Eine Kreisstadt mit vielen Schreibtischen
Gut 25.000 Menschen leben in St. Wendel, verteilt auf die Kernstadt und fünfzehn Dörfer. Trotzdem arbeiten hier Einrichtungen, die man eher in einer größeren Stadt erwarten würde: die Verwaltung des Landkreises, ein Amtsgericht, eine Außenstelle mit Straßenverkehrsamt und Jobcenter, die städtische Wirtschaftsförderung in der Marienstraße und die Steuerung eines Handelsunternehmens mit Märkten in mehreren Bundesländern. Dazu kommen Arztpraxen, Banken und Kanzleien rund um die Altstadt.
Für den Objektschutz heißt das: Es geht selten um eine einsame Halle auf der grünen Wiese, sondern um Häuser mitten in der Stadt, in denen tagsüber viele Menschen ein und aus gehen und die abends schlagartig leer sind. Genau in diesem Wechsel liegen die meisten Risiken.
Welche Gebäude in St. Wendel typischerweise geschützt werden
Das Dienstgebäude des Landratsamts an der Mommstraße wurde 1901 eingeweiht und ist bis heute Hauptsitz der Kreisverwaltung. Ein Haus dieses Alters hat verwinkelte Flure, mehrere Treppenhäuser und Nebeneingänge, die über die Jahre dazugekommen sind. In der Tritschlerstraße liegen Straßenverkehrsamt und Jobcenter, also Stellen mit starkem Besucherandrang und gelegentlich angespannten Gesprächen.
An der Leipziger Straße hat die Globus-Gruppe ihre Holding und Koordination. Das Unternehmen geht auf ein Handelshaus zurück, das Franz Bruch 1828 in St. Wendel gründete. Ein Verwaltungssitz dieser Art braucht eine kontrollierte Anmeldung von Gästen, Lieferanten und Handwerkern und einen verlässlichen Verschluss nach Büroschluss.
- Landratsamt an der Mommstraße: Behördenhaus mit Publikumsverkehr
- Tritschlerstraße: Straßenverkehrsamt und Jobcenter
- Leipziger Straße: Verwaltung eines Handelsunternehmens
- Balduinstraße und Fruchtmarkt: Läden und Gastronomie der Fußgängerzone
- Eisenbahnstraße: Einkaufs- und Ärztezentrum am Bahnhof
Handel und Altstadt nach Ladenschluss
Die Fußgängerzone zieht sich von der Balduinstraße über den Fruchtmarkt bis zum Schloßplatz unterhalb der Basilika. Viele Läden haben ihre Anlieferung in engen Hinterhöfen, deren Tore abends nur mit einem einfachen Schloss gesichert sind. Wenn Feste wie die Wendelskirmes oder der Weihnachtsmarkt Tausende in die Innenstadt bringen, steigt zudem die Zahl der Menschen, die sich nach Mitternacht noch in den Gassen aufhalten.
Für Händler und Hausverwaltungen eignen sich eine feste Schließrunde zur Ladenschlusszeit und eine zweite Kontrolle in der Nacht. Unsere Kräfte rütteln an Türen, prüfen Rolltore, schauen nach offenen Fenstern im Erdgeschoss und notieren Beschädigungen. Im Einkaufs- und Ärztezentrum an der Eisenbahnstraße kommen Tiefgarage, Aufzüge und Treppenhäuser hinzu, die nach Praxisschluss nicht mehr betreten werden sollen.
Empfang, Besucherlisten und Hausrecht
In Behördenhäusern ist der Empfang oft der wichtigste Posten. Hier wird entschieden, wer in welches Stockwerk darf, wer einen Termin hat und wer warten muss. Unsere Kräfte führen Besucherlisten nach Ihren Vorgaben, geben Gästekarten aus, rufen Sachbearbeiter an und begleiten Handwerker zu Technikräumen. Wer laut wird, bekommt zuerst ein ruhiges Gespräch und erst dann einen Hinweis auf die Hausordnung.
Nach Dienstschluss wechselt der Auftrag: Dann geht es um den Rundgang durch alle Etagen, das Schließen von Fenstern, das Abschalten vergessener Geräte nach Ihrer Liste und die Kontrolle, ob sich noch jemand im Gebäude aufhält. Jede Feststellung wird mit Uhrzeit in den Bericht aufgenommen, den Sie am nächsten Morgen erhalten.
Wie wir in St. Wendel arbeiten
Hauptsitz der Staffsec Solution GmbH ist Neumünster, dazu kommen Niederlassungen in Berlin und Bremen. Im Saarland unterhalten wir kein Büro. Aufträge in St. Wendel übernehmen wir deshalb vorhabenbezogen: Bevor Sie ein Angebot erhalten, prüfen wir, ob wir die Posten über die gesamte Laufzeit mit geeignetem Personal besetzen können. Ist das nicht sicher, sagen wir es Ihnen offen.
Kommt der Auftrag zustande, folgen Ortsbegehung, schriftliche Dienstanweisung je Posten und die Einweisung durch Ihre Hausverwaltung. Alle Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO; am Empfang mit Zutrittsentscheidungen setzen wir Personal mit Sachkundeprüfung ein. Wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Einen Überblick über das Land finden Sie unter Objektschutz im Saarland, weitere Leistungen in der Stadt unter Sicherheitsdienst St. Wendel.
Was Objektschutz in St. Wendel kostet
Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Ein Empfang zu Bürozeiten an Werktagen liegt in der Regel am unteren Ende dieser Spanne, eine Besetzung rund um die Uhr mit Nacht-, Sonntags- und Feiertagsanteil deutlich höher. Auch die Anfahrt ins Saarland fließt ein, wenn nur wenige Stunden pro Woche gebraucht werden.
Häufig lässt sich sparen, indem man Dauerbesetzung und einzelne Kontrollgänge kombiniert, etwa tagsüber Empfang und nachts zwei Rundgänge. Wir stellen beide Varianten nebeneinander, damit Sie entscheiden können, welche Wirkung Ihnen welchen Preis wert ist.


