Eine Fläche wie eine Großstadt
Ansbach hat rund 40.500 Einwohner, aber eine Fläche von knapp 100 Quadratkilometern und 54 Gemeindeteile. Zwischen der Altstadt und Orten wie Wasserzell, Elpersdorf oder Hennenbach liegen Felder, Wälder und einige Kilometer Landstraße. Für einen Revierdienst ist das entscheidend: Die Route muss an tatsächlichen Fahrzeiten hängen, sonst bleiben vereinbarte Kontrollen auf der Strecke.
Gleichzeitig ballen sich in der Kernstadt Büros, Praxen, Kanzleien und Geschäfte, die abends leer sind. Genau dort lohnt eine Runde, die mehrere Objekte nacheinander anfährt.
Wo eine Runde in Ansbach Sinn ergibt
Typische Bereiche für einen Revierdienst in der Stadt sind:
- die Innenstadt um Promenade, Karlsplatz und Martin-Luther-Platz mit Büros, Praxen und Läden
- Gewerbe in Brodswinden im Süden, wo auch die Industrie der Stadt sitzt
- Eyb im Osten mit Betrieben und Wohngebieten
- Schalkhausen und Meinhardswinden mit Handwerk und kleinen Betrieben
- Objekte an Straßen mit laufenden Bauarbeiten, etwa an der Crailsheimstraße, wo Zufahrten sich ändern
Ob ein Objekt in Ansbach in eine Runde passt, hängt von Lage, Zahl der Kontrollen und Uhrzeiten ab. Liegt es weit draußen, kann eine Kontrolle zu festen Zeiten wirtschaftlicher sein als mehrere unregelmäßige.
Was bei einer Kontrolle passiert
Die Kraft fährt das Objekt an, geht Türen, Fenster und Tore ab und kontrolliert, ob Licht, Heizung oder Maschinen so stehen, wie sie sollen. Auf Wunsch betritt sie das Gebäude und geht einen festgelegten Weg durch die Räume. Jede Kontrolle steht mit Uhrzeit und Befund im Bericht, den Sie nach dem Dienst erhalten.
Findet die Kraft ein offenes Fenster, schließt sie es nach Möglichkeit und meldet es. Bei Einbruchspuren ruft sie die Polizei und informiert die Ansprechpartner aus Ihrer Liste, bevor sie das Objekt verlässt.
Nach einem Vorfall bleibt die Kraft vor Ort, bis die Polizei oder eine Person aus Ihrem Betrieb eintrifft, und übergibt dann mit einer kurzen Schilderung. Wurde eine Tür aufgebrochen, sichert sie den Zugang so weit möglich, bis ein Handwerker kommt. Auch kleinere Befunde wie ein laufender Wasserhahn oder eine nicht abgeschaltete Kaffeemaschine stehen im Bericht, damit Sie sehen, was auf Ihrer Fläche nachts tatsächlich los ist.
Alarmverfolgung und Aufschlussdienst
Löst Ihre Alarmanlage aus, meldet die Leitstelle Ihres Errichters oder Ihr Aufschaltpartner den Alarm an uns weiter. Unsere Kraft fährt zum Objekt, prüft von außen, betritt es wenn vereinbart und klärt, ob ein echter Vorfall vorliegt. Eine feste Ankunftszeit sagen wir in Ansbach nicht zu, weil sie von der aktuellen Position auf der Runde abhängt; die Erfahrungswerte nennen wir Ihnen vorab ehrlich.
Für Reinigungsfirmen, Handwerker oder Lieferanten, die früh morgens oder spät abends kommen, übernehmen wir auch das Auf- und Abschließen. Die Schlüssel übergeben Sie uns gegen Quittung, wir halten fest, wer wann im Haus war.
Wie wir in Mittelfranken arbeiten
Geplant wird von unserem Hauptsitz in Neumünster aus, weitere Standorte sind Berlin und Bremen. Ein Büro in Bayern führen wir nicht. Eine Revierrunde in Ansbach richten wir nur ein, wenn genug Objekte und eine verlässliche Besetzung zusammenkommen. Das prüfen wir vor jeder Zusage.
Unsere Kräfte haben eine Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO und werden an jedem Objekt eingewiesen. Zertifiziert sind wir nach ISO 9001 und DIN 77200, erreichbar rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590. Mehr unter Sicherheitsdienst Ansbach und Revierdienst in Bayern.
Was ein Revierdienst kostet
Für die eingesetzte Zeit gilt ein Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Beim Revierdienst teilen sich mehrere Objekte die Fahr- und Kontrollzeit, deshalb fällt für Sie nur der Anteil an, der auf Ihr Gebäude entfällt. Häufigkeit, Uhrzeit, Innenbegehung und Entfernung von der übrigen Runde bestimmen diesen Anteil.
Wir bieten Ihnen meist mehrere Varianten an, etwa eine Kontrolle pro Nacht gegen zwei, und zeigen, was die zusätzliche Runde bringt.


