Ein Veranstaltungsjahr zwischen Kirche und Reitbahn
Das Veranstaltungsjahr in Ansbach folgt einem eigenen Takt. Im Frühsommer zieht das Altstadtfest durch die Innenstadt, im Juli spielt Ansbach Open auf der Reitbahn, in ungeraden Jahren kommt Ende Juli die Bachwoche dazu, im Hofgarten erinnern die Rokoko-Festspiele an das Hofleben der Markgrafen. Im Advent stehen die Buden zwischen den beiden Stadtkirchen. Dazu kommen Konzerte, Messen und Tagungen in Sälen der Stadt.
Veranstaltungsschutz heißt hier oft: viele Menschen auf wenig Raum, Wege, die zwischen Mauern und Kirchenportalen verlaufen, und Gäste, die zwischen mehreren Spielorten wechseln.
Orte und Termine im Überblick
Die folgenden Veranstaltungen und Spielorte sind öffentlich beschrieben. Wir nennen sie als Beispiele, nicht als eigene Einsätze:
- Altstadtfest: fünf Tage Anfang Juni mit 21 Spielorten, unter anderem Montgelasplatz, Martin-Luther-Platz, Fermoplatz und Reitbahn, Eintritt frei
- Ansbach Open: Musikfestival im Juli auf dem Gelände der Reitbahn
- Bachwoche: seit 1948, alle zwei Jahre in ungeraden Jahren, Spielorte Orangerie, Prunksaal der Residenz, St. Johannis und St. Gumbertus, einzelne Konzerte in Karlshalle und Onoldiasaal
- Rokoko-Festspiele im Hofgarten vor der Orangerie
- Fränkischer Weihnachtsmarkt mit über 40 Buden auf Martin-Luther-Platz und Montgelasplatz
- Kulturzentrum am Karlsplatz mit Karlshalle, etwa für die Herbstmesse
Für Konzerte des Theaters Ansbach weist der Spielplan Plätze wie das Tagungszentrum Onoldia mit rund 600 und St. Gumbertus mit rund 945 Plätzen aus.
Altstadtfeste mit offenen Zugängen
Ein Fest ohne Eintritt hat keinen Kassenzaun, an dem sich der Besucherstrom steuern ließe. Umso wichtiger sind Ordner, die an Engstellen Präsenz zeigen, Rettungswege und Feuerwehrzufahrten freihalten und bei Gedränge vor einer Bühne frühzeitig umleiten. Bei mehreren Bühnen gleichzeitig planen wir Posten je Platz und eine Verbindung per Funk zwischen den Bereichen.
Am Abend verschiebt sich die Aufgabe: Aftershow in Lokalen, Abbau an den Ständen, Lieferverkehr in den Gassen. Auch dann bleiben Kräfte an Zufahrten, bis Fahrzeuge die Altstadt verlassen haben.
Bei einem Weihnachtsmarkt über mehrere Wochen ändert sich das Bild erneut: Kein Großereignis an einem Tag, sondern viele Abende hintereinander mit Glühwein, dichtem Gedränge an den Wochenenden und Buden, die nachts verschlossen stehen. Hier können Streifen am Abend und eine Bewachung der Stände über Nacht sinnvoll sein. Den Bedarf legen Veranstalter und Stadt fest, wir setzen ihn mit Ihnen um.
Konzerte in Kirchen, Sälen und der Orangerie
Bei der Bachwoche oder einem Chorkonzert sitzen die Gäste dicht, die Räume sind denkmalgeschützt und haben oft nur wenige Ausgänge. Wir übernehmen Einlass mit Kartenkontrolle, Platzanweisung, Garderobenaufsicht und das Freihalten der Fluchtwege während der Aufführung. Unsere Kräfte werden vorher in Notausgänge, Sammelstellen und die Abläufe des Hauses eingewiesen.
Im Freien, etwa im Hofgarten, kommen Absperrungen, Zugänge zu Toiletten und Bereiche für Rettungsdienst und Technik hinzu. Ein Sicherheitskonzept, falls die Stadt eines verlangt, erstellen Veranstalter mit ihren Fachleuten; wir setzen den Ordnungsdienst danach um.
Vorhabenbezogen geplant
Unser Hauptsitz ist in Neumünster, weitere Standorte haben wir in Berlin und Bremen. Für Veranstaltungen in Ansbach prüfen wir vor der Zusage, ob wir die nötige Zahl an Kräften mit passender Qualifikation stellen und rechtzeitig anreisen lassen können. Gibt es Termine über mehrere Tage, planen wir Ablösung und Pausen von Anfang an mit.
Eingesetzt wird Personal mit Unterrichtung oder Sachkunde nach § 34a GewO; Einlass- und Kontrollaufgaben übernehmen Kräfte mit Sachkunde. Wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Mehr zur Stadt unter Sicherheitsdienst Ansbach, zur Region unter Veranstaltungsschutz in Bayern und Nürnberg.
Kosten für Ordner und Einlass
Je Kraft und Stunde liegt der Richtwert bei 23 bis 50 € netto. Bei Veranstaltungen zählen vor allem Abendstunden, Sonn- und Feiertage, die Zahl der gleichzeitig nötigen Posten und Auf- und Abbauzeiten, die oft länger dauern als das Programm selbst.
Ein Kammerkonzert mit zwei Kräften am Einlass ist ein anderer Auftrag als fünf Festtage mit mehreren Bühnen. Wir rechnen Ihnen beides mit Postenplan nachvollziehbar aus.


