Der Kulmbacher Festkalender
Kaum eine Stadt dieser Größe hat so viele Feste mit überregionalem Publikum. Das Jahr beginnt Ende April mit dem Volksfest auf dem Festplatz am Schwedensteg: 2026 dauerte es zehn Tage, mit Fassanstich, Feuerwerk und Lasershow am ersten Abend und rund zwanzig Schaustellerbetrieben. Anfang Juli folgt das dreitägige Altstadtfest, Ende Juli die Bierwoche.
Jedes dieser Feste stellt andere Anforderungen. Ein Volksfest ist eine Fläche mit Fahrgeschäften, Biergarten und Familien am Nachmittag. Das Altstadtfest verteilt sich über Gassen und Plätze. Die Bierwoche konzentriert neun Tage lang viele Menschen in und um ein großes Zelt. Ein Veranstaltungsschutz muss sich auf jede dieser Lagen einstellen.
Dazu kommen kleinere Termine, die jedes Jahr wiederkehren: die Blaicher Kerwa und ein Oldtimer-Treffen im Juni, der Gregori-Tag im Juli und der Weihnachtsmarkt im Advent. Auch dort können Einlass, Parkplatzlenkung oder ein Ordner am Ausschank nötig sein, meist mit wenigen Kräften und für einzelne Stunden.
Orte, an denen Ordner gebraucht werden
Die folgenden Orte und Termine sind öffentlich angekündigt. Sie zeigen den Bedarf in der Stadt, eine Zusammenarbeit mit den jeweiligen Veranstaltern behaupten wir nicht:
- der Festplatz am Schwedensteg, Schauplatz des Volksfests und anderer Märkte
- der EKU-Platz mit dem Stadl der Bierwoche, die 2026 vom 25. Juli bis 2. August zum 75. Mal stattfand
- das Bierdorf an der Stadthalle während der Bierwoche
- die Altstadt mit Marktplatz, Buchbindergasse, Oberhacken, Oberer Stadt und dem Bereich um den Weißen Turm beim Altstadtfest
- die Dr.-Stammberger-Halle mit großem Saal, zwei Konferenzräumen und Foyer
- der Schöne Hof der Plassenburg, in dem kulturelle Veranstaltungen stattfinden
- der Weihnachtsmarkt am ersten Adventswochenende
Neun Tage Bierwoche: Kräfte, die durchhalten
Bei einem mehrtägigen Fest liegt die Schwierigkeit nicht im ersten Abend, sondern im siebten. Kräfte, die jeden Tag wechseln, kennen die Abläufe nicht, und Kontrollen werden nachlässiger. Wir planen solche Einsätze mit einem festen Stamm, der über die gesamte Dauer bleibt, und einer Einsatzleitung, die täglich mit dem Veranstalter spricht.
Am Eingang geht es um Jugendschutz, Taschenkontrolle nach Vorgabe des Veranstalters und das Freihalten der Notausgänge. Im Zelt achten Ordner auf Gänge, Bänke und Rettungswege. Zum Ende eines Abends verlagert sich die Arbeit nach draußen: Viele Gäste kommen mit Bahn und Bus, die Taxis halten am Gasfabrikgässchen, der Bahnhof liegt wenige Gehminuten entfernt. Eine geordnete Abreise braucht Kräfte an diesen Punkten.
Altstadtfest und Hallenabende
Beim Altstadtfest verteilt sich das Publikum über viele Bühnen in den Gassen. Für Anwohner der Oberen Stadt und des Oberhackens gelten an diesen Tagen Sperrungen mit Zufahrtsfenstern. Ordner an den Zugängen helfen, Liefer- und Anwohnerverkehr durchzulassen, ohne dass Festbesucher auf die Straße gedrängt werden.
In der Dr.-Stammberger-Halle oder auf der Plassenburg sind die Abläufe überschaubarer: Kartenkontrolle, Garderobe, Einlass in den Saal, Hilfe bei der Räumung im Notfall. Hier zählt vor allem, dass die Kräfte Wege und Ausgänge kennen. Wir gehen den Ort deshalb vorher mit Ihnen ab.
Wie wir einen Termin in Kulmbach übernehmen
Kulmbach gehört nicht zu unserer Kernregion im Norden, und wir unterhalten in Bayern kein Büro. Jede Anfrage prüfen wir deshalb einzeln: Wie viele Kräfte braucht der Termin, kommen sie rechtzeitig an, und wer übernimmt, wenn jemand ausfällt? Sie bekommen eine klare Antwort, bevor Sie planen.
Unsere Ordner haben die Unterrichtung nach § 34a GewO, für Einlasskontrollen setzen wir die Sachkundeprüfung voraus. Wir arbeiten nach dem Sicherheitskonzept des Veranstalters und mit den Auflagen der Behörde, nicht nach eigenen Regeln. Unser Qualitätsmanagement ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Allgemeines zur Stadt steht unter Sicherheitsdienst Kulmbach, landesweite Hinweise unter Veranstaltungsschutz Bayern.
Was ein Ordnerdienst kostet
Als Richtwert nennen wir 23 bis 50 € netto je Stunde und Kraft. Für den Preis eines Festes zählen die Zahl der Kräfte, die Dauer der Schichten, die Abendstunden und die Frage, wie viele Sachkundige gebraucht werden.
Bei einer mehrtägigen Veranstaltung rechnen wir jeden Tag einzeln, weil ein Mittwochnachmittag weniger Kräfte braucht als ein Samstagabend. So bezahlen Sie nur die Besetzung, die die jeweilige Lage tatsächlich erfordert.


