Vom Bergbauort zur Gemeinde der kleinen Betriebe
Die Geschichte Riegelsbergs ist eng mit der Kohle verbunden. Ab 1852 förderte die Grube Von der Heydt, im Lampennest entstanden zwischen 1872 und 1891 drei Schächte, und in Walpershofen wurde bis 1963 am Stehlsberg Kohle gefördert. Ein etwa zwölf Meter hohes Bergbau-Denkmal erinnert seit 2006 daran. Die großen Arbeitgeber von damals gibt es nicht mehr; an ihre Stelle sind Handwerk, Handel und Dienstleistung getreten.
Das Firmenverzeichnis der Gemeinde führt rund 20 Einträge unter Industrie und Handwerk, dazu Groß- und Einzelhandel sowie mehr als 50 Dienstleister. Für den Werkschutz bedeutet das: Gesichert werden keine kilometerlangen Werkszäune, sondern Werkstätten, Fahrzeughöfe und Lagerhallen, in denen ein Diebstahl einen kleinen Betrieb schnell an seine Grenzen bringt.
Branchen und Lagen mit Bedarf an Werkschutz
Die folgenden Branchen und Straßen ergeben sich aus dem öffentlichen Firmenverzeichnis. Sie zeigen, wo die Aufgaben liegen, und sind keine Auftraggeber von uns:
- Metallbau und Schlossereien, etwa an der Schachtstraße und Am Mühlengarten, mit Maschinen, Stahlvorrat und Schweißgeräten
- Heizungs-, Sanitär- und Bäderbetriebe an der Saarbrücker Straße mit Kupferrohr, Armaturen und Geräten im Lager
- Betriebe aus Solar- und Energietechnik, etwa an der Walpershofer Straße, deren Module, Wechselrichter und Speicher hohe Werte darstellen
- Holztreppenbau, Schreinerei und Rollladenbau mit Werkstatt und Holzlager, unter anderem an der Hilschbacher Straße
- Autohaus und Kfz-Werkstätten mit abgestellten Kundenfahrzeugen über Nacht
- Gewerbeadressen an der Köllner Straße, an der Handel und Handwerk nebeneinander liegen
Was Werkschutz in einem kleinen Betrieb leistet
Ein Handwerksbetrieb braucht selten eine Pforte rund um die Uhr. Häufig geht es um bestimmte Lagen: die Wochen, in denen eine große Lieferung Material auf dem Hof steht, die Betriebsferien im Sommer oder zwischen den Jahren, die Nächte vor einer Montage, wenn Fahrzeuge schon beladen sind. In solchen Zeiträumen übernehmen wir Rundgänge über Hof und Halle, prüfen Tore, Container und Fahrzeuge und halten fest, was uns auffällt.
Tagsüber kann Werkschutz auch heißen, den Zugang zu ordnen: Lieferanten am frühen Morgen annehmen, Lieferscheine gegen die Bestellung prüfen, Fremdfirmen, die eine Anlage warten oder umbauen, einweisen und am Ende wieder abmelden. Gerade in Betrieben, deren Belegschaft selbst auf Baustellen unterwegs ist, bleibt das Gelände sonst stundenlang unbeobachtet.
Wo mehrere Firmen nahe beieinander liegen, lässt sich eine gemeinsame Runde vereinbaren. Jeder Betrieb erhält dann seinen eigenen Bericht, die Fahrtkosten verteilen sich.
Energietechnik und Material: worauf wir achten
Photovoltaikmodule, Batteriespeicher und Kupferkabel sind leicht zu verladen und schwer zurückzuverfolgen. Betriebe, die solche Ware zwischenlagern, sollten wissen, wann ihr Hof am verwundbarsten ist: meist am Wochenende und in der Nacht nach einer Anlieferung. Unsere Kräfte prüfen dann gezielt Lagerflächen, Zäune und Fahrzeuge, achten auf fremde Transporter in der Umgebung und melden Auffälligkeiten sofort.
Bei Batteriespeichern kommt der Brandschutz hinzu. Wir achten bei Rundgängen auf Rauch, Geruch und Wärme an Lagerplätzen und melden Abweichungen an die Person, die Sie dafür benennen. Die Bewertung der Lagerung selbst bleibt Sache Ihrer Fachleute oder Ihres Versicherers.
Ablauf eines Werkschutz-Auftrags in Riegelsberg
Staffsec sitzt in Neumünster und hat Standorte in Berlin und Bremen, ein Büro im Saarland gibt es nicht. Ein Auftrag in Riegelsberg ist für uns ein einzelnes Vorhaben. Bevor wir zusagen, prüfen wir, ob Personal und Anreise für die gewünschte Laufzeit tragen. Für kurze Spitzen wie Betriebsferien geht das oft leichter als für einen Dauerdienst; beides sagen wir Ihnen offen.
Kommt der Auftrag zustande, legen wir mit Ihnen Prüfpunkte, Meldewege und Schlüsselregelung schriftlich fest. Die Kräfte werden vor dem ersten Dienst eingewiesen, nach jedem Einsatz erhalten Sie einen Bericht mit Uhrzeiten. Das Personal ist nach § 34a GewO unterrichtet oder sachkundegeprüft, das Unternehmen nach DIN 77200 und ISO 9001 zertifiziert.
Alle Leistungen für den Ort finden Sie unter Sicherheitsdienst Riegelsberg, für das benachbarte Heusweiler gibt es eine eigene Seite.
Was Werkschutz in Riegelsberg kostet
Als Orientierung gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Beim Werkschutz entscheidet die Laufzeit stark mit: Ein Dauerauftrag mit festen Schichten lässt sich günstiger planen als ein einzelnes Wochenende, Nächte und Feiertage liegen höher als Werktage. Ob eine Kraft fest vor Ort bleibt oder mehrere Kontrollen je Nacht fährt, verändert die Stundenzahl erheblich.
Für kleine Betriebe rechnen wir gern zwei Varianten nebeneinander, etwa feste Besetzung in den Betriebsferien gegen Kontrollen zu wechselnden Zeiten. Wie wir Werkschutz im Land insgesamt einordnen, lesen Sie unter Werkschutz im Saarland.


