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Werkschutz in Ludwigsburg:Pforten an Gleis und Bundesstraße

Maschinenbau, Filtertechnik, Fahrzeugtechnik und Großhandel prägen die Ludwigsburger Werksgelände. Für Betriebe dort stellen wir Pforte und Streife, vorhabenbezogen geplant, denn in Baden-Württemberg haben wir keine eigene Niederlassung.

Landkreis Ludwigsburg · ISO 9001 · DIN 77200

Industrie mit langer Geschichte im Westen der Stadt

Ludwigsburg ist nicht nur Residenzstadt. Seit dem 19. Jahrhundert entstanden hier Betriebe, die bis heute bekannt sind: Mann+Hummel wurde 1941 in Ludwigsburg gegründet, Getrag 1935, der Glühkerzenhersteller Beru 1912. Der Großhändler Lotter hat seinen Sitz seit 1840 in der Stadt, Hahn+Kolb verlegte 2013 die Zentrale hierher. Heute sitzen viele dieser Firmen auf der sogenannten Gewerbeachse West, einem Band von Gewerbegebieten entlang von Mörikestraße und Schwieberdinger Straße.

Wir nennen diese Namen, um das Umfeld zu beschreiben; sie sind keine Auftraggeber von uns. Für den Werkschutz zählt, was das Umfeld mit sich bringt: Gleisanschlüsse, große Hallen, viele Zulieferer und Speditionen, die zu jeder Tageszeit anfahren, und Werkstore, die an stark befahrenen Straßen liegen.

Gewerbegebiete, in denen Werkschutz gebraucht wird

Das Gewerbeflächenkonzept der Stadt beschreibt jedes Gebiet mit Branchen und Beispielfirmen. Für den Werkschutz besonders relevant sind diese Lagen:

  • Groenerstraße: rund 37 Hektar mit verarbeitendem Gewerbe, Logistik und Verwaltung, Gleisanschluss an Gänsfußallee, Firmen wie Mann+Hummel, Ziemann Holvrieka und Bosch
  • Steinbeisstraße: knapp 16 Hektar, unter anderem mit dem Werkzeugmaschinenbauer Gleason-Pfauter und Goetze Armaturen
  • Waldäcker: gut 25 Hektar mit höheren Hallen, Gleisanschluss an der Mörikestraße, Sitz von Hahn+Kolb
  • Hintere Halden: rund 26 Hektar mit Lagerei, großflächigem Einzelhandel sowie Ver- und Entsorgung, darunter LAPP Kabel und Lotter
  • Poppenweiler: kleineres Gebiet mit verarbeitendem Gewerbe, etwa teamtechnik und Witt Falztechnik

Gleise, Hallen und ein Werk im Wandel

Mehrere Ludwigsburger Gebiete haben eigene Gleisanschlüsse. Wo Waggons über Nacht abgestellt werden, reicht eine Kontrolle am Haupttor nicht aus: Die Gleiszufahrt ist eine zweite Öffnung im Zaun und muss bei Rundgängen mit geprüft werden. Dazu kommen große Freilager für Rohre, Stahl und Verpackung, die von außen gut einsehbar sind.

Auf dem früheren Werk von Mann+Hummel in der Weststadt entsteht derzeit ein Gewerbecampus für leichte Industrie und Entwicklung. In solchen Übergangslagen arbeiten neue Mieter neben Bauflächen, Zufahrten ändern sich, und die Verantwortung für einzelne Tore liegt mal beim Vermieter, mal beim Nutzer. Werkschutz hilft dabei, klare Zuständigkeiten zu schaffen: Wer darf wann hinein, wer schließt ab, wer wird bei einem Alarm angerufen?

Aufgaben an Tor und Gelände

Den Umfang legen wir gemeinsam in einer Dienstanweisung fest. Häufig sind das folgende Punkte:

  • Besucher- und Fremdfirmenregistrierung mit Ausgabe von Tagesausweisen
  • Einweisung von Lkw an Rampen, Abgleich von Kennzeichen und Ladepapieren
  • Rundgänge über Hallen, Freilager und Gleiszufahrten mit Uhrzeit im Bericht
  • Verschluss von Hallen und Bürotrakten nach dem letzten Schichtende
  • Erste Maßnahmen bei technischen Störungen und Anruf Ihrer Bereitschaft

Bei Betrieben mit Entwicklungsabteilungen, wie sie auf der Gewerbeachse West ansässig sind, kommt Diskretion hinzu: Prototypen, Prüfstände und Besucher aus anderen Unternehmen verlangen eine Pforte, die Besuchergruppen begleitet und Fotoverbote durchsetzt. Für Inventuren, Werksferien oder die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr lässt sich der Werkschutz befristet aufstocken.

So planen wir einen Ludwigsburger Werkschutzauftrag

Unsere Niederlassungen liegen in Neumünster, Berlin und Bremen. Für Ludwigsburg gibt es keine örtliche Einsatzplanung, deshalb gehen wir jeden Auftrag einzeln durch: Personalbedarf über die Laufzeit, Vertretung bei Urlaub und Krankheit, Anreise und Unterbringung. Erst wenn diese Punkte geklärt sind, unterschreiben wir.

Unsere Kräfte haben je nach Aufgabe die Unterrichtung oder die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO. Wir sind nach ISO 9001 zertifiziert und richten uns nach DIN 77200. Allgemeines zur Leistung finden Sie unter Werkschutz, Hinweise für das Land unter Werkschutz in Baden-Württemberg.

Kosten für Werkschutz in Ludwigsburg

Unser Richtwert liegt bei 23 bis 50 € netto je Stunde. Wie hoch der Preis für Ihr Werk ausfällt, bestimmen vor allem drei Fragen: Läuft die Pforte im Dreischichtbetrieb oder nur nachts? Wie viele Tore und Gleiszufahrten gehören dazu? Braucht die Kraft am Tor die Sachkundeprüfung, weil sie über Zutritt entscheidet?

Für einen Dauerauftrag stellen wir Nacht-, Sonn- und Feiertagsanteile getrennt dar. Die übrigen Leistungen in der Stadt sehen Sie unter Sicherheitsdienst Ludwigsburg; für Werke im nördlichen Kreis passt auch Bietigheim-Bissingen.

Häufige Fragen

Häufige Fragen kurz beantwortet

Übernehmen Sie Werkschutz für Betriebe an der Groenerstraße oder in den Waldäckern?+

Ja, wenn Besetzung und Anreise über die gesamte Laufzeit passen. Das prüfen wir vor der Zusage.

Kontrollieren Ihre Kräfte auch Gleiszufahrten?+

Ja. Gleisanschlüsse nehmen wir in die Rundgänge auf und prüfen Tore, Zaunabschnitte und abgestellte Waggons.

Wie gehen Sie mit Fremdfirmen auf dem Gelände um?+

Wir registrieren Firma und Person, geben Ausweise aus, weisen in die Hausregeln ein und notieren, wann das Gelände wieder verlassen wird.

Haben Sie einen Standort in Ludwigsburg?+

Nein. In Baden-Württemberg arbeiten wir vorhabenbezogen mit fester Ansprechperson; unsere Standorte sind Neumünster, Berlin und Bremen.

Kann ich Werkschutz nur für die Werksferien buchen?+

Ja. Befristete Einsätze für Betriebsruhe, Inventur oder Umbau planen wir gesondert und mit festem Zeitraum.

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Werkschutz für Ihr Ludwigsburger Werk

Nennen Sie uns Tore, Schichtmodell und Besonderheiten wie Gleisanschluss oder Freilager. Sie erhalten einen Vorschlag samt Entwurf der Dienstanweisung.