Eine Kurstadt mit Industrie am Rand
Wer an Blieskastel denkt, denkt an Barockfassaden, Kneippkur und das Biosphärenreservat Bliesgau. Der größte Arbeitgeber der Stadt ist eine Rehabilitationsklinik, kein Werk. Trotzdem hat ein international tätiger Industriekonzern hier seinen Sitz: Die Hager Group, 1955 im Saarland gegründet und heute mit rund 13.000 Beschäftigten weltweit, stellt Material für die Elektroinstallation her – Verteiler, Schutzschalter, Gebäudesystemtechnik. In Blieskastel ist eine Produktionsstätte mit Hochregallager entstanden, die deutsche Vertriebsgesellschaft ist an der Straße Zum Gunterstal gemeldet.
Für den Werkschutz bedeutet diese Mischung zweierlei. Auf der einen Seite gibt es Betriebe mit Schichtbetrieb, Lagertechnik und vielen Lieferungen am Tag. Auf der anderen Seite verteilen sich Handwerk, Bauunternehmen und kleinere Hersteller auf fünfzehn Stadtteile, oft mit einem Hof, einer Halle und einem einzigen Tor. Beide brauchen Werkschutz – nur in sehr unterschiedlichem Umfang.
Wo im Stadtgebiet Werkschutz gefragt ist
Die folgenden Lagen nennen wir, um die Wirtschaft der Stadt zu beschreiben. Es handelt sich nicht um Kunden von uns und nicht um Orte, an denen wir bereits tätig sind:
- Zum Gunterstal: Sitz der Hager-Vertriebsgesellschaft, Elektrotechnik mit Produktion und Hochregallager
- Bundesstraße 423: die Achse, über die Lkw von der A 8 bei Webenheim in die Stadt kommen
- Lautzkirchen: Bahnhaltepunkt an der Strecke Landau–Rohrbach, am nördlichen Ortsrand die Bliestal Kliniken
- Die dörflichen Stadtteile von Altheim bis Wolfersheim: einzelne Werkhöfe und Freilager von Handwerk und Bau
Elektrotechnik, Kabel und Baumaterial haben eines gemeinsam: Sie sind leicht zu verladen und lassen sich weiterverkaufen. Genau das macht offene Lager und unbesetzte Tore zum Problem.
Torabfertigung bei hohem Lieferaufkommen
An einem Standort mit Hochregallager gibt die Logistik den Takt vor. Speditionen melden sich mit Zeitfenstern an, Leergut geht zurück, Paketdienste holen Sendungen ab. Unsere Kräfte an der Pforte prüfen Kennzeichen und Frachtpapiere gegen die Avisliste, vergeben Rampen nach Ihrer Vorgabe und halten fest, wann ein Fahrzeug eingefahren und wieder abgefahren ist. Wer nicht angemeldet ist, wartet außerhalb, bis Ihr Lager oder Ihr Wareneingang die Einfahrt freigibt.
Besucher und Bewerber werden registriert, erhalten einen Ausweis und werden abgeholt, statt allein über das Gelände zu gehen. Für Monteure und Servicetechniker von Fremdfirmen gleichen wir die Unterweisung mit Ihrer Liste ab. Ausgabe und Rückgabe von Schlüsseln und Transpondern quittieren wir schriftlich. Alles, was wir an der Pforte tun, steht in einer Dienstanweisung, die Sie vorher freigeben.
Nach Schichtende und in den Betriebsferien
Die eigentliche Schwachstelle liegt selten am Tag. In kleineren Betrieben verlässt der letzte Mitarbeiter am Nachmittag das Gelände, und bis zum nächsten Morgen achtet niemand auf Hof und Halle. Werkschutz heißt dort: Rundgänge über Freilager, Kontrolle von Rolltoren, Fenstern und Zäunen, ein Blick auf Kompressoren und Ladegeräte, die über Nacht laufen. Jeder Kontrollpunkt steht mit Uhrzeit im Bericht, den Sie am Morgen erhalten.
Ein besonderer Zeitraum sind die Betriebsferien im Sommer und die Tage um den Jahreswechsel. Dann ruht der Betrieb oft zwei oder drei Wochen am Stück. Für diese Zeit besetzen wir das Tor stundenweise, gehen das Gelände zu wechselnden Zeiten ab und übernehmen die Annahme einzelner Lieferungen, die trotz Stillstand kommen. Stellen wir Schäden oder offene Zugänge fest, informieren wir die Person, die Sie als Ansprechpartner benannt haben, und bei Bedarf die Polizei.
Wie wir einen Auftrag im Bliesgau vorbereiten
Weil wir im Saarland ohne Niederlassung arbeiten, steht vor jeder Zusage eine Prüfung: Können wir die Besetzung über die gesamte Laufzeit stellen, auch bei Urlaub und Krankheit? Erst wenn das feststeht, bekommen Sie ein Angebot. Danach gehen wir mit Ihnen das Gelände ab, legen Tore, Rundgänge, Meldewege und Ansprechpartner fest und schreiben daraus die Dienstanweisung. Die eingesetzten Kräfte werden vor dem ersten Dienst eingewiesen, und Sie behalten eine feste Ansprechperson bei uns.
Wo über Zutritt entschieden wird, setzen wir Personal mit Sachkundeprüfung nach § 34a GewO ein, für alle übrigen Aufgaben mindestens mit Unterrichtung. Unser Qualitätsmanagement ist nach ISO 9001 zertifiziert, die Dienstleistung richtet sich nach DIN 77200. Erreichbar sind wir rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590. Wie Werkschutz im übrigen Bundesland aussieht, lesen Sie auf der Seite Werkschutz im Saarland.
Was Werkschutz in Blieskastel kostet
Als Orientierung gilt ein Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Wie hoch der Satz im Einzelfall ausfällt, hängt vor allem davon ab, wie viele Stunden in die Nacht, auf Sonntage oder Feiertage fallen und ob an der Pforte Sachkunde verlangt wird. Ein Dauerauftrag mit gleichbleibenden Schichten lässt sich günstiger planen als eine kurzfristige Besetzung für zwei Ferienwochen.
Für kleinere Betriebe in den Stadtteilen ist eine durchgehend besetzte Pforte selten nötig. Oft genügen Kontrollgänge zu wechselnden Zeiten oder ein Verschlussdienst am Abend. Wir rechnen Ihnen gern beide Varianten nebeneinander vor. Allgemeines zur Stadt finden Sie unter Sicherheitsdienst Blieskastel.


