Wohnen im Ohlenhof, arbeiten am Hafenrand
Ohlenhof hat sich zum Wohnortsteil Gröpelingens entwickelt. Werke mit eigener Pforte findet man hier nicht, wohl aber viele Menschen, die morgens in die Betriebe nebenan fahren. Südwestlich von Gröpelingen beginnen die Bremer Industriehäfen, am Autobahnzubringer Industriehäfen liegt ein Gewerbegebiet, und entlang der Gröpelinger Heerstraße, die den Ortsteil im Süden begrenzt, reihen sich Werkstätten, Läden und Dienstleister.
Für diese Betriebe ist Werkschutz ein Werkzeug, um Abläufe zu ordnen: wer auf das Gelände darf, was hinausgeht, welche Fremdfirma gerade wo arbeitet und ob am Abend alle Tore wieder geschlossen sind. Die Wirtschaft des Stadtteils ist stark von den Häfen und der Überseestadt geprägt, entsprechend vielfältig sind die Anforderungen.
Für welche Standorte Werkschutz in Frage kommt
Die folgende Liste beschreibt Arten von Betrieben im Umfeld des Ohlenhofs, bei denen Werkschutz typischerweise anfällt. Sie nennt keine Kunden:
- Lager- und Umschlagbetriebe in den Industriehäfen mit Lkw-Verkehr zu frühen und späten Stunden
- Firmen im Gewerbegebiet am Autobahnzubringer Industriehäfen mit Hallen, Freilagern und Fahrzeughöfen
- Werkstätten und Handwerksbetriebe an der Gröpelinger Heerstraße mit Material und Werkzeug im Hof
- Betriebe mit Wartungs- oder Umbauphasen, in denen viele Fremdfirmen gleichzeitig auf dem Gelände arbeiten
Am Tor: Zutritt, Ladung und Fremdfirmen
Der wichtigste Ort im Werkschutz ist die Einfahrt. Unsere Kräfte gleichen dort Mitarbeiterausweise und Besucherlisten ab, melden Gäste beim zuständigen Ansprechpartner an und geben Besucherausweise aus. Lkw-Fahrer werden nach Lieferschein eingewiesen, damit sie die richtige Rampe anfahren und nicht auf dem Hof suchen müssen.
Bei Wartungen oder Umbauten führen wir eine Liste aller Fremdfirmen mit Namen, Firma und Arbeitsbereich. Am Ende des Tages prüfen wir, ob alle Personen das Gelände verlassen haben und die Arbeitsbereiche gesichert sind. Ausgehende Ladungen werden auf Wunsch mit den Papieren verglichen, Abweichungen melden wir an die Schichtleitung.
Wenn die Hallen still sind
Nach Schichtende wechselt die Aufgabe. Statt Menschen und Fahrzeuge zu lenken, geht es nun darum, Zäune, Tore, Rolltore und Fenster zu prüfen, Freilager abzugehen und auf Geräusche oder Licht zu achten, wo keines sein sollte. Gerade an Flächen nahe der Hafenrandstraße, an denen nachts kaum jemand vorbeikommt, fällt ein aufgebogenes Tor sonst erst am Morgen auf.
Unsere Kräfte gehen feste Kontrollpunkte in wechselnder Reihenfolge ab, damit niemand den Rhythmus vorhersehen kann. Jeder Punkt wird mit Uhrzeit im Bericht festgehalten. Fällt etwas auf, informieren wir Ihre Bereitschaft sofort und, wenn nötig, die Polizei.
Planung, Personal und Nachweise
Bremen liegt in unserer Kernregion Nord, die Einsätze plant die Niederlassung Bremen aus dem eigenen Personalstamm. Wir achten darauf, dass an einem Standort möglichst immer dieselben Kräfte arbeiten, damit sie Gesichter, Fahrzeuge und Abläufe kennen. Alle sind nach § 34a GewO unterrichtet, für Aufgaben wie Taschen- oder Fahrzeugkontrollen planen wir Personal mit Sachkundeprüfung. Wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert.
Vor dem ersten Dienst gehen wir das Gelände mit Ihnen ab und legen Meldewege, Schlüsselregelung und Verhalten bei Alarm in einer Dienstanweisung fest. Betriebe mit einem zweiten Standort, etwa in Burglesum im Bremer Norden, können beide Einsätze über einen Ansprechpartner steuern.
Betriebsruhe, Feiertage und Inventur
Besonders verwundbar sind Betriebe, wenn sie mehrere Tage ruhen: zwischen den Jahren, über lange Wochenenden oder während einer Inventur. Dann stehen Hallen voller Ware, aber niemand ist vor Ort, dem eine offene Tür auffallen würde. Für solche Zeiten planen wir dichtere Kontrollgänge oder eine durchgehende Besetzung, abgestimmt auf Ihren Betriebskalender.
Während einer Inventur übernehmen wir auf Wunsch die Zugangskontrolle, damit nur benannte Personen in die Lagerbereiche gelangen. Wir halten fest, wer wann welche Halle betreten und wieder verlassen hat, und übergeben die Liste am Ende an Ihre Lagerleitung.
Was Werkschutz im Bremer Westen kostet
Werkschutz läuft meist als Dauerauftrag mit festem Dienstplan über viele Monate. Als Richtwert nennen wir 23 bis 50 € netto je Stunde. Eine Torbesetzung werktags am Tag liegt eher unten in dieser Spanne, Nachtschichten, Sonntage und zusätzliche Aufgaben wie Ladungskontrolle liegen höher. Häufig reicht eine Kombination aus Besetzung zu den Lieferzeiten und Kontrollgängen in der Nacht.
Mehr zum Ortsteil lesen Sie unter Sicherheitsdienst Bremen-Ohlenhof, den stadtweiten Überblick unter Werkschutz Bremen.


