Ein Festkalender auf engem Raum
St. Ingbert feiert dicht an dicht. Das Stadtfest heißt Ingobertusfest und belegt Anfang Juli zwei Tage lang die Innenstadt. Im Oktober folgen innerhalb von zwei Wochen die Ingobertusmesse, die Dengmerter Kerb und eine Nachkirmes. Im Dezember verwandelt sich der Marktplatz für drei Tage in ein Weihnachtsdorf. Dazwischen laufen Theater, Börsen und Feiern in der Stadthalle.
Das meiste spielt sich auf wenigen hundert Metern ab: Marktplatz, Rathaus mit Kuppelsaal, Maxplatz, Fußgängerzone und Kaiserstraße. Für den Veranstaltungsschutz heißt das, dass Zugänge, Rettungswege und Anlieferzonen sich überschneiden und genau abgestimmt werden müssen.
Die großen Termine im Jahr
Beim Ingobertusfest am 3. und 4. Juli 2026 spielten Bands auf vier Bühnen: am Maxplatz, auf dem Parkplatz Im Sumpf, an der Olk-Passage und auf dem Schmelzer-Parkplatz an der Poststraße, wo am Samstagnachmittag auch das Kinderfest mit Hüpfburgen lief. Am Freitag ging es bis 3 Uhr, Sonderbusse fuhren elf Linien bis in die Nacht.
Die Ingobertusmesse kam vom 2. bis 4. Oktober 2026 nach einem Jahr Pause mit neuem Konzept zurück und zählte über 36.000 Besucher, der nächste Termin ist vom 1. bis 3. Oktober 2027 angesetzt. Unmittelbar danach liefen Kerb und Kerwemarkt.
- Ingobertusfest im Juli: vier Bühnen, Kinderfest, Festgottesdienst in St. Josef
- Ingobertusmesse im Oktober: Messe rund um das Rathaus, Markt im Kuppelsaal
- Dengmerter Kerb im Oktober: Fahrgeschäfte, Feuerwerk zur Eröffnung, Kerwemarkt
- Weihnachtsmarkt im Dezember: Hütten, Bühne und Riesenrad auf dem Marktplatz
- Stadthalle: Theater, Mineralienbörse im November, Tourismusbörse im März
Was Ordner und Einlasskräfte hier leisten
Bei Stadtfest und Kerb gibt es keinen Zaun und keine Kasse, die Besucher kommen aus allen Gassen. Unsere Ordner halten Rettungswege und Feuerwehrzufahrten frei, sichern Bühnenbereiche, unterstützen beim Feuerwerk an der Absperrung und sind Ansprechpartner für Gäste, die etwas verloren haben oder Hilfe brauchen. Bei Konflikten setzen sie auf Ansprache und Abstand, nicht auf Härte.
In der Stadthalle und bei Messen sieht es anders aus. Dort kontrollieren wir Tickets oder Einlassbänder, achten auf Belegungszahlen in Sälen, betreuen Garderobe und Notausgänge und sorgen dafür, dass Aussteller vor Öffnung und nach Schluss ungestört auf- und abbauen können.
Nachts, wenn die Buden zu sind
Eine Kirmes über vier Tage oder ein Weihnachtsmarkt über ein Wochenende bedeutet Nächte, in denen Fahrgeschäfte, Hütten, Bühnentechnik und Getränkevorräte unbeaufsichtigt in der Innenstadt stehen. Eine Nachtwache mit Rundgängen in wechselnder Folge schützt vor Vandalismus und Diebstahl und meldet offene Türen oder Stromausfälle an den Veranstalter.
Gleiches gilt für Messen mit Ausstellungsständen im Freien und im Rathaus. Zwischen Abbau am Abend und Öffnung am Morgen bleiben dort Exponate und Technik zurück, für die ein Aussteller allein keine Wache bezahlt, eine gemeinsame Bewachung aber sehr wohl Sinn ergibt.
Planung ohne Büro im Saarland
Wir haben unseren Hauptsitz in Neumünster und Niederlassungen in Berlin und Bremen, im Saarland sind wir nicht mit einem Büro vertreten. Aufträge in St. Ingbert nehmen wir deshalb vorhabenbezogen an. Vor dem Angebot klären wir, ob wir die nötige Zahl an Ordnern für jeden Tag verlässlich stellen können, und sagen Ihnen das Ergebnis ehrlich.
Nach der Zusage erhalten Sie eine feste Ansprechperson, die mit Ihnen, der Stadt und den Behörden den Einsatzplan abstimmt. Unsere Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Einen Überblick zum Land finden Sie unter Veranstaltungsschutz im Saarland, zur Stadt unter Sicherheitsdienst in St. Ingbert.
Kosten für Ordner und Nachtwachen
Für Veranstaltungsschutz nennen wir einen Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Ein Fest, das bis drei Uhr morgens geht oder auf einen Sonntag fällt, kostet wegen der Zuschläge mehr als ein Theaterabend in der Woche. Wer mehrere Tage und Nächte zusammen vergibt, etwa Kerb und Nachkirmes, verringert den Aufwand für Planung und Einweisung.
Im Angebot stehen Zahl der Kräfte, Einsatzzeiten, Zuschläge und Nebenleistungen wie Funk oder Anfahrt getrennt, damit Sie vergleichen können.


