Ein kleiner, aber dichter Gewerbestandort
Wer in Tholey nach Industrie fragt, landet in Hasborn-Dautweiler. Der Ortsteil hat eine eigene Anschlussstelle an der A 1, und an der Industriestraße haben sich seit den 1960er-Jahren produzierende Betriebe angesiedelt. Ab 1963 fertigte dort der Werkzeughersteller Dowidat, dessen Produktion später eingestellt wurde. Seine Hallen werden heute weiter genutzt.
Freie Gewerbeflächen bietet die Gemeinde nach eigener Auskunft derzeit nicht an, ein weiterer Ausbau des Gebiets mit Autobahnanbindung ist geplant. Für den Werkschutz heißt das: Es geht um eine überschaubare Zahl von Betrieben, die eng beieinander liegen und sich Zufahrten teilen. Wer dort Tore, Lagerflächen und Hallen sichern will, braucht keine Großwerksorganisation, aber klare Abläufe.
Betriebe und Flächen mit Bedarf
Öffentlich dokumentiert sind unter anderem diese Standorte. Die Aufzählung nennt keine Auftraggeber, sondern beschreibt, wo Werkschutz anfällt:
- Die Scholl GmbH, 1996 gegründet, mit Metall- und Stahlbau an der Industriestraße, teils in den früheren Dowidat-Hallen
- Das Konstruktionsbüro KBM am selben Standort
- Ein Wertstoff-Zentrum des Entsorgungsverbands Saar zwischen den Betriebsflächen
- Das Bauunternehmen Josef Backes, gegründet 1932, heute mit Sitz in Theley
- Handels- und Tankstellenflächen im Ortskern von Hasborn mit regelmäßiger Anlieferung
Was an einem Werkstor in Hasborn zählt
Im Stahl- und Metallbau stehen Profile, Bleche und fertige Bauteile oft im Freien, weil sie für eine Halle zu sperrig sind. Kupfer, Kabelreste und Werkzeug sind leicht zu verkaufen und deshalb gefragt. Die Nähe zur Autobahn ist für Lieferungen ein Vorteil, sie erleichtert aber auch eine schnelle Abfahrt für Unbefugte. Ein Werkschutz achtet deshalb darauf, wer das Gelände nach Schichtende befährt und ob Tore tatsächlich verschlossen sind.
Tagsüber steht die Ordnung an der Einfahrt im Vordergrund. Speditionen, Monteure und Subunternehmer kommen zu wechselnden Zeiten, und nicht jeder kennt die Regeln des Betriebs. Eine Pforte, die Fahrzeuge erfasst, Besucher einweist und Ladezeiten im Blick hat, entlastet Disposition und Werkstatt.
Aufgaben, die wir für Betriebe in Tholey übernehmen
Wir richten den Werkschutz nach Schichtplan und Gelände aus. Typische Bausteine sind:
- Pfortendienst mit Fahrzeug- und Besuchererfassung zu den Hauptlieferzeiten
- Fremdfirmenliste bei Umbauten, Montagen oder Wartung von Kranen und Hallentoren
- Streife über Hof und Lagerflächen nach Feierabend und am Wochenende
- Kontrolle von Containern, Schrottboxen und Materiallagern auf offene Deckel oder beschädigte Zäune
- Abstimmung mit der Leitstelle Ihres Errichters, wenn eine Alarmanlage auslöst
Bei Betrieben, die ihre Fläche mit Nachbarn teilen, legen wir fest, wo unser Auftrag endet, und halten diese Grenze im Bericht fest. So bleibt klar, wer für welchen Zaunabschnitt zuständig ist.
Planung und Personal ohne Niederlassung im Saarland
Unser Unternehmen sitzt in Neumünster, weitere Standorte liegen in Berlin und Bremen. Im Saarland übernehmen wir Werkschutz vorhabenbezogen. Für einen Dauerauftrag in Tholey prüfen wir vor dem Angebot, ob wir eine feste Mannschaft mit Vertretung aufstellen können und wie die Kräfte anreisen. Gelingt das nicht verlässlich, lehnen wir lieber ab, als eine wackelige Besetzung anzubieten.
Die eingesetzten Kräfte haben mindestens eine Unterrichtung nach § 34a GewO, für Streifen in öffentlich zugänglichen Bereichen die Sachkundeprüfung. Vor dem ersten Dienst werden sie im Betrieb eingewiesen: Gefahrenstellen, Sammelplatz, Ansprechpartner. Zertifiziert sind wir nach ISO 9001 und DIN 77200, rund um die Uhr erreichen Sie uns unter +49 4321 78 33 590.
Welche anderen Leistungen wir in der Gemeinde anbieten, zeigt Sicherheitsdienst Tholey. Betriebe im benachbarten Kreis Saarlouis finden Angaben unter Lebach.
Kosten eines Werkschutzes in Tholey
Als Orientierung gilt ein Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Werkschutz ist meist ein Dauerauftrag mit festen Stunden, deshalb lässt sich der Bedarf gut planen: Eine Pforte nur zu den Lieferzeiten kostet deutlich weniger als eine Besetzung rund um die Uhr. Nachtstreifen und Wochenenden liegen im oberen Bereich der Spanne.
Für kleinere Betriebe kann eine Kombination aus Torkontrolle am Morgen und zwei Streifen in der Nacht sinnvoll sein. Wie Werkschutz in anderen Teilen des Landes zugeschnitten wird, beschreibt Werkschutz im Saarland.


