Viel Fläche, wenig Verkehr in der Nacht
Die Gemeinde Malente erstreckt sich über rund 69 Quadratkilometer. Neben Bad Malente-Gremsmühlen gehören Neversfelde und Rachut sowie die Dorfschaften Benz, Kreuzfeld, Krummsee, Malkwitz, Neukirchen, Nüchel, Sieversdorf, Söhren und Timmdorf dazu. Zwischen ihnen liegen Wald, Knicks, Felder und die Ufer von Dieksee und Kellersee. Tagsüber sind dort Radfahrer, Ausflügler und Landwirte unterwegs, nachts ist auf vielen Strecken kaum ein Auto zu sehen.
Für Eigentümer von Ferienwohnungen, Höfen, Vereinsheimen oder kleinen Betrieben heißt das: Wenn etwas passiert, merkt es niemand. Eine Dauerbewachung lohnt sich für ein einzelnes Haus in Timmdorf oder Nüchel nicht. Ein Revierdienst, der mehrere Objekte in einer Runde anfährt, ist hier die passende Lösung.
Typische Ziele einer Runde in Malente
Diese Orte und Objektarten kommen in der Gemeinde häufig vor und lassen sich gut in eine Streife einbinden. Die Aufzählung nennt Beispiele, keine Auftraggeber:
- Krummsee am Nordufer des Kellersees, mit der Seeterrasse mit Blick auf den See und Gästehäusern im Kurgebiet.
- Timmdorf mit dem Picknickplatz am Bootsanleger, wie Krummsee als heilklimatischer Kurort anerkannt.
- Der Wildpark mit Arboretum an der K 2 Richtung Timmdorf, dessen Parkplatz am Holztor nachts leer steht.
- Neukirchen nördlich des Neukirchener Sees mit dem Gelände eines früheren Feriencamps, für das ein neuer Plan im Verfahren ist.
- Kreuzfeld mit dem Findlingsgarten und Benz, wo am sogenannten Hühnerhof neu geplant wird.
- Der Wohnmobilstellplatz, der Campingplatz und die Jugendherberge, die in der Saison voll und im Winter fast leer sind.
Ferienwohnungen über den Winter
Malente lebt zu großen Teilen vom Gast, entsprechend viele Ferienwohnungen und Gästehäuser gibt es im Hauptort und in den Dorfschaften. Zwischen Herbst und Frühjahr stehen viele davon wochenlang leer. Ein Revierdienst übernimmt dann, was sonst ein Nachbar tun würde: Er schaut, ob Türen und Fenster zu sind, ob Licht brennt, das nicht brennen sollte, ob die Heizung läuft und keine Leitung tropft. Auf Wunsch leert er den Briefkasten, damit ein Haus nicht verlassen wirkt.
Je Objekt legen wir fest, ob eine Außenkontrolle reicht oder ob wir das Haus betreten. Schlüssel nehmen wir gegen Quittung entgegen und geben sie nur für die vereinbarten Kontrollen heraus. Nach jeder Runde erhalten Sie einen kurzen Bericht, bei einem Schaden sofort einen Anruf.
Die Wege der Streife
Eine Runde in Malente folgt den Straßen, die die Dorfschaften verbinden: der L 174 über die Rövkampallee nach Krummsee, der L 56 ins Zentrum, den Kreisstraßen K 1 bei Sieversdorf und K 2 nach Timmdorf sowie der L 163 bei Nüchel. Im Süden streift die B 76 zwischen Plön und Eutin die Gemeinde. Wir wechseln Reihenfolge und Uhrzeit der Anfahrten, damit kein festes Muster entsteht, das ein Beobachter ablesen könnte.
Bei einem Alarm fährt die Streife gezielt an. Ist Ihre Alarmanlage auf eine Notruf- und Serviceleitstelle aufgeschaltet, vereinbaren wir mit ihr, dass sie uns verständigt. Vor Ort prüfen wir die Außenhaut, sichern das Objekt und entscheiden mit Ihnen, ob Polizei oder Handwerker gerufen werden.
Organisation und Personal
Geplant wird der Revierdienst von unserem Hauptsitz in Neumünster aus; Ostholstein gehört zu unserer Kernregion. Unsere Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, die Staffsec Solution GmbH ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Sie erreichen uns rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590.
Mehr über die Leistung lesen Sie unter Revier- und Interventionsdienste, die Lage im Land beschreibt Revierdienst in Schleswig-Holstein. Liegen Ihre Objekte auch in der Nachbarstadt, verbinden wir die Runde mit Eutin.
Was ein Revierdienst in Malente kostet
Der Richtwert liegt bei 23 bis 50 € netto je Stunde. Beim Revierdienst bezahlen Sie aber nicht eine Kraft, die die ganze Nacht an einem Objekt steht, sondern die Zeit, die für Ihre Kontrollen anfällt. Mehrere Objekte auf einer Runde teilen sich die Anfahrt, weshalb eine einzelne Kontrolle oft günstiger ist als gedacht.
Ausschlaggebend sind die Zahl der Anfahrten pro Woche, die Dauer jeder Kontrolle und die Frage, ob wir auch Alarme verfolgen. Wir rechnen Ihnen beide Varianten vor, mit und ohne Alarmverfolgung.


