Bauen in einer gewachsenen Stadt
Kulmbach wächst nach innen. In der alten Spinnerei lehrt heute die Universität, auf dem früheren Güterbahnhof ist ihr Neubau geplant, und für das Gelände der einstigen Petz-Bräu ist Wohnbebauung vorgesehen. Die Baustellen liegen damit an Straßen mit viel Verkehr und in Sichtweite von Wohnhäusern. Das hat Vorteile, weil ständig jemand vorbeikommt, aber auch Nachteile: Eine offene Baustelle in der Stadt lädt nachts zum Ausprobieren ein.
Eine Baustellenbewachung schützt in solchen Lagen Werkzeug, Kabel, Maschinen und Container vor Diebstahl, verhindert, dass Unbefugte auf Gerüste steigen, und hält fest, in welchem Zustand die Baustelle morgens übergeben wird.
Aktuelle Bauvorhaben in Kulmbach
Diese Vorhaben sind öffentlich bekannt und zeigen, wo in der Stadt gebaut wird. Eine Beteiligung von uns ist damit nicht verbunden:
- das Grüne Zentrum an der Hofer Straße: Spatenstich 2025, Fertigstellung für 2027 geplant, rund 150 Arbeitsplätze für Kompetenzzentrum für Ernährung, Kontrollbehörde und Landwirtschaftsamt
- die Aufstockung am Klinikum Kulmbach: Das Gebäude neben der Notaufnahme erhielt im August 2026 eine zweite Etage, Inbetriebnahme mit zwei ambulanten Operationssälen im Januar 2027
- das frühere Güterbahnhof-Areal, knapp fünf Hektar groß, auf dem der Freistaat den Neubau für die Fakultät für Lebenswissenschaften vorgesehen hat
- die Sandgasse in Frankenberg, für die die Stadt mit dem Bebauungsplan Nr. 353 Flächen für die Verlagerung eines Betriebs vorbereitet
- die Mainbrücke zwischen Melkendorf und Katschenreuth, deren Sanierung im Oktober 2026 noch lief
Klinikgelände und Behördenbau: besondere Lagen
Am Klinikum geht der Betrieb während des Baus weiter. Rettungswagen fahren die Notaufnahme an, Patienten und Besucher nutzen die Parkhäuser, Lieferungen kommen über dieselben Wege. Im August 2026 musste die Zufahrt in der Albert-Schweitzer-Straße für die Montage mehrere Tage gesperrt werden. Wer hier bewacht, muss wissen, welche Wege frei bleiben müssen, und darf Rettungsdienste nie behindern.
Beim Grünen Zentrum an der Hofer Straße geht es um einen Neubau für Behörden, der über mehrere Jahre entsteht. Während des Rohbaus steht Material im Freien, im Innenausbau kommen Technik und Kabel hinzu, die sich leicht abtransportieren lassen. In dieser Phase lohnt sich oft eine engere Kontrolle.
Bewachungsformen für Ihre Baustelle
Nicht jede Baustelle braucht eine Wache von Feierabend bis Arbeitsbeginn. Je nach Lage und Bauphase kommen verschiedene Modelle in Frage: eine stationäre Kraft vor Ort, mehrere Kontrollen pro Nacht durch eine Streife oder eine Kombination, bei der am Wochenende durchgehend und unter der Woche nur nachts kontrolliert wird.
Bei jeder Form prüfen wir Bauzaun, Tore, Container und Maschinen, achten auf Fahrzeuge, die nicht zur Baustelle gehören, und melden Schäden an Absperrungen. Liegt eine Kamera auf der Baustelle, binden wir ihre Meldungen ein, wenn sie an uns weitergeleitet werden. Alles steht mit Uhrzeit im Bericht, den die Bauleitung morgens erhält.
Bei Baustellen im Straßenraum, etwa an Brücken oder Leitungstrassen, gehört auch der Blick auf Absperrungen und Beleuchtung dazu. Umgefallene Baken oder ausgefallene Warnleuchten melden wir dem Verantwortlichen sofort, damit sie in Ordnung gebracht werden, bevor jemand zu Schaden kommt.
Planung vorhabenbezogen
Wir haben unseren Sitz in Neumünster und Niederlassungen in Berlin und Bremen. In Bayern nehmen wir Baustellen an, wenn wir sie für die ganze Bauzeit verlässlich besetzen können. Das prüfen wir vor dem Angebot, damit Sie nicht mitten im Rohbau einen neuen Dienstleister suchen müssen.
Unsere Kräfte haben die Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, die Abläufe sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Erreichbar sind wir rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590. Mehr zur Stadt finden Sie unter Sicherheitsdienst Kulmbach, den Überblick für das Land unter Baustellenbewachung Bayern.
Preis einer Baustellenbewachung
Für die Bewachung einer Baustelle setzen wir einen Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde an. Den Ausschlag geben die Bauphase, die Zahl der unbesetzten Stunden, Wochenenden und Feiertage sowie die Frage, ob eine stationäre Kraft oder eine Streife reicht.
Weil sich der Bedarf mit dem Baufortschritt ändert, passen wir die Bewachung auf Wunsch an: weniger im Rohbau, mehr im Innenausbau, wieder weniger nach der Übergabe.


