Baudenkmäler aus drei Jahrhunderten
Die katholische Pfarrkirche St. Nazarius an der Frankfurter Straße in Ober-Roden wurde 1894 bis 1896 nach Plänen von Josef Röder aus Sandstein errichtet, ihr Turm erreicht 52,7 Meter. In Urberach steht an der Traminer Straße St. Gallus, ein klassizistischer Saalbau, der 1821 bis 1823 nach Entwürfen von Georg Moller entstand. Das älteste Gotteshaus der Stadt ist die Dreifaltigkeitskapelle von 1820 an der Kapellenstraße in Messenhausen, eine verputzte Wegekapelle mit offenem Glockenturm.
Hinzu kommen Fachwerkbauten: der Gasthof „Zum Goldenen Löwen“ an der Darmstädter Straße in Urberach, um 1717 mit aufwendigem Schmuckfachwerk gebaut, die Hofanlage an der Pfarrgasse 7–9 in Ober-Roden mit Wohnhäusern und Scheunen, das Wohnhaus an der Ratsgasse 5 und die Trinkbornschule von 1900 mit Fachwerk und Dachreiter. Bei jeder Sanierung, bei der an Dachrinnen, Turmabdeckungen oder Leitungen gelötet oder geschweißt wird, ist eine Brandwache eine sinnvolle Absicherung.
Gebäude mit besonderem Brandrisiko bei Heißarbeiten
Die Liste beruht auf der Denkmalliste und dient zur Einordnung. Es sind keine Auftraggeber:
- St. Nazarius, Frankfurter Straße 2: neugotische Sandsteinkirche mit 52,7 Meter hohem Turm
- St. Gallus, Traminer Straße 2: klassizistischer Saalbau nach Plänen von Georg Moller
- Scheune und Kelterei an der Darmstädter Straße 18, Urberach: Bruchstein mit Krüppelwalmdach, um 1830
- Gesamtanlage Pfarrgasse 7–9: Fachwerkhäuser und Scheunen aus dem 17. und 18. Jahrhundert
- Kulturhalle an der Dieburger Straße: Bühne, Technik und Zuschauerraum, wenn dort umgebaut wird
Was die Brandwache bei Heißarbeiten tut
Vor Beginn sehen wir uns gemeinsam mit dem ausführenden Betrieb den Arbeitsbereich an: Was liegt neben der Flamme, was in den Hohlräumen darunter, wohin können Funken fallen? Brennbares wird entfernt oder abgedeckt, Löschmittel stehen griffbereit, der Fluchtweg ist frei. Unsere Kraft bleibt während der Arbeiten am Ort und beobachtet ausschließlich den Gefahrenbereich, nicht die Arbeit selbst.
Nach dem Ende ist die Aufgabe nicht vorbei. In Holzbalken und Dämmung kann Glut stundenlang weiterschwelen. Wir kontrollieren den Bereich in festgelegten Abständen, fassen Bauteile an, ob sie warm sind, und bleiben so lange, wie es der Erlaubnisschein vorgibt. Erst dann wird die Brandwache beendet und im Protokoll abgezeichnet.
An Kirchtürmen kommt der Zugang hinzu. Gearbeitet wird oft vom Gerüst oder über enge Treppen im Turm, Löschmittel müssen bis nach oben getragen werden. Wir klären vorab, wo sie stehen, wie wir im Notfall schnell nach unten kommen und wie die Feuerwehr den Turm erreicht. Bei Fachwerkhäusern schauen wir auch in angrenzende Räume und Dachböden, weil sich Wärme in Gefachen und Balkenlagen unbemerkt ausbreiten kann.
Brandwachen in Werkhallen und bei Abschaltungen
Nicht nur Denkmäler brauchen eine Brandwache. In Fertigungsbetrieben an der Paul-Ehrlich-Straße oder der Rudolf-Diesel-Straße kann eine Wache nötig werden, wenn die Brandmeldeanlage für Wartung oder Umbau abgeschaltet ist oder wenn in Hallen mit brennbaren Betriebsstoffen geschweißt wird. Dann gehen unsere Kräfte die betroffenen Bereiche in kurzen Abständen ab und melden Rauch oder Brandgeruch sofort an die Feuerwehr und an Ihre benannte Person.
Wärmebildkameras setzen wir ein, wenn Sie eine bereitstellen. Unsere Kräfte werden vor Ort in Löschmittel, Meldewege und Besonderheiten des Gebäudes eingewiesen.
Sanieren Sie auch Gebäude in Darmstadt oder Dietzenbach, stimmen wir die Brandwachen über einen Ansprechpartner ab.
Brandwache vorhabenbezogen
Unsere Einsätze planen wir von Neumünster, Berlin und Bremen aus. In Hessen sind wir nicht mit einem Büro vertreten. Eine Brandwache in Rödermark sagen wir zu, wenn Zeitraum, Schichtlänge und Personal zusammenpassen. Bei sehr kurzfristigen Heißarbeiten von nur wenigen Stunden ist das oft nicht der Fall, und das sagen wir Ihnen gleich.
Für längere Sanierungen erstellen wir einen Einsatzplan mit festen Kräften, die das Gebäude kennen. Das Personal hat die Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Erreichbar sind wir rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590.
Kosten einer Brandwache in Rödermark
Wir kalkulieren mit einem Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Eine Wache, die nur während der Arbeiten am Tag und eine Nachkontrolle danach umfasst, liegt im unteren Bereich. Steigt der Nachtanteil, etwa weil bei abgeschalteter Brandmeldeanlage rund um die Uhr gewacht werden muss, oder fallen Wochenenden an, steigt auch der Preis.
Bei mehrwöchigen Arbeiten an einem Kirchendach planen wir feste Zeitfenster, damit keine Stunden anfallen, in denen niemand arbeitet. Einen Überblick für das Land bietet Brandwache in Hessen.


