Ein Stadtteil, der vom Flugzeugbau lebt
Finkenwerder liegt am Südufer der Elbe im Bezirk Hamburg-Mitte und zählt rund 11.700 Einwohner. Wirtschaftlich bestimmt den Stadtteil ein einziger großer Arbeitgeber: Das Airbus-Werk mit dem Sitz der Airbus Operations GmbH nimmt einen großen Teil der Halbinsel ein. Dort laufen Flugzeuge der A320-Familie vom Band, es werden Rumpfteile für A330 und A350 gefertigt, Kabinen ausgestattet, Maschinen lackiert und an Kunden übergeben. Der Werksflugplatz mit einer Landebahn von 3.183 Metern gehört zum Gelände.
Das Werk selbst hat einen eigenen Werkschutz und eine eigene Werkfeuerwehr. Für Werkschutz durch einen Dienstleister ist in Finkenwerder vor allem das Umfeld interessant: Firmen, die dem Werk zuarbeiten, Forschungseinrichtungen, Prüfstände, Lager und Bürohäuser, in denen sensible Konstruktionsdaten und teure Ausrüstung liegen.
Wo in Finkenwerder Werkschutz gebraucht wird
Die folgenden Orte und Betriebsarten zeigen, wo Aufgaben an Tor und Empfang typischerweise anfallen. Es handelt sich nicht um Kunden:
- Technologiepark am Hein-Saß-Stieg, Teil des Hamburg Technology Center Finkenwerder, mit Industrie- und Wissenschaftsmietern
- ZAL TechCenter, das Zentrum für angewandte Luftfahrtforschung, mit Hallen, Laboren und Büros
- Zwei Institute des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie Einrichtungen der TU Hamburg
- EUROPA-CENTER AirDock mit Büroflächen für Ingenieur- und Dienstleistungsfirmen
- Airbus Technology Parks ATP 1 und ATP 2 sowie Flächen für ein geplantes Airbus Service Center
- Werkstätten, Lager und Bootsbetriebe an Rüschkanal und Köhlfleet
Zutritt, Besucher und Fremdfirmen im Technologieumfeld
In einem Forschungs- und Zuliefererbetrieb kommen täglich Menschen, die das Gelände nicht kennen: Gastwissenschaftler, Auditoren, Monteure, Kuriere, Bewerber. Unsere Pfortenkraft prüft den Termin, gleicht den Ausweis ab, gibt eine Besucherkarte aus und ruft die zuständige Person zur Abholung. Wer in Labor oder Halle arbeiten soll, bekommt vorher die Sicherheitseinweisung, die Ihr Betrieb festgelegt hat, und bestätigt sie schriftlich.
Exportkontrolle und Geheimhaltung spielen in der Luftfahrt eine größere Rolle als in vielen anderen Branchen. Wir halten uns deshalb strikt an Ihre Zutrittsstufen: Wer nur ins Besprechungszimmer darf, kommt nicht in die Versuchshalle, und Fotografieren auf dem Gelände wird angesprochen, wenn es nicht erlaubt ist. Schlüssel und Transponder geben wir nur gegen Unterschrift aus und gleichen am Schichtende ab, was zurückgekommen ist.
Für Lieferungen gilt dasselbe Prinzip: Lieferschein gegen Bestellung, Abladeort zuweisen, Ausfahrt vermerken. Bei Gefahrgut oder Druckgasflaschen halten wir die Vorgaben Ihrer Fachkraft für Arbeitssicherheit ein.
Die Lage auf der Elbinsel und was sie für die Schichten bedeutet
Finkenwerder ist mit dem Auto über Waltershof und die A 7 erreichbar, von Norden kommen viele Beschäftigte mit den HADAG-Fähren ab Landungsbrücken, Teufelsbrück oder Blankenese. Wer Schichten plant, muss diese wenigen Wege kennen. Staus am Elbtunnel oder ausfallende Fähren bei Sturm oder Eisgang dürfen eine Ablösung nicht gefährden.
Wir planen den Dienst aus unserem Hauptsitz in Neumünster, der über die A 7 direkt mit Hamburg verbunden ist, und setzen in Finkenwerder feste Stammkräfte ein. Schichtwechsel legen wir so, dass die nächste Kraft da ist, bevor die vorherige geht, und für Tage mit Sperrungen gibt es eine Reserve. Betriebe mit weiteren Standorten in Altona oder Harburg können diese in dieselbe Planung aufnehmen.
Qualifikation, Nachweise und Zusammenarbeit
Alle eingesetzten Kräfte sind nach § 34a GewO unterrichtet oder sachkundegeprüft und im Bewachungsregister eingetragen. Unser Unternehmen ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert; die Abläufe an Pforte und Rundgang beschreiben wir in einer Dienstanweisung, die Sie vor Beginn freigeben. Fordert Ihr Kunde eine Sicherheitsüberprüfung des Personals, klären wir vorab, welche Kräfte dafür in Frage kommen.
Sie erhalten Torlisten, Besucherlisten, Schlüsselnachweise und Rundgangsprotokolle in der vereinbarten Form. Abweichungen wie offene Notausgänge, fehlende Transponder oder unbekannte Fahrzeuge melden wir sofort an Ihren Ansprechpartner und halten sie im Wachbuch fest.
Was Werkschutz in Finkenwerder kostet
Werkschutz vereinbaren die meisten Betriebe als laufenden Auftrag mit festen Wochenstunden. Der Richtwert liegt bei 23 bis 50 € netto je Stunde. Eine Empfangsbesetzung zu Bürozeiten bewegt sich eher im unteren Teil dieser Spanne, eine rund um die Uhr besetzte Pforte mit Nacht-, Sonn- und Feiertagsanteil eher im oberen.
Den Preis beeinflussen außerdem Fremdsprachen für internationale Besucher, die Bedienung von Zutritts- und Videotechnik sowie besondere Anforderungen Ihres Auftraggebers an Überprüfung und Schulung. Nach einer Begehung legen wir ein Angebot vor, in dem jeder dieser Punkte einzeln steht. Mehr zum Stadtteil finden Sie auf der Seite Sicherheitsdienst Hamburg-Finkenwerder.


