Industrie im Hochwald: das Plattenwerk in Niederlosheim
Der größte Industriebetrieb der Gemeinde liegt im Ortsteil Niederlosheim. Dort betreibt die Homanit GmbH & Co. KG eine Produktionsstätte für Holzfaserplatten. Die Gruppe stellt MDF- und HDF-Platten her, die in der Möbel-, Türen- und Automobilindustrie verarbeitet werden. Für den Standort hat das Unternehmen in den vergangenen Jahren umfangreiche Investitionen zur Modernisierung angekündigt. Früher war das Werk über einen eigenen Gleisanschluss an die Bahnstrecke Merzig–Büschfeld angebunden.
Ein Plattenwerk stellt den Werkschutz vor eigene Fragen. In der Plattenherstellung lagern Holz und Hackschnitzel häufig im Freien, Lkw fahren über die Waage, Leime und Harze gehören zum Prozess, und in den Hallen fällt Holzstaub an. Bei Revisionen kommen Fremdfirmen in großer Zahl aufs Gelände. Läuft die Fertigung in Schichten, entstehen am Werkstor Spitzen beim Wechsel und lange ruhige Stunden in der Nacht.
Weitere Betriebe zwischen Kernort und Ortsteilen
Neben dem Plattenwerk prägen kleinere und mittlere Unternehmen das Bild. Die folgenden Beispiele beschreiben Betriebsarten in der Gemeinde, keine Betriebe, für die wir arbeiten:
- Niederlosheim: neben dem Holzwerk ein größeres Unternehmen der Elektromontage
- Britten: ein Bauunternehmen, das zu den größten Arbeitgebern des Ortsteils zählt, mit Bauhof, Maschinen und Materiallager
- Kernort: die Bundesgeschäftsstelle der KÜS mit Datentechnik und Schulungsbereich, Autohäuser und Werkstätten
- ganze Gemeinde: über 200 Handwerksbetriebe, viele davon in der Vereinigung Losheimer Unternehmen mit 138 Mitgliedern organisiert
Für viele dieser Betriebe lohnt kein ständiger Posten am Tor. Hier kann eine Streife nach Feierabend oder eine Besetzung nur zu bestimmten Anlässen, etwa bei einer Inventur oder einem Umzug, die passende Lösung sein.
Aufgaben an Tor, Waage und Holzplatz
Am Werkstor regelt der Werkschutz, wer und was aufs Gelände kommt. Unsere Kräfte erfassen Fahrzeuge und Fahrer, gleichen Lieferpapiere mit der Avisliste ab, weisen Fahrzeuge zur Waage oder zur Abladestelle und halten den Wartebereich auf der Zufahrt geordnet. Bei der Ausfahrt prüfen sie auf Wunsch Ladung und Wiegeschein.
Besucher erhalten einen Ausweis und werden, wo nötig, begleitet. Fremdfirmen gleichen wir mit Ihrer Anmeldeliste ab und prüfen auf Wunsch, ob die Sicherheitsunterweisung erfolgt ist. Nachts und am Wochenende gehen unsere Kräfte die Zaunlinie, die Lagerplätze und die Hallentore ab. Auffälligkeiten wie Rauch, Funken, offenstehende Tore oder abgestellte fremde Fahrzeuge melden sie sofort an die von Ihnen benannte Stelle.
Brandschutz und Meldeanlagen im Blick
Wo Holz, Staub und Wärme zusammenkommen, gehört der Brandschutz zum Werkschutz. Unsere Kräfte achten bei ihren Rundgängen auf Glutnester an Absauganlagen, versperrte Feuerwehrzufahrten und Notausgänge, die zugestellt wurden. Läuft eine Brandmeldeanlage auf die Leitstelle Ihres Errichters auf, stimmen wir vorab ab, wer die Feuerwehr einweist und wer im Werk benachrichtigt wird.
Diese Abläufe stehen in einer Dienstanweisung, die wir mit Ihrer Fachkraft für Arbeitssicherheit abstimmen. Jeder Rundgang ist mit Uhrzeit im Bericht vermerkt, damit Sie bei einem Versicherungsfall nachweisen können, wann zuletzt kontrolliert wurde.
Planung ohne Büro im Saarland
Für den Werkschutz setzen wir Kräfte mit Sachkundeprüfung nach § 34a GewO ein, für einfache Aufgaben mindestens mit Unterrichtung. Wir arbeiten nach DIN 77200 und sind nach ISO 9001 zertifiziert. Ihre Regeln zu Schutzausrüstung, Rauchverbot und Fotografieren werden Teil der Einweisung.
Unsere Niederlassungen liegen in Neumünster, Berlin und Bremen. Losheim am See bedienen wir vorhabenbezogen und sagen einen Werkschutz erst zu, wenn Stammbesetzung und Vertretung über die ganze Laufzeit stehen. Betriebe mit Standorten in Wadern oder Merzig können beide über einen Ansprechpartner bei uns abwickeln. Sie erreichen uns jederzeit unter +49 4321 78 33 590.
Was Werkschutz in Losheim am See kostet
Je Stunde bewegt sich der Werkschutz im Richtwert von 23 bis 50 € netto. Weil ein Werk meist über Monate oder Jahre mit festen Schichten besetzt wird, lässt sich das Personal verlässlich einplanen. Den Preis heben vor allem Nacht- und Sonntagsstunden, Doppelbesetzungen zum Schichtwechsel und Aufgaben mit Sachkundeprüfung.
Wir legen Ihnen gern zwei Varianten nebeneinander, etwa eine Pforte rund um die Uhr gegenüber einer Pforte zu Betriebszeiten mit Streife in der Nacht. Mehr zur Lage im Land lesen Sie unter Werkschutz im Saarland.


