Maschinenbau als Rückgrat der Stadt
Rund ein Drittel der gut 16.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Zweibrücken arbeitet im produzierenden Gewerbe. Getragen wird das von einer Handvoll Maschinen- und Anlagenbauern, deren Wurzeln teils bis ins 19. Jahrhundert reichen. Das Landmaschinenwerk geht auf eine Gründung von 1863 zurück, der Kranbau auf die früheren Dingler-Werke.
Für den Werkschutz ergibt sich daraus ein klares Bild: große Hallen, weite Freiflächen mit fertigen oder halbfertigen Maschinen, Zulieferer im Minutentakt zur Hauptsaison und Ersatzteillager mit tausenden Einzelteilen. Die Risiken liegen weniger beim Einbruch in ein Büro als beim Abtransport von Komponenten, Werkzeugen und Kupfer.
Die Werkstore der Stadt
Im Stadtteil Ernstweiler liegt an der Homburger Straße das Werk von John Deere. Neben Mähdreschern laufen dort seit Anfang der 1990er Jahre auch Feldhäcksler vom Band. Eine Halle für Teileversorgung und Auslieferung, ungefähr so groß wie die Verkaufsfläche des Outlets, reicht von der Homburger Straße bis an die Gleise, die das Werksgelände begrenzen. Im Kranwerk an der Dinglerstraße, hervorgegangen aus den alten Dingler-Werken, baut Tadano Demag Mobilkrane mit Teleskopauslegern.
An der Steinhauser Straße hat Kubota Baumaschinen seinen Sitz, wo Kompaktbagger und Radlader entstehen. In Bubenhausen an der Wolfslochstraße werden Zerkleinerungsmaschinen für Holz, Kunststoff und Recycling gebaut, in der Gleiwitzstraße Ventilatoren für Kraftwerke, Bergbau und Windkanäle. Dazu kommt mit Wolf & Sofsky ein Bauunternehmen, das zu den größeren Arbeitgebern zählt.
- Homburger Straße in Ernstweiler: Landtechnik mit eigenem Logistikzentrum
- Dinglerstraße: Kranbau mit Schwerlastverkehr
- Steinhauser Straße: Kompaktbagger und Radlader
- Wolfslochstraße in Bubenhausen: Zerkleinerungstechnik
- Gleiwitzstraße: Industrieventilatoren
Was an einem Maschinenbautor kontrolliert wird
Am Tor eines Landmaschinen- oder Kranwerks geht es um Ordnung im Lieferverkehr. Speditionen haben Zeitfenster, Schwertransporte brauchen Begleitung auf dem Gelände, und Fahrer müssen wissen, an welcher Rampe sie entladen. Unsere Kräfte gleichen Lieferscheine und Kennzeichen ab, weisen Fahrer ein, geben Besucherausweise aus und melden Abweichungen an die von Ihnen benannte Stelle.
Ausgehende Fahrzeuge kontrollieren wir nach Ihrer Vorgabe: Stimmt die Ladung mit den Papieren überein, ist die Freigabe unterschrieben, fehlt Werkzeug aus der Ausgabe? Auf Freiflächen, auf denen fertige Maschinen auf Auslieferung warten, sind Kontrollgänge mit Blick auf Batterien, Kabel und Anbauteile sinnvoll, denn gerade diese Teile verschwinden zuerst.
Saison, Stillstand und Umbau
Landtechnik folgt der Erntesaison, und das spürt man auch am Werkstor. Vor dem Sommer laufen Auslieferungen auf Hochtouren, im Winter stehen Umbauten und Wartungen an. Kranbau und Baumaschinen haben eigene Spitzen. Für den Werkschutz bedeutet das: Besetzung und Aufgaben ändern sich über das Jahr, und ein starres Modell passt selten.
Bei Werksferien, Inventuren oder großen Umbauten sind viele Fremdfirmen auf dem Gelände, während die eigene Belegschaft fehlt. Wir übernehmen dann befristet Pforte und Streife, führen Listen über Fremdpersonal und Schlüsselausgaben und sorgen dafür, dass nach Feierabend niemand mehr auf dem Gelände ist, der dort nichts zu suchen hat.
Werte auf Freiflächen und in Ersatzteillagern
Ein Mähdrescher, ein Kranausleger oder ein Kompaktbagger lassen sich nicht unbemerkt vom Hof fahren. Anders sieht es bei Navigationsgeräten, Steuerungen, Hydraulikteilen, Batterien und Kupferkabeln aus. Solche Teile sind klein, wertvoll und gefragt. In großen Ersatzteillagern mit vielen tausend Positionen fällt ein Verlust oft erst bei der Inventur auf.
Wir stimmen mit Ihrer Logistik ab, welche Bereiche besonders zu schützen sind, und kontrollieren diese häufiger. Gehören Bahngleise, Parkplätze oder Nebeneingänge zum Werksgelände, planen wir sie als feste Punkte in den Rundgang ein.
So organisieren wir Werkschutz in Zweibrücken
Unser Hauptsitz liegt in Neumünster, Niederlassungen gibt es in Berlin und Bremen. Ein Büro in Rheinland-Pfalz haben wir nicht. Deshalb steht für Zweibrücken vor jedem Angebot eine ehrliche Prüfung, ob wir Ihre Schichten über die gesamte Laufzeit verlässlich besetzen können. Fällt die Antwort negativ aus, sagen wir das sofort.
Nach der Zusage folgen Begehung, Dienstanweisung je Posten und die Einweisung durch Werksleitung oder Fachkraft für Arbeitssicherheit, einschließlich Sammelplätzen und Gefahrenbereichen. Alle Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, Torposten mit Kontrollaufgaben die Sachkundeprüfung. Zertifiziert sind wir nach ISO 9001 und DIN 77200. Mehr zum Land unter Werkschutz in Rheinland-Pfalz, zur Stadt unter Sicherheitsdienst in Zweibrücken.
Kosten für Werkschutz in Zweibrücken
Für die Pforte eines Werks rechnen wir mit 23 bis 50 € netto je Stunde als Rahmen. Ein langjähriger Werkschutz mit festem Team liegt meist im unteren Bereich, weil sich Einweisung und Planung auf viele Monate verteilen. Ein kurzer Einsatz über die Weihnachtsferien kostet je Stunde mehr.
Weitere Einflussgrößen sind Nacht- und Feiertagsanteil, die Zahl gleichzeitiger Posten und Zusatzaufgaben wie Waage, Schlüsselausgabe oder Begleitung von Schwertransporten. Im Angebot steht jede dieser Leistungen getrennt.


