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Werkschutz in Hamburg-Veddel:Pforten und Runden für die Industrie auf der Peute

Zwischen Norderelbe, Bahndamm und Zollhafen liegen auf der Veddel Werke, die rund um die Uhr laufen. Dort entscheidet die Pforte, wer hineinkommt und was hinausgeht.

Bezirk Hamburg-Mitte · ISO 9001 · DIN 77200

Ein Stadtteil, in dem die Industrie den Ton angibt

Die Veddel zählt gut 4.300 Einwohner, doch flächenmäßig gehört ein großer Teil des Stadtteils der Industrie. Auf der Insel Peute, die östlich an das Wohngebiet anschließt, liegt das Hamburger Werk von Aurubis. Rund 40 Prozent der Inselfläche sind Werksgelände. Hier stellt der Konzern an seinem größten Standort Kupferkathoden, Draht, Stranggussformate, Edelmetalle und Schwefelsäure her. Ebenfalls auf der Veddel verarbeitet Delfi Cocoa Kakaobohnen zu Kakaobutter und Vorprodukten für die Süßwarenindustrie.

Für den Werkschutz bedeutet das zwei sehr verschiedene Welten auf engem Raum: eine Metallhütte mit Gefahrstoffen, Hochtemperaturanlagen und strengen Sicherheitsregeln und ein Lebensmittelbetrieb, bei dem Hygiene, Rohwarenannahme und Geruchsbeschwerden aus der Nachbarschaft eine Rolle spielen. Beide haben gemeinsam, dass Lkw im Takt anrollen, Fremdfirmen täglich wechseln und das Gelände an Wasser und Bahn grenzt.

Wo auf der Veddel Werkschutz gebraucht wird

Die folgenden Standorte beschreiben den Bedarf im Stadtteil. Sie sind keine Aufzählung bestehender Aufträge:

  • Aurubis Werk Hamburg an der Hovestraße – Kupferproduktion mit Schwebeschmelzofen, Anodenöfen und Kontaktanlage für Schwefelsäure, dazu Abwärmeauskopplung ins Fernwärmenetz
  • Delfi Cocoa – Kakaoverarbeitung mit großen Rohwarenmengen und Lieferverkehr über die Zufahrten der Veddel
  • Gewerbeflächen auf der Peute mit dem denkmalgeschützten Elbe-Gewerbe-Zentrum und dem früheren GEG-Zentrallager, das heute an Betriebe vermietet ist
  • Lager- und Umschlagflächen am Müggenburger Zollhafen, an dem auch das schwimmende IBA-Dock liegt
  • Betriebe entlang der Achsen Am Zollhafen und Hovestieg, die den Stadtteil mit der A 255 verbinden

Was an Tor und Pforte geschieht

Das Kerngeschäft ist die Pforte. Unsere Kräfte prüfen Werksausweise, melden Besucher an, geben Gästeausweise aus und weisen Lieferanten in die Fahrwege ein. Lkw werden mit avisierten Lieferungen abgeglichen, Wiegescheine und Frachtpapiere kontrolliert, sofern Ihre Betriebsanweisung das vorsieht. Wer das Gelände verlässt, wird ebenso erfasst wie jemand, der es betritt.

Bei Metallen ist der Ausgang mindestens so wichtig wie der Eingang. Kupfer, Edelmetalle und Zwischenprodukte haben einen hohen Materialwert und sind in kleinen Mengen leicht zu verstecken. Stichprobenkontrollen an Fahrzeugen, versiegelte Container und ein sauberer Abgleich zwischen Verladeliste und Ladung gehören deshalb zu den Aufgaben, die wir mit Ihrer Werkssicherheit festlegen. Was abweicht, wird nicht bewertet, sondern sofort gemeldet und dokumentiert.

Stillstände und Fremdfirmen im Griff

Eine Hütte steht nie ganz still, außer zur großen Revision. Beim bisher größten geplanten Wartungsstillstand im Sommer 2024 waren bei Aurubis in Hamburg rund 2.000 Personen eingesetzt, etwa 1.500 davon von Partnerfirmen, Lieferanten und Dienstleistern. Künftig sollen solche Stillstände im Abstand von drei Jahren stattfinden.

In diesen Wochen vervielfacht sich der Verkehr an der Pforte. Monteure müssen mit Listen abgeglichen, Sicherheitsunterweisungen nachgewiesen und Ausweise ausgegeben werden, oft in Schichtwechseln zu Hunderten. Wir verstärken die Pforte dafür mit Kräften, die vorab in Ihre Abläufe eingewiesen wurden, und führen danach wieder auf die Stammbesetzung zurück. So bleibt die Kontrolle gleich streng, auch wenn die Zahl der Menschen auf dem Gelände plötzlich steigt.

Planung, Personal und Nachweise

Hamburg gehört zu unserer Kernregion Nord. Die Dienstpläne entstehen in Neumünster, ein eigenes Büro auf der Veddel haben wir nicht. Über die Autobahn und den Abzweig Veddel der A 255 ist der Stadtteil gut zu erreichen, Ablösungen lassen sich daher verlässlich takten. Werkschutz besetzen wir mit festen Teams, damit an Ihrer Pforte dieselben Gesichter stehen und Ihre Regeln nicht jede Woche neu erklärt werden müssen.

Alle Kräfte haben die Unterrichtung oder die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO. Verlangt Ihr Werk zusätzliche Unterweisungen, etwa zu Gefahrstoffen, Schutzausrüstung oder Verhalten bei Gasalarm, klären wir das vor dem ersten Dienst. Unser Unternehmen ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Jede Schicht endet mit einem Bericht, der Besucher, Fremdfirmen, Schlüsselausgaben und Feststellungen enthält.

Einen Überblick über den Stadtteil gibt die Seite Sicherheitsdienst Hamburg-Veddel, das allgemeine Leistungsbild finden Sie unter Werkschutz. Betriebe mit weiteren Flächen im Nachbarstadtteil können sie über Hamburg-Wilhelmsburg mit einplanen lassen.

Was Werkschutz auf der Veddel kostet

In einem Werk mit Dreischichtbetrieb ist die Pforte meist dauerhaft besetzt, und das über Jahre. Als Richtwert gilt bei uns eine Spanne von 23 bis 50 € netto je Stunde. Wo Ihr Auftrag darin liegt, hängt vor allem vom Anteil der Nacht-, Sonn- und Feiertagsstunden ab, von der Zahl der gleichzeitig besetzten Posten, von Zusatzaufgaben wie Fahrzeugkontrolle oder Bedienung der Brandmeldezentrale und davon, ob für Stillstände eine Verstärkung vorgehalten werden soll. Ein fester Dauerauftrag lässt sich genauer kalkulieren als einzelne Einsätze auf Abruf.

Häufige Fragen

Häufige Fragen kurz beantwortet

Können Sie eine Werkspforte auf der Peute rund um die Uhr besetzen?+

Ja. Wir planen ein festes Team im Schichtsystem mit benannter Vertretung, damit die Pforte auch an Wochenenden und Feiertagen mit eingewiesenen Kräften besetzt ist.

Wie gehen Sie mit großen Revisionen und vielen Fremdfirmen um?+

Wir gleichen Monteure mit Ihren Listen ab, prüfen den Nachweis der Sicherheitsunterweisung, geben Ausweise aus und erfassen jedes Kommen und Gehen. Für die Dauer des Stillstands verstärken wir die Pforte mit vorab eingewiesenen Kräften.

Kontrollieren Sie auch ausfahrende Fahrzeuge auf Metall?+

Wenn Ihre Betriebsanweisung das vorsieht, ja. Stichproben, Plombenkontrolle und Abgleich mit der Verladeliste legen wir gemeinsam mit Ihrer Werkssicherheit fest.

Lohnt sich Werkschutz auch für kleinere Betriebe im Elbe-Gewerbe-Zentrum?+

Oft reicht dort eine Kombination aus Schließdienst und nächtlichen Kontrollgängen. Wir sehen uns die Fläche an und schlagen vor, was zu Ihrem Betrieb passt.

Wie erfahren wir von Vorfällen auf dem Werksgelände?+

Jeder Vorgang wird mit Uhrzeit und Sachverhalt festgehalten, auf Wunsch mit Foto. Den Schichtbericht erhalten Sie regelmäßig, bei Vorfällen informieren wir die benannte Stelle sofort.

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Werkschutz für Ihr Werk auf der Veddel

Sprechen Sie uns an – wir sehen uns Tore, Fahrwege und Abläufe an und schlagen Ihnen eine Besetzung vor, die zu Ihrem Schichtmodell passt.