Gewerbe zwischen Kurgebiet und Feldmark
Wer an Malente denkt, denkt an Seen, Kurpark und Kliniken. Ein ausgewiesenes Industriegebiet sucht man in der Gemeinde vergeblich. Gewerbe liegt hier verstreut: an den Ausfallstraßen von Bad Malente-Gremsmühlen, in Mischgebieten neben Wohnhäusern und draußen in der Feldmark, wo Rohstoffe gewonnen werden. Das prägt den Werkschutz. Es geht selten um große Pfortenanlagen mit Schranken und Drehkreuzen, sondern um Betriebe, die mitten im Ort oder ganz allein im Außenbereich liegen.
Beides hat eigene Schwachstellen. Ein Werk im Ort hat Nachbarn, die mitbekommen, wenn nachts etwas nicht stimmt, aber auch viele Wege, über die jemand unbemerkt auf das Gelände kommt. Eine Abbaustelle draußen ist dagegen nachts völlig allein, und wer dort Diesel abzapft oder Maschinenteile mitnimmt, wird erst am nächsten Morgen bemerkt.
Betriebe und Flächen mit Werkschutzbedarf
Die folgenden Standorte sind öffentlich belegt. Sie zeigen, wo in Malente Aufgaben des Werkschutzes anfallen können, und sagen nichts über bestehende Aufträge aus:
- Kendrion Kuhnke Automation an der Lütjenburger Straße 101: Entwicklung, Fertigung und Vertrieb von Controllern und Stellgliedern aus Fluid-, Magnet- und Steuerungstechnik.
- Kiesabbau östlich von Sieversdorf beiderseits der K 1, südlich der Grundschule, für den die Gemeinde die Abbaufläche im Flächennutzungsplan erweitern will.
- Flächen für Photovoltaik-Freiflächenanlagen bei Söhren westlich der Bahnstrecke, südlich von Benz und bei Nüchel, die gerade überplant werden.
- Lager- und Anlieferbereiche des Lebensmittelhandels, zu denen mit dem geplanten Getränkemarkt an der Bahnhofstraße und dem Discounter an der Lütjenburger Straße weitere hinzukommen.
Hat Ihr Betrieb einen zweiten Standort in der Nachbarstadt, finden Sie unser Angebot dort auf der Seite Eutin; beide Standorte lassen sich in einer Planung zusammenfassen.
Fertigung im Ort: Tor, Empfang und Fremdfirmen
Ein Betrieb, der elektronische und mechanische Bauteile entwickelt und fertigt, hat zwei Werte zu schützen: Material und Wissen. Prototypen, Entwicklungsmuster und Kundenzeichnungen gehören nicht in fremde Hände. Werkschutz beginnt deshalb am Empfang. Besucher werden angemeldet, erhalten einen Ausweis und werden abgeholt, statt allein durchs Haus zu gehen. Speditionen melden sich am Tor, Fahrer bleiben im zugewiesenen Ladebereich.
Bei Wartungen und Umbauten kommen Fremdfirmen aufs Gelände. Wir prüfen Auftragsbestätigung und Namen, geben Schlüssel gegen Quittung aus und achten darauf, dass Arbeiter nach Feierabend auch wirklich gegangen sind. An Wochenenden und zwischen den Jahren, wenn die Fertigung ruht, laufen Streifen über Gelände, Hallen und Außenlager. Liegt das Werk wie an der Lütjenburger Straße in einem Mischgebiet, gehören auch die Grundstücksgrenzen zu Nachbarhäusern in die Runde.
Abbaustellen und Solarparks im Außenbereich
Kiesgruben und Freiflächenanlagen haben gemeinsam, dass dort nachts niemand ist und die nächste Straße oft weit entfernt liegt. Bei einem Kiesabbau stehen Radlader, Bagger, Siebanlagen und Förderbänder offen auf dem Gelände, dazu Tanks und Ersatzteile. In Solarparks sind es Kabel, Wechselrichter und Module, solange der Zaun noch nicht vollständig steht oder die Anlage gerade montiert wird.
Für solche Flächen bieten wir Kontrollfahrten zu wechselnden Zeiten an. Die Streife prüft Zaun und Tor, schaut nach Fahrspuren, die nicht dorthin gehören, kontrolliert abgestellte Maschinen und meldet Befunde mit Foto an den Betriebsleiter. In der Nähe von Sieversdorf führt der Weg dabei auch an einer Grundschule vorbei, weshalb wir Zufahrten zu Schulzeiten ohnehin anders bewerten als in der Nacht.
Organisation, Personal und Zertifizierung
Geplant wird der Werkschutz in Malente von unserem Hauptsitz in Neumünster aus. Vor dem ersten Dienst gehen wir das Gelände mit Ihnen ab und schreiben eine Dienstanweisung mit Torzeiten, Besucherregeln, Rundgangsweg und Ansprechpartnern. Unsere Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, für Pforten mit Zutrittskontrolle setzen wir Personal mit Sachkundeprüfung ein.
Die Staffsec Solution GmbH ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Eine Übersicht über die Leistung bietet die Seite Werkschutz, die Lage im ganzen Land beschreibt Werkschutz in Schleswig-Holstein. Für Rückfragen sind wir rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590 erreichbar.
Kosten für Werkschutz in Malente
Werkschutz ist meist ein Dauerauftrag, und genau das macht ihn planbar. Der Richtwert liegt bei 23 bis 50 € netto je Stunde. Eine besetzte Pforte zu Schichtwechseln liegt am unteren Ende, eine durchgehende Besetzung mit Nacht- und Wochenendstunden höher. Bei Abbaustellen und Freiflächen rechnen wir oft nach Kontrollfahrten statt nach dauerhafter Präsenz, was den Aufwand deutlich senkt.
Wir erstellen das Angebot nach der Begehung und schlüsseln Stunden, Zeiten und Zuschläge einzeln auf, damit Sie Varianten vergleichen können.


