Bergbau mitten in der Gemeinde
Was in Oberthal kaum jemand von außen erwartet: Die Gemeinde hat einen Rohstoffbetrieb mit mehr als hundertjähriger Geschichte. Die Saarfeldspatwerke H. Huppert wurden 1916 gegründet und gehören seit dem 22. April 2025 zur Stephan Schmidt Gruppe, einem Unternehmen aus dem Bereich Ton und Industrieminerale. Am Standort gibt es einen Feldspat-Tagebau, eine Mahl- und Aufbereitungsanlage, ein eigenes Labor und umfangreiche Lagerkapazitäten. Rund 20 Menschen arbeiten dort, beliefert wird vor allem die Keramikindustrie.
Im September 2026 hat eine Staatssekretärin des saarländischen Wirtschaftsministeriums den Standort zusammen mit Fachleuten aus dem Bergbau besucht; nach bereits erfolgten Investitionen sind weitere angekündigt. Für den Werkschutz ist das ein typischer Fall: ein weitläufiges Gelände mit wenigen Beschäftigten, schweren Maschinen und Material, das abgeholt wird, während nachts und am Wochenende niemand auf der Fläche ist.
Betriebe und Flächen mit Bedarf an Werkschutz
Die folgenden Standorte sind öffentlich belegt. Die Liste beschreibt Einsatzsituationen und behauptet keine Aufträge:
- Feldspat-Tagebau und Aufbereitungsanlage der Saarfeldspatwerke in Oberthal
- Der Steinbruch in Güdesweiler, in dem seit 1965 Rhyolith abgebaut und zu Splitt verarbeitet wird
- Das Gewerbegebiet Wallfeld, dessen dritte Erweiterung im Sommer 2026 nahezu fertig war
- Baustellen des Netzausbaus, bei dem der Stromversorger in den kommenden Jahren Ortsnetzstationen erneuert und eine Mittelspannungsleitung vom Umspannwerk Namborn nach Oberthal zieht
- Der Bauhof der Gemeinde, der 2026 mehrere neue Kräfte und weitere Investitionen erhält
Was ein Tagebau anders macht als eine Fabrikhalle
Eine Werkhalle hat Wände und ein Tor. Ein Tagebau hat Böschungen, Fahrwege, Halden und Geräte, die über das Gelände verteilt stehen. Radlader, Bagger und Muldenkipper bleiben nach Schichtende meist dort, wo zuletzt gearbeitet wurde. Kraftstoff, Werkzeug und Ersatzteile sind begehrt, und Unbefugte auf steilen Abbaukanten sind ein Unfallrisiko, für das am Ende der Betreiber geradesteht.
Werkschutz an einem solchen Ort beginnt deshalb mit einer gemeinsamen Begehung: Welche Zufahrten gibt es, welche sind verschlossen, wo endet das Betriebsgelände? Daraus entsteht eine Runde, die Fahrzeuge, Tanks, Werkstatt, Labor und Lager einschließt. Wo Schranken oder Tore fehlen, achten die Kräfte auf frische Fahrspuren und abgelegte Gegenstände und halten fest, was ihnen auffällt.
Aufgaben im laufenden Betrieb
Nicht jeder Werkschutz findet nachts statt. Auch tagsüber gibt es Aufgaben, die Ihre eigenen Leute entlasten:
- Anmeldung und Einweisung von Lkw-Fahrern bei der Abholung, mit Abgleich der Ladepapiere
- Führen von Fremdfirmenlisten bei Wartung, Umbau oder Erweiterung der Anlagen
- Kontrolle von Absperrungen und Warnschildern an Abbaukanten nach Feierabend
- Rundgänge an Wochenenden und Feiertagen, wenn der Betrieb ruht
- Nachsehen bei Alarmen, die bei der Leitstelle Ihres Errichters auflaufen
Im Gewerbegebiet Wallfeld sind die Abläufe anders: Dort geht es um Hallen, Höfe und Fahrzeugflotten mehrerer Betriebe nebeneinander. Gerade in der Zeit, in der auf den neuen Parzellen gebaut wird und neue Nutzer einziehen, lohnt eine abgestimmte Runde, die bestehende und neue Flächen gemeinsam abdeckt.
Vorhabenbezogen aus Neumünster geplant
Staffsec Solution hat seinen Hauptsitz in Neumünster und Niederlassungen in Berlin und Bremen, aber kein Büro im Saarland. Werkschutz in Oberthal übernehmen wir deshalb nur nach einer Vorprüfung: Lässt sich der Dienst über die gesamte Laufzeit mit eingewiesenen Kräften besetzen, auch bei Urlaub und Krankheit? Ist die Anfahrt planbar? Erst wenn beides geklärt ist, erhalten Sie ein Angebot.
Unsere Kräfte haben eine Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO. Für Ihr Gelände erhalten sie eine schriftliche Dienstanweisung und eine Einweisung in die Sicherheitsregeln des Betriebs, etwa zu Fahrwegen und Sperrzonen. Wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert und rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590 erreichbar.
Einen Überblick über weitere Leistungen in der Gemeinde gibt die Seite Sicherheitsdienst Oberthal. Betriebe in der Kreisstadt finden Hinweise unter St. Wendel.
Kosten für Werkschutz
Wir kalkulieren mit einem Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Bei Werkschutz ist meist ein Dauerauftrag mit festen Wochenstunden sinnvoll, weil eingearbeitete Kräfte das Gelände, die Fahrzeuge und die Ansprechpartner kennen. Höher liegen Nachtschichten, Wochenenden und Feiertage sowie Posten, für die eine Sachkundeprüfung vorgeschrieben ist.
Wie Werkschutz in Industrie- und Gewerbegebieten des übrigen Landes aussieht, zeigt die Seite Werkschutz im Saarland.


