Stadt mit weiten Wegen
Roth erstreckt sich über gut 96 Quadratkilometer und 30 Gemeindeteile, von Dörfern über Weiler bis zu einzelnen Höfen. Die Kernstadt liegt am Zusammenfluss von Roth, Rednitz und Aurach, das Industriegebiet am Hafen einige Kilometer östlich am Main-Donau-Kanal, die größeren Ortsteile verteilen sich in alle Richtungen. Wer hier mehrere Objekte betreut, braucht keine Wache an jedem Haus, sondern eine durchdachte Route.
Der Revierdienst fährt Objekte zu vereinbarten Zeiten an, prüft Türen, Tore und Fenster, geht außen herum und hält das Ergebnis fest. Bei einem Alarm fährt die Kraft gezielt zu dem Objekt, das ausgelöst hat.
Ortsteile und Flächen einer möglichen Runde
Zu einer Revierroute in Roth können zum Beispiel diese Gebiete gehören:
- die Kernstadt mit Altstadt, Marktplatz und dem entstehenden Quartier Westring West
- Eckersmühlen, mit rund 2.750 Einwohnern der größte Ortsteil, mit dem historischen Eisenhammer
- Rothaurach und Pfaffenhofen, beide mit eigenen Wohn- und Gewerbeflächen
- Barnsdorf und Bernlohe mit metallverarbeitenden Betrieben
- Belmbrach, Harrlach, Wallesau und Kiliansdorf am Rand des Stadtgebiets
- das Industriegebiet An der Lände mit Speditionen und Handel am Hafen
Welche Punkte tatsächlich auf die Route kommen, ergibt sich aus Ihren Objekten. Eine Runde, die nur zwei Gebäude in der Kernstadt umfasst, sieht anders aus als eine, die vom Hafen bis nach Eckersmühlen reicht.
Was bei einer Kontrolle passiert
Eine typische Schließkontrolle beginnt am Haupteingang: Ist die Tür verriegelt, brennt nur das Licht, das brennen soll, steht ein Fenster auf Kipp? Danach folgt die Außenrunde um das Gebäude, mit Blick auf Nebentüren, Rolltore, Lichtschächte und abgestellte Container. Bei Bedarf schließt die Kraft auch auf und prüft Innenräume, etwa ob Heizung, Wasser oder Maschinen ausgeschaltet sind.
Auffälligkeiten werden nach Ihrer Anweisung behandelt: offen stehende Türen sichern, Bereitschaft anrufen, im Notfall Polizei oder Feuerwehr verständigen. Jeder Besuch landet mit Uhrzeit und Befund im Bericht, Fotos inklusive, wenn etwas nicht stimmt.
Wichtig ist, dass die Zeiten wechseln. Wer weiß, dass um zwei Uhr nachts immer jemand kommt, wartet bis halb drei. Wir planen deshalb Zeitfenster statt fester Minuten.
Zeiten, in denen sich ein Revierdienst lohnt
Nicht jedes Objekt braucht das ganze Jahr über Kontrollen. Häufig geht es um bestimmte Abschnitte: Betriebsferien im Sommer, die Tage zwischen den Jahren, ein Gebäude, das nach dem Auszug eines Mieters leer steht, oder ein Laden, dessen Schaufenster nach einem Schaden provisorisch verschlossen ist. Auch am Triathlonwochenende im Juli, wenn Straßen gesperrt sind und viele Menschen unterwegs sind, kann eine zusätzliche Kontrolle sinnvoll sein.
Wir richten die Runde dann für den gewünschten Zeitraum ein und beenden sie ohne lange Bindung, wenn sie nicht mehr gebraucht wird.
Alarmanfahrt mit Ihrem Errichter
Viele Gewerbeobjekte in Roth sind mit einer Einbruchmeldeanlage ausgestattet, die bei einer Leitstelle des Errichters aufläuft. Diese Leitstelle meldet sich bei einem Alarm bei uns, unsere Kraft fährt das Objekt an, verschafft sich einen Überblick und gibt Rückmeldung. Schlüssel für die Anfahrt übergeben Sie nach Absprache, die Übergabe halten wir schriftlich fest.
Für Objekte am Hafen und in den Ortsteilen ist die Wegstrecke Teil der Planung. Wir sagen Ihnen ehrlich, welche Anfahrt realistisch ist, statt eine feste Minutenzahl zu versprechen.
Vorhabenbezogen in Mittelfranken
Bayern liegt außerhalb unserer Kernregion, ein Büro haben wir dort nicht. Einen Revierdienst in Roth richten wir ein, wenn mehrere Objekte oder ein längerer Zeitraum eine feste Besetzung tragen und Personal sowie Vertretung gesichert sind. Geplant wird vom Hauptsitz in Neumünster.
Unsere Kräfte haben eine Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO und werden vor dem ersten Dienst an jedem Objekt eingewiesen. Zertifiziert sind wir nach ISO 9001 und DIN 77200. Weitere Seiten: Sicherheitsdienst Roth, Revierdienst in Bayern sowie Sicherheitsdienst in Schwabach.
Kosten für den Revierdienst
Der Revierdienst wird in der Regel nach Kontrollen oder nach Zeit abgerechnet; als Richtwert für die Stunde gelten 23 bis 50 € netto. Wie viel Sie am Ende zahlen, hängt von der Zahl der Objekte, der Häufigkeit der Besuche, der Wegstrecke zwischen den Objekten und vom Anteil der Nacht- und Wochenendstunden ab.
Je mehr Objekte sich auf einer Route bündeln lassen, desto günstiger wird der einzelne Besuch.


