Industrie am Rand der Marsch
Burglesum ist kein reiner Wohnstadtteil. Die Ortsteile Burg-Grambke und Werderland stoßen im Südwesten an den Bremer Industrie-Park und an das Hüttenwerk von ArcelorMittal, das in den 1950er-Jahren auf dem Boden des früheren Dorfes Mittelsbüren entstand und rund 3.000 Menschen beschäftigt. Der Industrie-Park gilt in der Bremer Wirtschaftspolitik als der Standort, an dem größere Industrieansiedlungen überhaupt noch möglich sind; für zusätzliche zusammenhängende Flächen wurde ein fünfter Bauabschnitt vorbereitet.
Nördlich der Lesum sieht es anders aus. Beiderseits des Steindamms in Burgdamm liegt ein Gewerbegebiet, in dem die Stadt noch Flächen für kleine und mittlere Betriebe aus Handwerk und verarbeitendem Gewerbe sieht. Werkschutz heißt in Burglesum also zweierlei: große Tore mit Lkw-Verkehr im Süden und überschaubare Höfe mit wechselnden Besuchern im Norden.
Wo Werkschutz im Stadtteil gebraucht wird
Die folgenden Lagen zeigen, welche Betriebsarten im Stadtteil typischerweise eine Pforte oder Rundgänge brauchen. Es handelt sich nicht um eine Kundenliste:
- Bremer Industrie-Park in Grambke und am Werderland – Industrie- und Gewerbegrundstücke mit großen Freiflächen
- Umfeld des Hüttenwerks – Zulieferer, Instandhalter und Speditionen mit Schichtverkehr
- Kavernenfeld Lesum am Brokkampsweg – neun Speicher für Mineralöl und Erdgas im Salzstock
- Gewerbegebiet Steindamm in Burgdamm – Handwerk und kleinere Betriebe nahe der A 27
- Stiftung Friedehorst an der Rotdornallee – großer Arbeitgeber mit Pflegeeinrichtungen und Berufsförderungswerk auf einem weitläufigen Gelände
Pforte, Ausweise und Lkw-Abfertigung
An Werkstoren im Industrie-Park entscheidet die Pforte, wer und was auf das Gelände kommt. Wir prüfen Werksausweise, melden Besucher beim Gastgeber an und geben Tagesausweise nur gegen Lichtbildausweis aus. Lkw-Fahrer werden mit Frachtpapieren und Ladeliste abgeglichen, bevor die Schranke öffnet. Bei der Ausfahrt kontrollieren wir auf Wunsch Plomben und Ladung, damit nichts ohne Beleg das Gelände verlässt.
Fremdfirmen erhalten vor Arbeitsbeginn eine Sicherheitsunterweisung nach Ihren Vorgaben. Wir dokumentieren, wer die Unterweisung erhalten hat, welche Bereiche freigegeben sind und wann die Firma das Gelände wieder verlässt. Schlüssel, Transponder und Arbeitsfreigaben laufen über ein Ausgabebuch mit Unterschrift.
In Betrieben mit Gefahrstoffen oder Druckbehältern achten wir zusätzlich darauf, dass gesperrte Zonen nur mit Freigabe betreten werden, und halten Notrufnummern und Sammelplätze an der Pforte griffbereit.
Zäune, Freiflächen und Nachtschicht
Viele Grundstücke am Rand des Werderlands sind groß, flach und nachts kaum einsehbar. Zwischen Lagerplätzen, Gräben und Gleisen gibt es lange Zaunabschnitte, an denen sich niemand zufällig aufhält. Unsere Streifen gehen diese Strecken zu wechselnden Zeiten ab, prüfen Tore, Zaunfelder und Beleuchtung und erfassen jeden Kontrollpunkt elektronisch. Auffälligkeiten wie aufgebogene Zaunfelder, Fremdfahrzeuge oder offene Hallentore melden wir sofort an Ihre Rufbereitschaft.
Für Betriebe im Dreischichtbetrieb besetzen wir die Pforte rund um die Uhr, auch an Wochenenden und Feiertagen. Wer nur nachts Schutz braucht, kann die Pforte tagsüber mit eigenem Personal führen und uns ab Schichtende übergeben. Die Übergabe läuft schriftlich, damit offene Vorgänge nicht verloren gehen.
Organisation aus Bremen und Qualifikation
Bremen liegt in unserer Kernregion Nord. Die Einsätze in Burglesum planen wir über unsere Niederlassung Bremen; Stammkräfte und Vertretungen werden vor dem ersten Dienst auf dem Gelände eingewiesen und lernen Tore, Wege und Ansprechpartner kennen. Betriebe mit weiteren Standorten im Bremer Norden, etwa in Vegesack, oder im benachbarten Gröpelingen können wir in einem gemeinsamen Dienstplan zusammenfassen.
Unsere Kräfte sind nach § 34a GewO unterrichtet oder haben die Sachkundeprüfung abgelegt. Wir arbeiten nach DIN 77200 und sind nach ISO 9001 zertifiziert. Einen Überblick über Werkschutz in der ganzen Stadt gibt die Seite Werkschutz Bremen, weitere Leistungen im Stadtteil finden Sie unter Sicherheitsdienst Bremen-Burglesum.
Was Werkschutz in Burglesum kostet
Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Wo eine Pforte über Monate im Dreischichtbetrieb läuft, lassen sich Kräfte fest einplanen, was den Preis in Richtung der unteren Hälfte drückt. Kurzfristige Einsätze, Nacht- und Feiertagsanteile, Sachkunde für Zutrittsentscheidungen oder zusätzliche Aufgaben wie die Bedienung einer Brandmeldeanlage erhöhen ihn.
Nach einem Rundgang über Ihr Gelände erhalten Sie ein Angebot, in dem Pfortenstunden, Streifen und Zuschläge einzeln ausgewiesen sind.


