Industrie in einer Gemeinde mit gut zehntausend Einwohnern
Kirkel zählt rund 10.100 Einwohner, hat aber neun ausgewiesene Gewerbeflächen. Die größte ist der Industriepark Zunderbaum auf der Gemarkung Altstadt mit rund 41 Hektar; hinzu kommen in Limbach der Gewerbepark An der Autobahn, das Gebiet In den sechs Morgen und die Fläche Auf der Windschnorr, in Kirkel-Neuhäusel der Neunkircher Weg und Am Tannenwald.
Für den Werkschutz zählt weniger die Größe der Gemeinde als die Art der Fertigung. In Kirkel stehen Betriebe, deren Erzeugnisse entweder viel wiegen oder einer strengen Rückverfolgung unterliegen. Beides verändert, was an einem Tor kontrolliert werden muss und wie ein nächtlicher Rundgang aussieht.
Drahtseile für Krane: schwere Ware, große Trommeln
Das CASAR Drahtseilwerk Saar hat seinen Sitz in Limbach und gehört heute zur WireCo WorldGroup. Gefertigt werden Spezialdrahtseile, vor allem Hubseile für Turmdrehkrane, Mobilkrane, Hafen- und Containerkrane sowie Schiffs- und Offshorekrane, dazu Seile für Bergbau und Industrie. Die Gemeinde ordnet den Betrieb dem Gebiet Auf der Windschnorr zu.
Wo Seile auf Trommeln das Werk verlassen, kommen Schwertransporte, Kranfahrzeuge und Speditionen mit Sondergenehmigung. Am Tor geht es dann um Ankunftszeiten, Lieferpapiere, den Abgleich der Ladung mit dem Versandauftrag und um die Frage, wer auf dem Hof rangieren darf. Nachts stehen Trommeln und Drahtvorrat oft im Freien; ein Rundgang mit festen Prüfpunkten an Lagerflächen, Zäunen und Rampen gehört deshalb zum Kern des Auftrags.
- Lkw-Anmeldung und Zuweisung der Ladezone
- Kontrolle ausfahrender Ladungen im vereinbarten Umfang
- Begleitung von Kranfahrzeugen und Prüfern über das Gelände
- Nachtrundgang an Freilagern, Hallentoren und Zaun
Orthopädische Produkte: Zutritt mit Nachweis
Ebenfalls in Limbach stellt DePuy orthopädische Produkte her. In Betrieben dieser Art ist nicht nur entscheidend, dass Unbefugte draußen bleiben, sondern dass sich jeder Zutritt später nachvollziehen lässt. Besucher, Auditoren und Servicetechniker kommen nach Anmeldung und werden in die freigegebenen Bereiche begleitet.
Unsere Kräfte führen dafür Besucherlisten nach Ihrem Muster, geben Ausweise aus, nehmen sie wieder entgegen und vermerken Abweichungen. Bereiche mit Hygiene- oder Reinraumregeln betreten sie nur, wenn Sie das ausdrücklich vorsehen und eine Einweisung erfolgt ist. Was nicht in die Zuständigkeit des Werkschutzes fällt, halten wir vor Beginn schriftlich fest.
Fremdfirmen, Stillstände und Ferienzeiten
In vielen Werken ruht die Produktion über Weihnachten oder in den Sommerwochen, und genau dann kommen Instandhalter, Elektriker und Prüfdienste. An solchen Tagen ist der Werkschutz der Ort, an dem sich alles kreuzt: Freigaben, Arbeitserlaubnisse, Schlüsselübergaben an Fremdfirmen nach Ihrer Vorgabe und die Liste, wer abends noch im Gebäude ist.
Wir übernehmen solche Phasen auch als zeitlich begrenzten Auftrag, wenn Ihr eigenes Personal im Urlaub ist. Wichtig ist eine frühzeitige Anfrage, denn ein vorhabenbezogener Einsatz im Saarland braucht Vorlauf für Planung und Einweisung.
Wie wir einen Werkschutz in Kirkel aufsetzen
Unser Hauptsitz ist Neumünster, Niederlassungen bestehen in Berlin und Bremen; das Saarland gehört nicht zur Kernregion. Bevor wir anbieten, prüfen wir, ob die Besetzung über die gesamte Laufzeit gesichert ist. Für einen Dauerposten an einer Pforte rechnen wir anders als für drei Wochen Betriebsferien, und beides sagen wir offen.
Nach dem Zuschlag folgen eine Begehung mit Ihrer Fachkraft für Arbeitssicherheit, eine Dienstanweisung je Posten und die Einweisung jeder Kraft vor dem ersten Dienst. Kontrollposten haben die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, das Unternehmen ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Hintergrund zur Gemeinde finden Sie auf Sicherheitsdienst in Kirkel, das Landesangebot auf Werkschutz im Saarland.
Kosten für Werkschutz in Kirkel
Der Richtwert liegt bei 23 bis 50 € netto je Stunde. Ein Werkschutz, der über Jahre mit festem Team an derselben Pforte arbeitet, bewegt sich eher im unteren Teil dieser Spanne, weil sich Einweisung und Planung auf viele Stunden verteilen.
Höher fallen kurze Einsätze aus, ebenso Nächte, Sonn- und Feiertage oder Aufgaben, die über die Pforte hinausgehen, etwa das Begleiten von Schwertransporten auf dem Gelände. Jeder Posten erscheint im Angebot einzeln.


