Großbaustellen am Rand eines Wohnviertels
Im März 2025 wurde die Ringbahnbrücke der A 100 wegen eines Risses gesperrt und kurz darauf abgerissen, ebenso die benachbarte Westendbrücke. Beide Bauwerke aus den 1960er-Jahren werden seitdem ersetzt. Bei der Ringbahnbrücke wurden im Juli 2026 vormontierte Überbauteile eingehoben, die Lücke in der Stadtautobahn soll bis Sommer 2027 geschlossen sein. Für die Westendbrücke ist ein Neubau an derselben Stelle vorgesehen; die Bauzeit wurde auf rund 22 Monate geschätzt.
Solche Baufelder liegen nicht auf freier Fläche, sondern zwischen Gleisen, Wohnhäusern und Messegelände. Material, Maschinen und Fertigteile stehen über Nacht wenige Meter von öffentlichen Wegen entfernt. Die Baustellenbewachung sorgt dafür, dass am Morgen noch alles da ist und niemand auf dem Gelände war, der dort nichts zu suchen hat.
Bauvorhaben im Westend
Diese Projekte zeigen die Bandbreite im Ortsteil:
- Ringbahnbrücke der A 100 zwischen Westend und Halensee: Neubau seit 2025, Lückenschluss bis Sommer 2027 geplant
- Westendbrücke: Ersatzneubau am bisherigen Standort
- Autobahndreieck Funkturm: Umbau geplant, ein Baubeginn stand zuletzt noch nicht fest
- Alliiertensiedlung nördlich der Heerstraße am Scottweg, Swiftweg und Dickensweg: Ersatz von rund 200 Wohnungen durch 700 bis 800 neue, Baubeginn frühestens Anfang 2028
- Corbusierhaus an der Flatowallee: Fassadensanierung seit 2014, die Planung für West- und Ostseite begann 2018
- Sanierung älterer Messehallen, möglich geworden durch die 2019 eröffnete Halle hub27
Alle weiteren Leistungen im Ortsteil: Sicherheitsdienst Berlin-Westend.
Brückenbau: Baustelle neben Gleisen und Fahrbahnen
Auf einer Brückenbaustelle sind vor allem Kräne, Baustahl, Schalungselemente, Kabel und Kraftstoff gefährdet. Hinzu kommt, dass Unbefugte sich auf Baustraßen in die Nähe von Gleisen oder offenen Baugruben begeben können. Unsere Kräfte kontrollieren die Bauzäune, schließen Tore nach Arbeitsende, gehen Containerdorf und Lagerflächen ab und sprechen jeden an, der sich ohne Berechtigung auf dem Gelände aufhält.
Weil an solchen Baustellen oft in mehreren Schichten oder in Sperrpausen gearbeitet wird, passen wir die Bewachung an den Bauablauf an. Wird nur am Wochenende gebaut, sind wir unter der Woche nachts vor Ort; wird nachts eingehoben, übernehmen wir die Zeit davor und danach.
Eine Besonderheit im Westend sind Messe- und Spieltage. Dann sind Messedamm, Masurenallee und die Zufahrten zum Olympiagelände voll, Busse fahren den Zentralen Omnibusbahnhof an, und viele Fußgänger gehen an Bauzäunen entlang. In solchen Nächten verstärken wir auf Wunsch die Kontrollen, achten auf beschädigte Absperrungen und darauf, dass niemand Bauzäune als Abkürzung oder Aussichtspunkt nutzt.
Bauen im Bestand und in Wohnlagen
Viele Baustellen im Westend sind kleiner: Sanierungen in denkmalgeschützten Häusern, Dachausbauten in Neu-Westend, Umbauten in Villen. Hier stehen Baustoffe und Werkzeug in Treppenhäusern und Höfen, und die Bewohner gehen weiter ein und aus. Wichtig ist, dass Baustellentüren abends verschlossen werden und Fremde nicht über Gerüste in Wohnungen gelangen.
Wir übernehmen dafür Kontrollrunden in der Nacht, verschließen Baustellenzugänge nach Feierabend und prüfen Gerüste auf offene Leitern. Größere Wohnbauvorhaben wie die geplante Neubebauung der Alliiertensiedlung kommen mit Abriss, Baugrube und Rohbau über mehrere Jahre hinzu; dafür planen wir eine Bewachung, die mit den Bauphasen wächst.
Organisation aus Reinickendorf
Berlin gehört zu unserer Kernregion Nord. Baustellen im Westend planen wir aus unserer Zweigniederlassung in der Aroser Allee 81 in Reinickendorf; ein Büro im Ortsteil haben wir nicht. Jede Kraft wird vor dem ersten Dienst auf der Baustelle eingewiesen, kennt Ansprechpartner der Bauleitung und weiß, wen sie bei einem Vorfall anrufen soll. Am Morgen erhält die Bauleitung einen Bericht über die Nacht.
Unsere Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO. Wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert, rund um die Uhr erreichen Sie uns unter +49 4321 78 33 590. Mehr zur Baustellenbewachung in der Hauptstadt finden Sie unter Baustellenbewachung in Berlin.
Kosten der Baustellenbewachung
Wir rechnen mit einem Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Bei Baustellen entscheidet vor allem, ob eine Kraft durchgehend vor Ort ist oder ob mehrere Kontrollen pro Nacht genügen. Große Baustellen an der Autobahn mit wertvollem Gerät und vielen Zugängen brauchen meist eine ständige Bewachung, eine Sanierung in einem Wohnhaus kommt oft mit Kontrollrunden aus. Wochenend- und Feiertagsstunden liegen höher.
Wir passen das Angebot an die Bauphasen an. Wird die Baustelle kleiner, etwa im Innenausbau, reduzieren wir die Bewachung entsprechend.


