Ein Industriestandort mit langer Geschichte
Neumarkt ist früher industrialisiert worden als viele Städte der Oberpfalz. 1882 gründeten die Brüder Goldschmidt eine Velozipedfabrik, aus der die Express Werke hervorgingen. Ab 1920 entstand im Süden der Stadt ein Industriegebiet, Pfleiderer verlegte seinen Firmensitz hierher, und Eberhard Faber baute ab 1922 ein Werk an der heutigen EFA-Straße. Heute zählt die Stadt mehrere tausend Gewerbebetriebe, darunter Hersteller mit internationalem Absatz.
Für einen Werkschutz bedeutet das: Es gibt Betriebe mit Schichtbetrieb, mit Entwicklungsabteilungen, deren Wissen geschützt werden muss, und mit großen Außenlagern. Die Unternehmen unten nennen wir als Beispiele für das Umfeld. Dass wir für sie tätig sind, behaupten wir nicht.
Werke und Gewerbeflächen im Stadtgebiet
Aus Unternehmensangaben und frei zugänglichen Nachschlagewerken lassen sich diese Standorte nennen:
- Dehn, Hersteller von Blitz- und Überspannungsschutz sowie Erdungstechnik, mit Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Verwaltung in Neumarkt; produziert wird hier seit 1948
- Bionorica, ein Hersteller pflanzlicher Arzneimittel mit Sitz in Neumarkt, dessen bekanntestes Präparat Sinupret ist
- Fuchs Europoles mit Hauptsitz und Hauptwerk in Neumarkt, wo seit 1957 Betonmasten gefertigt werden; heute kommen Masten und Türme aus Stahl und glasfaserverstärktem Kunststoff dazu
- das Werk von Staedtler, das 1978 mit der Übernahme von Eberhard Faber an das Nürnberger Unternehmen ging
- Logistikzentren im Gewerbegebiet Habershöhe, unter anderem von Tchibo und Fritz Berger
- weitere Betriebe wie J. Pröpster für Elektrotechnik, Aptiv mit Steckverbindern für Fahrzeuge und Thule mit der Fertigung von Dachboxen
Die Liste ist nicht vollständig. Sie zeigt aber, wie unterschiedlich die Anforderungen sind, von der Fertigung mit Hygieneregeln bis zum Freilager mit Masten aus Beton und Stahl.
Pharma und Elektrotechnik: Zugang nach Zonen
In der Arzneimittelherstellung gelten strenge Hygiene- und Dokumentationspflichten. Wer welche Zone betreten darf, ist genau geregelt, und Besucher bekommen nur Zutritt mit Begleitung. Eine besetzte Pforte gleicht Anmeldungen mit dem Gastgeber ab, gibt Ausweise gegen Unterschrift aus und sammelt sie beim Verlassen wieder ein. Unsere Kräfte gehen selbst nicht in Produktionsbereiche, wenn Sie das nicht ausdrücklich festlegen und die nötige Schutzkleidung bereitstellen.
Bei Herstellern von Elektrotechnik steckt der Wert oft in Prüfständen, Prototypen und Konstruktionsdaten. Hier achtet der Werkschutz auf Foto- und Handyverbote in festgelegten Bereichen, begleitet Besuchergruppen am Rand und meldet Personen, die sich ohne erkennbaren Grund in Entwicklungsfluren aufhalten. Beim Schichtwechsel kontrolliert die Kraft am Drehkreuz, ob jeder einen gültigen Ausweis trägt.
Masten, Logistik und Freilager: Tor und Hof
In einem Mastenwerk stehen fertige Teile über Wochen im Freien, oft auf großen Flächen nahe der Verladung. Lange Ladungen gehen oft als Schwertransport hinaus und brauchen eine klare Einweisung. Am Tor erfasst die Kraft Kennzeichen, Ladung und Spedition, schickt Fahrer an die richtige Verladestelle und vermerkt die Ausfahrt. Bei Wartungen und Stillständen prüft sie Fremdfirmen gegen Ihre Freigabeliste.
In Logistikzentren dreht sich der Werkschutz um Rampen, Wechselbrücken und Pausenzeiten der Fahrer. Nachts geht die Kraft über Hof und Parkflächen, prüft Plomben und Planen abgestellter Auflieger, kontrolliert Zaunfelder und schaut nach, ob Hallentore wirklich geschlossen sind. Was nicht stimmt, steht mit Uhrzeit und Foto im Bericht an Ihre Schichtleitung.
So planen wir einen Werkschutz in der Oberpfalz
Staffsec hat den Hauptsitz in Neumünster und weitere Standorte in Berlin und Bremen. Ein Werk in Neumarkt betreuen wir als eigenes Vorhaben. Vor dem Angebot klären wir, ob wir die Pforte über die gesamte Laufzeit verlässlich besetzen können, mit Vertretung für Urlaub und Krankheit. Ist das nicht sicher, sagen wir es Ihnen offen.
Vor dem ersten Dienst gehen wir mit Ihrer Fachkraft für Arbeitssicherheit das Gelände ab: Tore, Sammelplätze, Gefahrstofflager, Löschmittel, Telefonliste. Daraus entsteht eine Dienstanweisung, die Sie freigeben. Im Werkschutz setzen wir Kräfte mit Sachkundeprüfung nach § 34a GewO ein. Wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert und unter +49 4321 78 33 590 rund um die Uhr erreichbar.
Was ein Werkschutz in Neumarkt kostet
Wir rechnen mit einem Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Ein Dauerauftrag mit einer ständig besetzten Pforte an sieben Tagen liegt anders als eine Nachtwache nur am Wochenende. Zusatzaufgaben wie Fahrzeugkontrolle, Besucherbegleitung oder Verwiegung, die Zahl der parallel besetzten Tore und der Anteil an Sonn- und Feiertagen bestimmen, wo Ihr Auftrag im Rahmen landet.
Alle Leistungen in der Stadt finden Sie unter Sicherheitsdienst Neumarkt, unseren Ansatz für den ganzen Freistaat unter Werkschutz Bayern. Für Betriebe in der Nachbarstadt gibt es Sicherheitsdienst Amberg.


