Eine Stadt, die vom Brennen lebt
Mit der Porzellanfabrik der Brüder Bauscher begann 1881 die Industrie in Weiden, später kamen Seltmann, eine Glashütte und das königliche Eisenbahn-Ausbesserungswerk hinzu. Glas und Porzellan sind bis heute ein Schwerpunkt der Fertigung, ergänzt um Fahrzeugbau, Kunststoffverarbeitung und Mikroelektronik. Rund jeder fünfte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte arbeitete 2015 im produzierenden Bereich.
Für einen Werkschutz bedeutet das: Werke mit Öfen, die im Dauerbetrieb laufen, Lagerhallen mit zerbrechlicher, aber wertvoller Ware und ein ständiger Strom von Lkw, die Rohstoffe bringen und fertige Ware in den Export fahren. Die folgenden Betriebe nennen wir, um das Umfeld zu beschreiben. Dass wir für eines dieser Unternehmen tätig sind, behaupten wir damit nicht.
Werke und Flächen mit Bedarf an einer besetzten Pforte
Aus Firmenangaben, städtischen Unterlagen und Nachschlagewerken ergibt sich für Weiden dieses Bild:
- Bauscher, Hersteller von Hotelporzellan mit rund 500 Beschäftigten, der täglich bis zu 120.000 Teile produziert und in über 120 Länder liefert
- das Stammwerk von Seltmann Weiden, gegründet 1910, das Porzellan für den Haushalt herstellt
- ein Zweigwerk von Nachtmann, in dem Bleikristallgläser gefertigt werden
- die Oberpfälzische Waggon-Service, die sich 2010 auf dem Gelände des früheren Ausbesserungswerks angesiedelt hat
- Heidelberg Web Carton Converting, eine Tochter der Heidelberger Druckmaschinen mit etwa 100 Beschäftigten
- die städtisch ausgewiesenen Industriegebiete Weiden-West I bis III und Am Forst, in denen weitere Produktions- und Logistikbetriebe liegen
Hinzu kommen Unternehmenssitze wie der Versandhändler Witt und die Zentrale von A.T.U, deren Verwaltung und Lager eigene Zutrittsregeln haben.
Porzellan und Glas: Was am Tor zählt
Ein Porzellanwerk ist ein offenes System. Rohstoffe für die Masse kommen in großen Mengen, Paletten mit verpackter Ware gehen in Containern hinaus, Muster und Retouren laufen über den Hof. Eine Pfortenkraft gleicht Kennzeichen und Frachtpapiere ab, weist Fahrer an die richtige Rampe und notiert Ein- und Ausfahrt. Wer ohne Termin auftaucht, wartet, bis die Versandabteilung ihn bestätigt.
Bei einer Ofenrevision oder einem Umbau an den Glasanlagen arbeiten oft mehrere Fremdfirmen gleichzeitig im Werk. Wir prüfen Namen gegen Ihre Freigabeliste, geben Ausweise aus, vermerken, wer welche Halle betritt, und sammeln die Ausweise beim Verlassen wieder ein. Dass Schweißarbeiten angemeldet sind, klären wir mit Ihrer Sicherheitsfachkraft, bevor die erste Firma durchs Tor geht.
Nachts über Hof und Lager
Auch wenn die Öfen durchlaufen, ist das Werk nachts dünn besetzt. Die Kraft geht in wechselnden Abständen über Freilager, Leergutflächen und an den Zaunfeldern entlang, prüft Rolltore und Notausgänge und schaut, ob Paletten an Stellen stehen, wo sie nicht hingehören. Buntmetall aus der Instandhaltung, Werkzeug und volle Versandcontainer gehören auf jede Runde.
Bereiche mit Hitze, Staub oder Kranbetrieb betreten unsere Kräfte nur, wenn Sie das in der Dienstanweisung festlegen und die Schutzausrüstung bereitstellen. Auffälligkeiten gehen sofort an Ihre Schichtleitung oder Rufbereitschaft; alles Weitere steht mit Uhrzeit im Bericht, den Sie am Morgen erhalten.
So planen wir einen Werkschutz in der Oberpfalz
Unsere Planung sitzt in Neumünster, Niederlassungen haben wir in Berlin und Bremen. Weiden liegt außerhalb dieser Kernregion, deshalb behandeln wir jeden Werkschutz dort als eigenes Vorhaben. Vor dem Angebot prüfen wir Anfahrt, Unterbringung und Personal und sagen Ihnen offen, ob wir Pforte und Vertretung über die ganze Laufzeit tragen können.
Danach folgt eine Begehung mit Ihrer Werksleitung: Tore, Waage, Sammelplätze, Gefahrstofflager, Notrufliste. Daraus entsteht eine Dienstanweisung, die Sie freigeben. Im Werkschutz setzen wir Kräfte mit Sachkundeprüfung nach § 34a GewO ein, wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert und rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590 erreichbar. Wie wir Werkschutz im Freistaat insgesamt angehen, lesen Sie unter Werkschutz Bayern.
Was ein Werkschutz in Weiden kostet
Als Richtwert nennen wir 23 bis 50 € netto je Stunde. Wo im Band Ihr Werk liegt, hängt vor allem davon ab, ob die Pforte das ganze Jahr rund um die Uhr besetzt sein soll oder nur nachts und an Wochenenden, wie viele Tore gleichzeitig laufen und ob Aufgaben wie Verwiegung, Fremdfirmenverwaltung oder Begleitung von Besuchergruppen dazukommen. Ein Dauerauftrag über mehrere Jahre rechnet sich anders als eine Begleitung für drei Wochen Ofenstillstand.
Andere Leistungen für die Stadt finden Sie unter Sicherheitsdienst Weiden. Für Industriebetriebe weiter südlich gibt es die Seite Sicherheitsdienst Amberg.


