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Objektschutz in Werder (Havel):Gebäude im Wartestand sichern

Ein Denkmalensemble sucht eine neue Nutzung, ein Markt wird abgerissen und neu gebaut, auf der Insel stehen Häuser aus drei Jahrhunderten. Wir kontrollieren, verschließen und melden, solange Ihr Objekt nicht von selbst bewacht ist.

Landkreis Potsdam-Mittelmark · ISO 9001 · DIN 77200

Warum Objektschutz in Werder oft eine Übergangsaufgabe ist

Werder (Havel) wächst seit Jahren, und mit dem Wachstum ändern Grundstücke ihre Rolle. Was gestern Ausflugsgaststätte, Supermarkt oder Betriebshof war, ist morgen Baufeld, Wettbewerbsobjekt oder Neubau. Zwischen beidem liegt eine Phase, in der ein Gebäude leer steht oder nur teilweise genutzt wird. Genau in dieser Phase entstehen die meisten Schäden: eingeschlagene Scheiben, aufgehebelte Türen, Müll auf dem Grundstück oder Menschen, die sich ohne Erlaubnis aufhalten.

Objektschutz bedeutet in dieser Stadt deshalb selten den klassischen Pförtner im Foyer. Häufiger geht es um feste Kontrollgänge zu wechselnden Uhrzeiten, um verlässliches Auf- und Abschließen und um einen Bericht, der Eigentümern, Versicherern und Planern zeigt, in welchem Zustand das Objekt an welchem Tag war.

Objekte, die in Werder Aufmerksamkeit brauchen

Einige Beispiele zeigen, wie verschieden die Aufgaben sind:

  • Bismarckhöhe: Für das denkmalgeschützte Gebäudeensemble hat die Stadt einen Ideenwettbewerb ausgerufen, um eine dauerhafte Nutzung zu finden. Bis dahin will ein historischer Bau mit vielen Türen und Fenstern regelmäßig geprüft sein.
  • Berliner Straße, Ecke Kugelweg: Der bestehende Lebensmittelmarkt soll abgerissen und durch einen Neubau mit bis zu 1.460 Quadratmetern Verkaufsfläche ersetzt werden; das freigemachte Grundstück Berliner Straße 89 und eine Brachfläche am Kugelweg gehören dazu.
  • Altstadtinsel: Rund um den Mühlenberg stehen das Alte Rathaus von 1879 und das Lendelhaus, 1789 als Stadtpalais erbaut. Historische Gebäude mit wechselnden Mietern brauchen klare Regeln für Schlüssel und Zugänge.
  • Petzow: Zum Ensemble um Schloss Petzow gehören ein Landschaftspark, der Peter Joseph Lenné zugeschrieben wird, sowie Fischerhaus und Waschhaus aus den Jahren 1818 und 1819.
  • Gewerbeflächen in Kemnitz, Derwitz und an der A 10, wo Hallen nach Betriebsschluss allein stehen.

Inselstadt und Ortsteile: was das für die Kontrolle heißt

Die Kernstadt liegt auf einer Insel, die nur 700 bis 1.400 Meter breit ist; dazu gehören acht Ortsteile auf zusammen rund 117 Quadratkilometern, von Töplitz bis Bliesendorf. Ein Objekt in der Altstadt erreicht man über wenige Brücken und enge Gassen, ein Gebäude in Plötzin oder Derwitz über Landstraßen und die Anschlüsse der A 10. Wir planen Kontrollgänge deshalb nach Lage: Auf der Insel sind kurze, häufige Runden zu Fuß sinnvoll, in den Ortsteilen eher Anfahrten mit dem Fahrzeug zu wechselnden Zeiten.

Hinzu kommt das Wasser. Grundstücke am Großen Zernsee, am Glindower See oder am Schwielowsee sind oft vom Ufer aus zugänglich, ohne dass jemand an einem Tor vorbei muss. Bei der Begehung schauen wir uns deshalb auch Stege, Bootshäuser und Uferwege an und legen fest, wie weit die Kontrolle dort reicht.

Was unsere Kräfte vor Ort übernehmen

Welche Bausteine Sie brauchen, hängt vom Gebäude und von der Phase ab, in der es sich befindet. Häufig gefragt sind:

  • Verschlussdienst am Abend und Öffnung am Morgen, mit Quittung über die übernommenen Schlüssel
  • Kontrollgänge innen und außen zu unregelmäßigen Zeiten, auch an Wochenenden und Feiertagen
  • Prüfung von Fenstern, Türen, Bauzäunen und Absperrungen auf Beschädigung
  • Ansprache von Personen, die sich ohne Erlaubnis auf dem Grundstück aufhalten
  • Meldung von Wasserschäden, offenen Fenstern oder Ablagerungen an den von Ihnen benannten Ansprechpartner
  • Bericht nach jeder Schicht mit Uhrzeit, Feststellung und, wo sinnvoll, Foto

Bei Gefahr verständigen unsere Kräfte Polizei oder Feuerwehr und anschließend Ihren Ansprechpartner. Die Reihenfolge der Anrufe steht in der Dienstanweisung, die wir vor dem Start gemeinsam mit Ihnen festlegen.

So planen wir Einsätze in Werder

Brandenburg gehört zu unserer Kernregion Nord, ein eigenes Büro in Werder haben wir aber nicht. Aufträge in der Stadt übernehmen wir deshalb vorhabenbezogen: Bevor wir zusagen, prüfen wir Anfahrt, Umfang und die Kräfte aus unserem Personalstamm, die dafür in Frage kommen. Die nächstgelegene Niederlassung ist unsere Zweigniederlassung an der Aroser Allee in Berlin. Sie haben einen festen Ansprechpartner, und rund um die Uhr erreichen Sie uns unter +49 4321 78 33 590.

Eingesetzt wird nur Personal mit Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO; unsere Abläufe sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Allgemeines zur Leistung lesen Sie auf der Seite Objektschutz, den Überblick über das Land unter Objektschutz in Brandenburg, Angaben zur Stadt unter Sicherheitsdienst Werder (Havel). Für Objekte östlich der Stadt lohnt ein Blick auf Potsdam.

Kosten für Objektschutz in Werder

Als Richtwert für Objektschutz gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Wo Ihr Auftrag in dieser Spanne liegt, hängt vor allem davon ab, ob ein fester Posten nötig ist oder einige Kontrollgänge pro Nacht genügen, wie viele Stunden in Nacht, Wochenende und Feiertage fallen und welche Qualifikation verlangt ist. Gerade bei Gebäuden im Wartestand rechnet sich oft eine Kombination: wenige Kontrollen unter der Woche, dichtere Runden an Wochenenden und zu Festzeiten. Nach der Begehung erhalten Sie ein Angebot, das Grundleistung und mögliche Zusatzstunden getrennt ausweist.

Häufige Fragen

Häufige Fragen kurz beantwortet

Übernehmen Sie Kontrollgänge für ein leerstehendes Denkmal in Werder?+

Ja. Wir prüfen Türen, Fenster und Außenanlagen zu wechselnden Zeiten und halten jede Auffälligkeit mit Uhrzeit fest. Bauliche Entscheidungen bleiben bei Ihnen und Ihrem Denkmalpfleger.

Können Sie ein Grundstück bis zum Abriss sichern?+

Ja. Wir kontrollieren Zäune und Zugänge, sprechen Unbefugte an und melden Ablagerungen. Beginnt der Rückbau, stimmen wir den Übergang zur Baustellenbewachung mit Ihnen ab.

Wie gehen Sie mit Grundstücken am Wasser um?+

Wir schauen uns bei der Begehung Ufer, Stege und Bootshäuser an. In der Dienstanweisung steht dann, welche Bereiche die Runde einschließt und wann sie dort vorbeikommt.

Sind Kontrollen in den Ortsteilen wie Töplitz oder Bliesendorf möglich?+

Ja. Die längeren Wege berücksichtigen wir bei der Planung. Welche Taktung realistisch ist, nennen wir Ihnen vor der Zusage.

Bekommen wir nach jeder Nacht einen Bericht?+

Ja. Sie erhalten je Schicht einen Bericht mit Uhrzeiten, Feststellungen und, wo sinnvoll, Fotos. So können Sie gegenüber Versicherung und Eigentümern belegen, was geprüft wurde.

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Ihr Gebäude in Werder (Havel) in guten Händen

Ob Denkmal auf der Höhe, Abrissfläche an der Berliner Straße oder Halle in Kemnitz: Nennen Sie uns Objekt und Zeiten, wir schlagen den passenden Objektschutz vor.