Industrie am Autobahndreieck
Leonberg liegt dort, wo die A 8 von Karlsruhe nach München und die A 81 von Würzburg zum Bodensee zusammenlaufen. Für produzierende Betriebe ist das ein Standortvorteil: Rohstoffe und fertige Ware kommen ohne lange Wege durch Wohngebiete auf die Autobahn. Entsprechend ist die Stadt mehr als ein Wohnort am Rand von Stuttgart.
Bosch betreibt in Leonberg Entwicklung mit rund 2.500 Arbeitsplätzen. GEZE hat seinen Stammsitz und die Hauptfertigung an der Reinhold-Vöster-Straße, mit etwa 1.100 Beschäftigten vor Ort. Der Pumpen- und Dosiertechnikhersteller LEWA beschäftigt in der Stadt rund 560 Menschen, Brückner Trockentechnik ist seit 1953 ansässig. Dazu kommen kleinere Spezialisten wie Orgelbau und Klavierherstellung. Diese Firmen nennen wir als Teil des wirtschaftlichen Umfelds, nicht als Auftraggeber.
Gewerbeflächen, auf denen Werkschutz gebraucht wird
Jede dieser Lagen stellt eigene Anforderungen. Ein Verteilzentrum lebt vom Takt der Rampen, ein Entwicklungsstandort von verschlossenen Laboren, eine Fertigung von der Kontrolle, was das Gelände verlässt.
- Gewerbegebiet Hertich an der Glems: knapp 26 Hektar, an der Hertichstraße unter anderem Hersteller von Lüftungs- und Kabeltechnik. Für das Gebiet läuft seit 2024 eine Änderung des Bebauungsplans, mit der die Stadt Leerstand und Erschließungsmängel angehen will.
- Gewerbegebiet am Autobahndreieck an der Breitwiesenstraße: Der Bebauungsplan wurde 2018 an ein Verteilzentrum mit starkem Lkw-Verkehr angepasst.
- Fertigungs- und Verwaltungsstandorte in der Kernstadt, darunter der Bosch-Campus an der Ecke Poststraße und Römerstraße.
- Betriebe in Eltingen, wo Gewerbe und Wohnen eng beieinander liegen.
Was Werkschutz in einem Leonberger Betrieb konkret umfasst
Kern ist fast immer die Pforte. Dort werden Lkw angemeldet, Lieferscheine abgeglichen, Wiegezettel ausgegeben und Fahrer zur richtigen Rampe geleitet. Bei Betrieben mit hohem Durchsatz entscheidet die Pforte darüber, ob sich vor dem Tor ein Rückstau auf die Zufahrtsstraße bildet. Eine eingewiesene Kraft kennt die Annahmezeiten und weiß, welche Spedition Vorrang hat.
Der zweite Baustein ist die Begleitung von Fremdfirmen. Monteure, Reinigung und Wartung tragen sich ein, erhalten einen Ausweis und werden in sensible Bereiche nur begleitet gelassen. Gerade in Entwicklungsabteilungen ist nachvollziehbar zu halten, wer wann in welchem Raum war.
Außerhalb der Schichten folgen Rundgänge: Hallentore, Freilager, Gasflaschenlager, Ladezonen und Zäune werden abgegangen, Auffälligkeiten mit Uhrzeit festgehalten. Bei Störungen an Brandmelde- oder Einbruchmeldeanlage rufen wir die Stelle an, die Sie benennen, etwa Ihren Errichter oder Ihre Haustechnik. Weitere Aufgaben beschreibt die Seite Werkschutz.
Schichtbetrieb ohne Lücke an der Schranke
Viele Leonberger Firmen arbeiten über mehrere Schichten, Logistik oft auch am Wochenende. Für den Werkschutz heißt das: Die Übergabe zwischen zwei Kräften muss so geregelt sein, dass in dieser Zeit niemand unkontrolliert hineinfährt. Wir arbeiten dafür mit einem Übergabebuch, das offene Punkte festhält, etwa eine erwartete Sonderlieferung oder einen Monteur, der noch auf dem Gelände ist.
Für Urlaub und Krankheit planen wir eingewiesene Vertretungen ein, die das Werk vorher kennengelernt haben. So bleibt die Pforte auch in Ferienzeiten mit jemandem besetzt, der Ihre Abläufe kennt.
Vorhabenbezogen in Baden-Württemberg
Unsere Planung sitzt in Neumünster, weitere Standorte haben wir in Berlin und Bremen. Für ein Werk in Leonberg klären wir deshalb vor jeder Zusage, ob wir die Pforte dauerhaft mit Personal besetzen können, das die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO abgelegt hat, und wie Vertretungen sichergestellt werden. Erst dann bekommen Sie ein Angebot.
Zum Start gehören eine schriftliche Dienstanweisung, die Einweisung durch Ihre Werkleitung oder Haustechnik und ein fester Ansprechpartner auf unserer Seite. Wir arbeiten nach DIN 77200 und ISO 9001. Wie wir im Land vorgehen, steht unter Werkschutz in Baden-Württemberg; zur Stadt allgemein informiert Sicherheitsdienst Leonberg.
Preis für Werkschutz in Leonberg
Der Richtwert liegt bei 23 bis 50 € netto je Stunde. Beim Werkschutz handelt es sich meist um einen Dauerauftrag mit vielen Stunden im Monat, was die Kalkulation planbarer macht als bei kurzen Einsätzen. Teurer wird es durch hohe Nacht- und Wochenendanteile, durch zusätzliche Aufgaben wie Wiegen oder Ausfuhrkontrolle und durch Anforderungen an Sprachkenntnisse.
Für ein Angebot brauchen wir die Zahl der Tore, die Betriebszeiten, das ungefähre Lkw-Aufkommen und die Aufgaben, die neben der Zufahrt anfallen. Gern sehen wir uns das Werk vorher an.


