Eine Stadt, zwei Mittelpunkte
Villingen und Schwenningen wurden am 1. Januar 1972 zu einer Stadt zusammengeschlossen, gewachsen sind sie aber getrennt. Villingen hat eine mittelalterliche Altstadt mit Münster, Toren und einer Ringanlage, die der früheren Stadtmauer folgt. Schwenningen ist durch die Uhrenindustrie groß geworden und hat sein eigenes Zentrum rund um Rathaus, Muslenplatz und Bürkstraße. Für Objektschutz heißt das: Es gibt nicht ein Zentrum, das man im Blick behält, sondern zwei Geschäftslagen mit eigenem Rhythmus, dazu mehrere Ortschaften am Rand.
Mit knapp 90.000 Einwohnern ist Villingen-Schwenningen Sitz der Kreisverwaltung des Schwarzwald-Baar-Kreises. Daraus ergibt sich eine Mischung aus Behörden, Geschäften, Praxen, Hochschulgebäuden und Wohnanlagen, die jeweils eigene Anforderungen an Bewachung stellen.
Welche Gebäude Schutz brauchen
In der Stadt sitzen das Landratsamt, ein Amtsgericht mit Außenstelle des Landgerichts Konstanz, das Finanzamt, die Agentur für Arbeit, ein Regionalzentrum der Deutschen Rentenversicherung und eine Filiale der Deutschen Bundesbank. Wo Publikumsverkehr auf Akten trifft, sind Empfang und geregelter Zutritt tagsüber und verschlossene Türen am Abend die Kernaufgaben. Wir nennen diese Einrichtungen, um zu zeigen, welche Art Gebäude es gibt; ein Auftrag von ihnen ist damit nicht gemeint.
Im Handel ist das Schwarzwald-Baar Center am Neuen Markt die bekannteste Adresse, daneben gibt es Fachgeschäfte in beiden Innenstädten. Ein eigenes Thema ist Leerstand: Das frühere Einkaufszentrum Rössle in Schwenningen soll nach einem Beschluss des Gemeinderats zu einem Haus für Verwaltung, Stadtbibliothek, Volkshochschule und ein Museum umgebaut werden, die Fertigstellung ist erst für 2029 oder 2030 geplant. Die Stadt betreibt zudem eine Plattform für Leerstands- und Ansiedlungsmanagement. Wer ein Ladenlokal oder eine Etage längere Zeit ungenutzt lässt, möchte sicher sein, dass dort niemand unbemerkt ein- und ausgeht.
- Verwaltungs- und Bürogebäude mit Publikumsverkehr: Empfang, Besucherführung, Schließgang nach Dienstende
- Geschäfte und Passagen: Präsenz zu Ladenschluss, Kontrolle von Nebeneingängen und Anlieferzonen
- Leere Gebäude vor einem Umbau: regelmäßige Begehung, Prüfung von Zugängen, Meldung von Schäden
- Wohnanlagen und Tiefgaragen: Rundgänge am Abend, Kontrolle von Kellern und Fahrradräumen
So sieht der Dienst vor Ort aus
Am Anfang steht eine Begehung mit Ihnen. Wir sehen uns Türen, Fenster, Schließanlage, Beleuchtung und bestehende Technik an und klären, wer im Ernstfall verständigt wird. Daraus entsteht eine Dienstanweisung, die festhält, was die Kraft vor Ort tut: welche Räume geprüft werden, wer Zutritt hat, wie mit Lieferanten, Handwerkern und Reinigungsfirmen umgegangen wird und wann etwas sofort gemeldet werden muss.
Je nach Gebäude reicht das von einer festen Besetzung am Empfang über einen Abendrundgang bis zur durchgehenden Wache an Wochenenden und Feiertagen. Gerade in Gebäuden, die zwischen alter und neuer Nutzung stehen, ist der Zustand am Montagmorgen oft das, was zählt. Jede Schicht endet mit einem Bericht, der Uhrzeit, Feststellungen und Übergaben enthält, damit Sie und Ihre Hausverwaltung den Verlauf nachvollziehen können.
Ohne Büro im Land: wie wir arbeiten
Staffsec hat seinen Hauptsitz in Neumünster und weitere Standorte in Berlin und Bremen. In Villingen-Schwenningen arbeiten wir vorhabenbezogen. Bevor wir zusagen, prüfen wir, ob wir die geforderte Besetzung über die ganze Laufzeit halten können, einschließlich Vertretung bei Urlaub und Krankheit. Können wir das nicht, sagen wir es Ihnen offen und früh.
Wer bei uns ein Gebäude bewacht, ist im Bewachungsregister eingetragen und hat mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, für Aufgaben mit mehr Verantwortung die Sachkundeprüfung. Das Unternehmen ist nach ISO 9001 zertifiziert und richtet seine Dienstleistung an DIN 77200 aus. Eine feste Ansprechperson begleitet Ihren Auftrag, und unter +49 4321 78 33 590 sind wir Tag und Nacht zu erreichen. Grundsätzliches zur Leistung erklärt die Seite Objektschutz; was landesweit gilt, steht bei Objektschutz in Baden-Württemberg.
Was Objektschutz in der Doppelstadt kostet
Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Wo genau ein Auftrag liegt, hängt weniger von der Stadt als vom Gebäude ab: Ein Empfang zu Bürozeiten wird anders gerechnet als eine Wache in einem leeren Kaufhaus, die vor allem nachts und am Wochenende läuft. Auch die Frage, ob eine Kraft allein arbeitet oder zu zweit, und wie lange der Auftrag dauert, wirkt sich aus.
Wir legen Ihnen eine Rechnung vor, in der Grundstunden und Zuschläge für Nacht, Sonntag und Feiertag getrennt stehen. Oft lohnt ein Vergleich zweier Varianten, etwa feste Besetzung gegen mehrere Begehungen pro Nacht. Alle Leistungen in der Stadt finden Sie auf der Seite Sicherheitsdienst Villingen-Schwenningen; für Objekte an der Donau hilft die Seite zu Tuttlingen weiter.


