Vom Großbetrieb zum Standort für viele
Über Jahrzehnte prägten zwei Werke das Wirtschaftsleben in Ensdorf: das Bergwerk mit der Schachtanlage Duhamel, das 2006 knapp 4.000 Menschen beschäftigte, und das Steinkohlekraftwerk der VSE an der Saar, das 1961 in Betrieb ging und Ende 2017 stillgelegt wurde. Die Steinkohleförderung endete am 30. Juni 2012. Damit verschwanden die beiden Arbeitgeber, um die sich der Ort organisiert hatte.
An ihre Stelle treten heute mittelständische Betriebe und neue Ansiedlungen. Die Gemeinde besucht gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Untere Saar regelmäßig Unternehmen vor Ort, ein Gewerbe- und Handwerkerverein vertritt die Betriebe. Für den Werkschutz bedeutet dieser Wandel, dass statt einer großen Werkspforte viele kleinere Zufahrten zu sichern sind, an denen oft nur zu bestimmten Zeiten Personal gebraucht wird.
Gewerbeflächen in Ensdorf im Überblick
Diese Flächen sind in Bebauungsplänen und Mitteilungen der Gemeinde beschrieben. Die Liste zeigt, wo Werkschutz in Frage kommt, und nennt keine Kunden:
- Gewerbegebiet an der Schwalbacher Straße am Südostrand, südlich angrenzend die Straße Auf Haid
- Die geplante zweite Erweiterung dieses Gebiets um rund 1,3 Hektar für einen dort ansässigen Betrieb
- Das Gewerbegebiet am Kraftwerk, für das ein eigener Bebauungsplan besteht
- Das Industrie-, Energie- und Ressourcenzentrum auf dem ehemaligen Kraftwerksareal mit zwei Teilflächen
- Die Nordfläche dieses Areals, auf der der Haustechnik-Großhändler Holzhauer einen Standort plant
Hochspannung, Lager, Lieferverkehr: was neue Ansiedlungen mitbringen
Das Kraftwerksgelände verfügt über einen Anschluss an das Hochspannungsnetz. Deshalb hat ENGIE dort eine Teilfläche für ein wasserstofffähiges Gas- und Dampfturbinenkraftwerk erhalten; ob es gebaut wird, hängt vom Ausgang der Bundesausschreibung für neue Kraftwerke ab. Auf der Nordfläche will Holzhauer, ein Großhändler für Sanitär, Heizung und Klima, auf rund zehn Hektar einen Standort bauen, an dem im Endausbau etwa 700 Menschen arbeiten könnten.
Ein Großhandel bedeutet viele Lkw am Tag, Abholer aus dem Handwerk und hochwertige Ware in Regalen und auf Freiflächen. Energieanlagen bedeuten Schaltanlagen und Bereiche, die nur bestimmte Fachkräfte betreten dürfen. In beiden Fällen braucht es klare Regeln, wer wann aufs Gelände kommt. Ein Werkschutz setzt diese Regeln am Tor um und hält fest, wer gekommen und wieder gegangen ist.
Typische Aufgaben an Pforte und Gelände
Was ein Werkschutz in Ensdorf leistet, richtet sich nach Ihrem Betrieb. Oft gehören dazu:
- Besetzte Pforte zu Schichtbeginn, Schichtende und in den Anlieferfenstern
- Anmeldung von Fremdfirmen, Monteuren und Besuchern nach einer von Ihnen freigegebenen Liste
- Abgleich von Kennzeichen und Lieferpapieren, Zuweisung von Ladezonen und Wartebereichen
- Ausgabe und Rücknahme von Schlüsseln und Besucherausweisen mit Eintrag ins Torbuch
- Nachtrundgänge über Freilager, Hallentore und Zaunlinie, auch an Wochenenden
Wo eine Zufahrt von mehreren Unternehmen genutzt wird, klären wir vorab, für welche Tore und Flächen wir zuständig sind. Jeder Betrieb bekommt dann seinen eigenen Bericht und seine eigene Abrechnung.
Planung ohne Büro im Saarland
Wir planen unsere Einsätze aus Neumünster und haben weitere Standorte in Berlin und Bremen. Im Saarland sind wir ohne eigenes Büro tätig und übernehmen Werkschutz deshalb vorhabenbezogen. Bevor wir einen Werkschutz in Ensdorf zusagen, prüfen wir, ob wir die Stelle über die gesamte Vertragsdauer verlässlich besetzen können. Ist das nicht der Fall, erfahren Sie es vor dem Angebot.
Am Anfang stehen eine Begehung und eine Dienstanweisung, die Zutrittsregeln, Meldewege und das Verhalten bei Störungen festhält. Wer an der Pforte über Einlass entscheidet, hat die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO. Wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert und unter +49 4321 78 33 590 rund um die Uhr erreichbar.
Einen Überblick über alle Leistungen im Ort gibt Sicherheitsdienst Ensdorf (Saar); für Betriebe jenseits der Gemeindegrenze siehe Schwalbach.
Womit Sie beim Werkschutz rechnen sollten
Richtwert sind 23 bis 50 € netto je Stunde. Ein Werkschutz läuft meist über viele Monate mit festem Dienstplan, deshalb bewegt er sich eher im unteren Teil dieser Spanne. Nach oben verschieben ihn Nachtanteile, Wochenenden und Feiertage sowie Sachkunde auf jeder Position.
Kleinere Betriebe an der Schwalbacher Straße kommen häufig mit einer Pforte zu den Lieferzeiten und Kontrollgängen in der Nacht aus. Eine Einordnung im Landesvergleich finden Sie unter Werkschutz im Saarland.


