Warum Revierdienst zu St. Wendel passt
Auf gut 113 Quadratkilometern verteilt sich die Stadt auf die Kernstadt und fünfzehn Dörfer, darunter Bliesen, Winterbach, Urweiler, Oberlinxweiler, Niederkirchen und Osterbrücken. Viele Betriebe, Vereinsheime und Lagerhallen liegen deshalb weit auseinander. Eine Dauerbesetzung für jedes einzelne Objekt wäre teuer, eine Streife mit Fahrzeug kann dagegen mehrere Adressen in einer Nacht anfahren.
Der Revierdienst lebt von Unregelmäßigkeit. Wer ein Gelände beobachtet, soll nicht vorhersagen können, wann der nächste Wagen kommt. Deshalb wechseln Reihenfolge und Uhrzeit der Kontrollen von Nacht zu Nacht, während die Zahl der Anfahrten gleich bleibt.
Die Achsen einer Runde
Die B 41 ist das Rückgrat jeder Tour. Als Kraftfahrstraße ohne Kreuzungen hat sie im Stadtgebiet fünf Anschlussstellen: Niederlinxweiler, Oberlinxweiler, City, Winterbach und Alsfassen. Von Winterbach aus führt die B 269 Richtung Lebach, im Südosten die B 420 Richtung Ottweiler. Damit lassen sich die Gewerbeflächen an der Essener Straße, das Gewerbegebiet Hungerthal bei Bliesen und die Innenstadt in einer Runde verbinden.
Auch Nachbarorte wie Ottweiler oder Marpingen lassen sich in eine Runde aufnehmen, sofern dort ebenfalls Objekte zu kontrollieren sind. Je mehr Adressen eine Tour teilt, desto geringer ist der Anteil der Fahrtkosten für jeden Auftraggeber.
- Essener Straße: Metallbetriebe mit Lagerflächen im Freien
- Gewerbegebiet Hungerthal bei Bliesen: Produktion und Handwerk
- Bahnhof und Eisenbahnstraße: Parkplätze, Einkaufs- und Ärztezentrum
- Wendelinuspark: Hallenbad, Golfanlage und Freizeitflächen
- Altstadt: Läden und Büros zwischen Schloßplatz und Balduinstraße
Typische Aufträge
Am häufigsten gefragt sind Verschlusskontrollen: Ein Fahrzeug hält zu vereinbarten Zeiten, die Kraft prüft Türen, Tore und Fenster und schaltet bei Bedarf Licht aus. Für Händler in der Altstadt kann das direkt nach Ladenschluss passieren, für Handwerksbetriebe mit Hof in einem der Dörfer eher spät in der Nacht.
Dazu kommen Kontrollen von leerstehenden Gebäuden, Vereinsheimen in der Winterpause und Sportanlagen außerhalb der Saison. Im Wendelinuspark mit Hallenbad und Golfanlage etwa liegen weitläufige Flächen, die nach Betriebsschluss niemand mehr im Blick hat. Ein kurzer Halt mit Rundgang zeigt, ob Zäune beschädigt, Fenster eingeschlagen oder Fahrzeuge abgestellt wurden.
Alarmverfolgung statt Anruf beim Inhaber
Viele Betriebe haben eine Einbruchmeldeanlage, deren Meldung nachts auf dem Telefon des Inhabers landet. Wer dann allein zum Betrieb fährt, setzt sich einem Risiko aus. Als Interventionsdienst fahren wir nach Ihrer Freigabe zum Objekt, prüfen von außen, ob Spuren eines Einbruchs zu sehen sind, und betreten das Gebäude nur, wenn das vereinbart ist.
Liegt ein Einbruch vor, verständigen wir die Polizei und bleiben bis zum Eintreffen vor Ort. Handelt es sich um einen Fehlalarm, setzen wir die Anlage nach Ihrer Anweisung zurück oder warten auf den Errichter. Den Weg der Meldung zu uns stimmen Sie mit Ihrem Errichter oder dessen Leitstelle ab.
Einsatz im Saarland ohne eigenes Büro
Die Staffsec Solution GmbH hat ihren Hauptsitz in Neumünster und Niederlassungen in Berlin und Bremen. Im Saarland betreiben wir keine eigene Wache. Ein Revierdienst in St. Wendel ist für uns deshalb nur sinnvoll, wenn sich genügend Objekte zu einer stabilen Tour zusammenfassen lassen oder ein Auftraggeber eine feste Runde über längere Zeit wünscht. Das prüfen wir vor jedem Angebot ehrlich.
Die Fahrerinnen und Fahrer haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, für die Alarmverfolgung setzen wir Personal mit Sachkundeprüfung ein. Jede Kontrolle wird mit Uhrzeit und Befund im Bericht festgehalten. Wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Weitere Informationen bietet die Seite Revierdienst im Saarland.
Preisgestaltung im Revierdienst
Die Abrechnung erfolgt meist pro Kontrolle oder als Monatspauschale. Als Orientierung für die eingesetzte Arbeitszeit gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Entscheidend sind die Zahl der Anfahrten pro Nacht, die Dauer des Rundgangs am Objekt und ob die Kontrollen auch am Wochenende stattfinden sollen.
Alarmverfolgungen werden je Einsatz berechnet. Wie lange eine Anfahrt dauert, hängt davon ab, wo sich die Streife gerade befindet. Feste Zusagen dazu machen wir nicht, sondern nennen Ihnen nach der Planung der Tour einen realistischen Rahmen.


