Eine Kleinstadt mit vielen unterschiedlichen Gebäuden
Teterow hat gut 8.200 Einwohner, ist aber Mittelzentrum und Sitz des Amtes Mecklenburgische Schweiz. Entsprechend breit ist der Gebäudebestand: Verwaltung und Kultur im historischen Kern, Einzelhandel und Fachmärkte an den Ausfallstraßen, Wohnquartiere aus mehreren Jahrzehnten und gewerbliche Hallen, von denen nicht jede ständig genutzt wird.
Gemeinsam ist diesen Objekten, dass sie zu bestimmten Zeiten unbeaufsichtigt sind – nach Ladenschluss, am Wochenende oder über Wochen, wenn ein Gebäude auf neue Nutzer wartet. Genau dafür ist Objektschutz gedacht: jemand, der regelmäßig nachsieht, Türen prüft und reagiert, wenn etwas nicht stimmt.
Welche Objekte in Teterow typischerweise geschützt werden
Die Aufgaben unterscheiden sich je nach Lage und Nutzung:
- Öffentliche und kulturelle Häuser rund um den Marktplatz, an der Niels-Stensen-Straße und am Schulkamp, in denen abends Programm läuft und danach alles verschlossen werden muss
- Einzelhandel im Sondergebiet an der Von-Thünen-Straße und am Fischersteig mit Kassenbereichen, Lagerräumen und großen Parkplätzen
- Märkte an der Malchiner Straße und der Rostocker Straße, an denen Anlieferung und Ladenschluss die kritischen Zeiten sind
- Wohnanlagen in neueren Quartieren wie Am Stubbenbruch oder Seeblick, wo Tiefgaragen, Kellerräume und Fahrradräume Ziel von Einbrüchen werden können
- Leere oder teilweise genutzte Hallen in den Gewerbegebieten Vietsmorgen, Niendorfer Furt und Pampow-Koppelberg
Für jedes Objekt halten wir in einer Dienstanweisung fest, welche Türen, Tore und Räume zu prüfen sind und wen wir bei einer Auffälligkeit zuerst informieren.
Rundgang, Festposten oder Alarmverfolgung
Nicht jedes Gebäude braucht eine Kraft, die die ganze Nacht vor Ort bleibt. Für viele Objekte in Teterow reichen Rundgänge zu wechselnden Zeiten: Wir prüfen Außenhaut, Fenster und Nebentüren, gehen nach Absprache durch das Innere, schalten Licht aus und vergessene Geräte ab und melden Schäden wie eingeschlagene Scheiben oder Wasser auf dem Boden.
Ein Festposten lohnt sich dort, wo Werte auf dem Spiel stehen oder ein Gebäude gerade besonders gefährdet ist, etwa nach einem Einbruch, während eines Umbaus mit offener Fassade oder bei Leerstand mit Anzeichen von Fremdnutzung. Wo eine Alarmanlage vorhanden ist, fahren wir nach Auslösung zum Objekt, prüfen die Lage und stimmen das weitere Vorgehen mit Ihnen ab; bei Gefahr verständigen wir die Polizei.
Leerstand: Gebäude, die auf neue Nutzer warten
Am Fischersteig ist auf einer früheren Industriebrache ein Nahversorgungszentrum entstanden, für den Güterbahnhof läuft ein Planverfahren. Solche Umbrüche zeigen, dass in Teterow immer wieder Flächen und Gebäude zwischen alter und neuer Nutzung stehen. Leere Häuser ziehen Sprayer, Metalldiebe und ungebetene Übernachtungsgäste an, und jeder Schaden mindert den Wert, den ein Eigentümer später erzielen kann.
Für Leerstand bieten wir kurze, unregelmäßige Kontrollen an, bei denen Zugänge, Fenster und Zaun geprüft und frische Spuren mit Foto festgehalten werden. Wer Ersatzschlüssel oder Codes übergibt, legt mit uns schriftlich fest, wer sie nutzen darf. Damit haben Eigentümer und Versicherer einen nachvollziehbaren Beleg, dass das Gebäude betreut wurde.
Planung aus unserer Kernregion Nord
Mecklenburg-Vorpommern gehört zu unserer Kernregion Nord; ein eigenes Büro in Teterow haben wir nicht. Die Einsätze planen wir von Neumünster aus und besetzen sie mit Kräften, die Ihrem Objekt fest zugeordnet bleiben. Alle eingesetzten Personen haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, für verantwortliche Posten die Sachkundeprüfung. Unsere Abläufe sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert, rund um die Uhr erreichen Sie uns unter +49 4321 78 33 590.
Weitere Einzelheiten zur Leistung finden Sie unter Objektschutz, den Überblick für das Land unter Objektschutz in Mecklenburg-Vorpommern. Haben Sie Gebäude auch in Güstrow, lassen sich beide Standorte gemeinsam betreuen; alle Leistungen vor Ort stehen unter Sicherheitsdienst Teterow.
Was Objektschutz in Teterow kostet
Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Für ein Ladengeschäft, das nur nachts zwei- oder dreimal kontrolliert wird, fallen wenige Stunden im Monat an; ein ständig besetzter Posten an einem gefährdeten Gebäude bewegt sich dagegen in einem ganz anderen Umfang. Den Preis bestimmen vor allem Uhrzeit und Wochentag, die geforderte Qualifikation und die Frage, ob eine Kraft vor Ort bleibt oder nur anfährt. Nach einer Begehung erhalten Sie ein Angebot mit allen Positionen.


