Eine kreisfreie Stadt mit vielen Türen
Schwabach ist mit knapp 41.000 Einwohnern eine kleine kreisfreie Stadt, hat aber eine Behördenlandschaft, die weit über die eigene Einwohnerzahl hinaus Publikum anzieht. Amtsgericht, Finanzamt, die Regionalabteilung Nord des Landesamts für Digitalisierung, Breitband und Vermessung und die Stadtverwaltung an der Ludwigstraße empfangen täglich Publikum. Dazu kommen rund 3.900 Gewerbebetriebe, viele davon klein und in Gebäuden, die nicht für einen Pförtner geplant wurden.
Objektschutz heißt hier selten, eine Kraft rund um die Uhr an ein Tor zu stellen. Häufiger geht es um besetzte Eingänge zu Sprechzeiten, um Schließrunden am Abend und um Gebäude, die zwischen zwei Nutzern eine Zeit lang leer stehen.
Wo im Stadtgebiet Objektschutz gefragt ist
Öffentlich beschrieben und für Sicherheitsaufgaben typisch sind unter anderem:
- das Rathaus am Königsplatz mit dem Goldenen Saal, in dem 14.000 Blatt Blattgold verarbeitet sind
- die Behörden im Stadtgebiet: Amtsgericht, Finanzamt und Vermessungsverwaltung
- das Stadtmuseum an der Museumsstraße mit Sammlungen zu Gold- und Metallverarbeitung und einem Fabergé-Ei
- das Goldquartier zwischen Bahnhof und Innenstadt, in dem das frühere Apollo-Gebäude an neue Mieter vergeben wird
- Läden, Praxen und Büros in den Fachwerkhäusern rund um Königsplatz und Martin-Luther-Platz
Die Häuser, die wir nennen, beschreiben das Umfeld. Wir behaupten nicht, für eines von ihnen tätig zu sein.
Leere Flächen, bis der nächste Mieter kommt
Das Goldquartier zeigt, wie Schwabach mit großen Gewerbeimmobilien umgeht: Der Eigentümer vermietet Büro-, Lager- und Hallenflächen in Einheiten unterschiedlicher Größe, unterstützt von der städtischen Wirtschaftsförderung. Bis alle Einheiten belegt sind, gibt es Etagen, in denen tagelang niemand ist. Gerade solche Flächen ziehen Ärger an: aufgebrochene Nebentüren, wilder Müll, nicht abgestellte Wasserleitungen, die erst auffallen, wenn die Decke darunter feucht ist.
Für leere oder teilweise genutzte Gebäude schlagen wir meist eine Kombination vor: feste Kontrollzeiten in der Nacht, ein Rundgang durch alle Geschosse, Prüfen von Fenstern, Türen, Heizung und Wasser, dazu Fotos der Auffälligkeiten im Bericht. Bei einer Besichtigung durch Interessenten kann eine Kraft öffnen, begleiten und wieder abschließen.
Behörden und Publikumsverkehr
In Ämtern und Gerichten geht es um Ruhe im Wartebereich und um Klarheit am Eingang. Eine Kraft am Empfang weist den Weg, achtet auf Personen, die in nicht öffentliche Flure gehen, und ruft die Hausleitung, wenn ein Gespräch zu kippen droht. Taschen- oder Personenkontrollen übernehmen wir nur, wenn Ihre Hausordnung sie vorsieht und die eingesetzte Kraft die nötige Sachkunde hat.
Nach Dienstschluss prüft der Abendrundgang, ob Fenster geschlossen, Rechner gesperrt und Akten weggeräumt sind, soweit Sie das in die Dienstanweisung schreiben. Was auffällt, steht am nächsten Morgen im Bericht, mit Uhrzeit und Raum.
So planen wir einen Auftrag in Schwabach
Unser Hauptsitz ist in Neumünster, weitere Standorte haben wir in Berlin und Bremen. In Bayern arbeiten wir vorhabenbezogen: Bevor wir zusagen, prüfen wir, ob Personal, Unterkunft und Vertretung über die gesamte Laufzeit tragen. Erst dann bekommen Sie ein Angebot mit fester Besetzung und einem Ansprechpartner, der Ihr Objekt kennt.
Vor dem ersten Dienst gehen wir mit Ihnen alle Zugänge, Schließungen und Meldewege ab und schreiben daraus eine Dienstanweisung. Unsere Kräfte haben die Unterrichtung oder die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Einen Überblick über die Stadt finden Sie unter Sicherheitsdienst Schwabach, über das Land unter Objektschutz in Bayern.
Was Objektschutz in Schwabach kostet
Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Ein besetzter Empfang zu Bürozeiten liegt meist im unteren Teil dieser Spanne; Nachtstunden, Sonn- und Feiertage und Aufgaben mit Sachkunde heben den Preis an.
Bei leeren Gebäuden ist oft keine Dauerbesetzung nötig. Dann rechnen wir zusätzlich eine Lösung mit festen Kontrollen pro Nacht aus, sodass Sie beide Varianten nebeneinander vergleichen können.


