einem Haus mit Bürgerverkehr beginnt der Objektschutz am Eingang. Unsere Kräfte begrüßen Besucher, fragen nach dem Anliegen, weisen den Weg und achten darauf, dass nichtöffentliche Bereiche geschlossen bleiben. Kommt es zu Streit am Schalter, bleiben sie ruhig, trennen die Beteiligten und holen die zuständige Person aus der Verwaltung dazu.
Nach Dienstschluss gehen wir das Gebäude nach Liste ab: Fenster, Notausgänge, Kopierräume, Teeküchen, Archivtüren. Was offen war, wird geschlossen und vermerkt. Brennt noch Licht oder läuft ein Gerät, steht das morgens im Bericht. Schlüssel übernehmen wir gegen Quittung und geben sie nur an die Personen heraus, die Sie benennen.
Am Bahnhof Ober-Roden endet die S 1, abends steigen dort die letzten Fahrgäste aus und warten auf Busse oder Abholung. Für Geschäfte, Praxen und Büros im Umfeld sind deshalb die Stunden zwischen Ladenschluss und Mitternacht wichtiger als die frühen Morgenstunden. Wir passen die Präsenz daran an: ein Posten oder eine Kontrolle in der Zeit, in der sich Menschen am Gebäude aufhalten, statt einer Runde um drei Uhr nachts, wenn niemand mehr da ist. Auffälligkeiten wie beschädigte Fahrradständer, eingeworfene Scheiben oder Personen, die sich im Hauseingang einrichten, melden wir mit Uhrzeit.
Leerstand und Übergangszeiten
Ein Gebäude, das ein paar Monate leer steht, verändert sich schnell. Briefkästen quellen über, Graffiti tauchen auf, ein gekipptes Fenster bleibt unbemerkt. Für Eigentümer in Ober-Roden, Urberach oder Waldacker prüfen wir in vereinbarten Abständen Türen, Fenster, Zäune und Zählerräume, leeren auf Wunsch die Post und melden Wasserschäden oder Einbruchsspuren sofort an die benannte Stelle.
In Messenhausen mit gut 800 und auf der Bulau mit unter 100 Einwohnern ist nachts kaum jemand unterwegs, der eine eingeschlagene Scheibe bemerkt. Hier lohnt eine Kontrolle zu wechselnden Uhrzeiten mehr als ein fester Termin, den jeder vorhersehen kann.
Betreuen Sie Gebäude auch in Dreieich oder Offenbach, fassen wir die Objekte in einem gemeinsamen Vertrag zusammen.
Ehrlich zum Standort
Unser Hauptsitz ist Neumünster, dazu kommen eine Zweigniederlassung in Berlin und eine Niederlassung in Bremen. In Hessen gibt es keinen eigenen Standort. Ob wir ein Objekt in Rödermark übernehmen, entscheiden wir nach einer Prüfung von Dienstzeiten, Laufzeit und Personal. Passt es nicht, sagen wir das, bevor Sie Zeit in Verhandlungen stecken.
Übernehmen wir den Auftrag, schauen wir uns das Gebäude gemeinsam mit Ihnen an, legen Kontrollpunkte und Meldewege schriftlich fest und benennen einen Ansprechpartner. Das Personal hat die Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert und rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590 erreichbar.
Kosten für Objektschutz in Rödermark
Wir rechnen mit einem Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Ein Empfangsdienst zu Bürozeiten unter der Woche liegt meist unten in dieser Spanne, ein Nachtdienst am Wochenende oder ein Posten, der Konflikte am Schalter auffangen muss, weiter oben.
Bei Leerstand kommt es auf die Zahl der Kontrollen an: Zwei Runden pro Nacht kosten weniger als ein durchgehend besetzter Posten und reichen oft aus. Mehr zur Leistung im Bundesland finden Sie unter Objektschutz in Hessen.


