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Werkschutz in Ratekau:Gewerbe auf altem Kiesgrund absichern

Die Gewerbegebiete der Gemeinde liegen in früheren Kiesgruben bei Techau und Luschendorf. Dort arbeiten Betonwerk, Baustoffhandel, Fuhrparks und Handwerk – Betriebe mit offenen Lagerflächen und viel Lkw-Verkehr.

Kreis Ostholstein · ISO 9001 · DIN 77200

Wo in Ratekau produziert und gelagert wird

Die Gemeinde hat ihr Gewerbe nicht in einem großen Industriegebiet gebündelt, sondern an mehreren Stellen auf ausgebeuteten Kiesflächen angesiedelt. Am bekanntesten ist das Gewerbegebiet Ratekau/Techau. Es liegt zwischen der Kreisstraße 17 und der früheren Bundesstraße 207 und wurde über mehrere Bebauungspläne nach Süden erweitert, unter anderem durch eine Verlängerung der Zeissstraße bis an die K 17. Schon der frühere Regionalplan empfahl, im Raum Ratekau Industrie- und Gewerbebetriebe abschnittsweise anzusiedeln.

Im Ortsteil Luschendorf an der Landesstraße 102 liegen zwei weitere Gebiete. In Luschendorf-Süd arbeiteten nach den Planunterlagen ein Betonsteinwerk, ein Fuhrpark mit eigener Dieseltankstelle und ein Baustoffhandel mit Baumarktsortiment; in Luschendorf-Nord sind mehrere Gewerbebetriebe auf einem planierten Geländeanschnitt untergebracht. Gleich jenseits der Gemeindegrenze folgen das Gewerbegebiet Langenfelde Nord in Bad Schwartau und der Handelsstandort Dänischburg in Lübeck.

Was Werkschutz in diesen Betrieben leisten muss

Ein Betonwerk oder ein Baustoffhandel hat andere Schwachstellen als ein Bürogebäude. Material liegt im Freien, Stahl, Kupfer und Werkzeug sind leicht verwertbar, und Radlader oder Stapler stehen nachts auf dem Hof. Hinzu kommen Tankanlagen für den eigenen Fuhrpark, an denen Diesel abgezapft werden kann. Werkschutz in Ratekau bedeutet deshalb vor allem: Zufahrten kontrollieren, Bewegungen auf dem Gelände nachvollziehbar machen und Freiflächen regelmäßig ablaufen.

  • Besetzung der Einfahrt zu Schichtbeginn und -ende, Abgleich von Lieferscheinen und Kennzeichen
  • Registrierung von Fremdfirmen, die Maschinen warten oder Anlagen umbauen
  • Kontrolle von Tankstellen, Werkstätten und Abstellflächen für Großgerät
  • Rundgänge über Lagerplätze und entlang des Zauns, auch an steilen Böschungskanten der alten Kiesgruben
  • Schlüssel- und Ausweisverwaltung nach Ihrer Betriebsanweisung

Lkw-Verkehr zwischen Landesstraße und Autobahn

Die Betriebe in Techau und Luschendorf leben von kurzen Wegen zur A 1, die mit den Anschlussstellen Pansdorf, Ratekau und Sereetz durch die Gemeinde führt; südlich zweigt die A 226 Richtung Lübecker Hafen ab. Die Kehrseite: Anlieferungen kommen früh am Morgen oder spät am Abend, wenn noch niemand im Büro sitzt. Ein besetztes Tor sorgt dafür, dass Fahrer eingewiesen, Rampen zugeteilt und Papiere geprüft werden, bevor jemand auf das Gelände rollt.

Für Betriebe, die kein eigenes Pförtnerhaus haben, übernehmen wir Annahmefenster: Unsere Kraft öffnet zu festen Zeiten, nimmt die Ware entgegen, fotografiert Ladung und Plomben und verschließt danach wieder. Abweichungen gehen per Nachricht an Ihren Disponenten.

Rücksicht auf Nachbarn und Landschaft

Die Gewerbegebiete grenzen eng an Wohnbebauung. Die Gemeinde hat deshalb in den Bebauungsplänen Lärmgrenzen festgelegt und Grünstreifen als Puffer vorgesehen; in Luschendorf liegt außerdem ein Sport- und Festplatz unmittelbar neben den Betriebsflächen. Für den Werkschutz heißt das: Rundgänge in der Nacht erfolgen ohne unnötigen Lärm, Fahrzeuge werden nicht laufen gelassen, Scheinwerfer gezielt eingesetzt.

Gleichzeitig sind die Böschungen der früheren Kiesgruben und angrenzende Waldstücke Wege, über die Unbefugte unbemerkt auf ein Gelände gelangen können. Wir nehmen solche Stellen in die Route auf und melden Lücken im Zaun, bevor sie zum Einstieg werden.

Personal, Einweisung und Planung

Für den Werkschutz in Ratekau setzen wir Kräfte mit Sachkundeprüfung nach § 34a GewO ein, die vor dem ersten Dienst auf dem Gelände eingewiesen werden: Gefahrstellen, Fahrwege für Stapler, Notausgänge, Ansprechpartner. Die Planung erfolgt aus unserem Hauptsitz in Neumünster; die Gemeinde gehört zu unserer Kernregion Nord. Wir arbeiten mit festen Teams und halten eingearbeitete Vertretungen bereit, damit bei Urlaub oder Krankheit niemand Fremdes am Tor steht.

Wer zusätzlich Standorte in Bad Schwartau oder Lübeck betreibt, bekommt einen gemeinsamen Dienstplan. Die Übersicht für das ganze Land finden Sie unter Werkschutz in Schleswig-Holstein.

Preisrahmen für Werkschutz in der Gemeinde

Für Werkschutz nennen wir einen Richtwert von 23 bis 50 € netto je Einsatzstunde. Bei einem mittelständischen Betrieb in Techau oder Luschendorf entscheidet vor allem, ob nur die Nacht und das Wochenende abgedeckt werden oder das Tor durchgehend besetzt ist. Ein Vertrag über viele Monate mit gleichbleibenden Schichten lässt sich günstiger kalkulieren als kurzfristige Einzeldienste. Zuschläge entstehen für Sonn- und Feiertage sowie für Sonderaufgaben wie Videobedienung. Mehr zum Leistungsbild lesen Sie unter Werkschutz.

Häufige Fragen

Häufige Fragen kurz beantwortet

Übernehmen Sie auch Werkschutz für kleine Betriebe im Gewerbegebiet Techau?+

Ja. Für kleinere Firmen genügen oft Rundgänge zu festen und wechselnden Zeiten. Benachbarte Betriebe können sich eine Streife teilen.

Kontrollieren Sie Betriebstankstellen und Dieselvorräte?+

Ja. Tankanlagen, Zapfsäulen und Kanister gehören bei Fuhrparks zur festen Route. Auffällige Füllstände oder offene Verschlüsse melden wir sofort.

Können Sie Anlieferungen außerhalb unserer Bürozeiten annehmen?+

Ja. Unsere Kraft öffnet das Tor im vereinbarten Zeitfenster, prüft Papiere und Ladung und verschließt anschließend wieder. Sie erhalten Fotos und Lieferschein.

Wie gehen Ihre Kräfte mit Staplern und Lkw-Verkehr auf dem Hof um?+

Sie werden vor dem ersten Dienst auf Fahrwege und Gefahrstellen eingewiesen und halten sich an Ihre Betriebsanweisung und die Regeln der Berufsgenossenschaft.

Ist ein Werkschutz nur für das Wochenende möglich?+

Ja. Viele Betriebe in Ratekau arbeiten werktags selbst und lassen uns von Freitagabend bis Montagfrüh übernehmen.

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