Bauen im Bestand eines dicht bebauten Bezirks
Freie Flächen gibt es in Charlottenburg-Wilmersdorf kaum. Gebaut wird deshalb vor allem im Bestand: Bürohäuser werden umgebaut, Hallen saniert, Anlagen getauscht und Brücken erneuert. Solche Baustellen liegen fast immer direkt an Gehwegen, Haltestellen und Wohnhäusern. Bauzäune grenzen an belebte Straßen, Container stehen im öffentlichen Raum, und Material wird oft nur für wenige Tage zwischengelagert.
Für die Baustellenbewachung heißt das: Der Zugang zum Baufeld ist leicht, die Zeit für einen Diebstahl kurz. Gefragt sind deshalb Kontrollen, die zu wechselnden Zeiten kommen, und eine klare Absprache mit der Bauleitung, was wo lagert.
Aktuelle Vorhaben im Bezirk
Diese Vorhaben zeigen, welche Art von Baustellen im Bezirk derzeit anstehen. Sie sind Beispiele für den Bedarf, keine Referenzen:
- Umbau des früheren Ku'damm-Karrees am Kurfürstendamm 207/208 zum Quartier FÜRST mit Büros, Hotel, Handel und einem Theater im Untergeschoss
- Ersatz der Gasturbinen im Heizkraftwerk Charlottenburg auf dem Kalowswerder, geplant für die Jahre bis 2029
- Sanierung älterer Hallen auf dem Messegelände unter dem Funkturm, möglich geworden durch die 2019 fertiggestellte Halle hub27
- Ersatzneubau der 932 Meter langen Rudolf-Wissell-Brücke im Zuge der A 100
- Nachnutzung des Internationalen Congress Centrums, für die 2026 eine Entscheidung fallen soll
Was auf Baustellen im Bezirk geschützt werden muss
Beim Umbau großer Bestandsgebäude wie am Kurfürstendamm liegen in den Geschossen oft Kabeltrommeln, Kupferleitungen, Werkzeug und neue Technik, bevor sie eingebaut werden. Gelangt jemand über ein Gerüst oder einen Nebeneingang hinein, ist der Schaden schnell hoch. Auf Anlagenbaustellen wie im Kraftwerk kommt hinzu, dass sich Bauflächen und laufender Betrieb berühren und niemand unkontrolliert in den Betriebsbereich gelangen darf.
Auf Brückenbaustellen an der Stadtautobahn sind es vor allem Maschinen, Kraftstoff und Baustellenfahrzeuge, die über Nacht ungeschützt stehen. Bei Hallensanierungen auf dem Messegelände muss Material gesichert werden, während auf den Nachbarflächen Aussteller auf- und abbauen.
Streife, feste Besetzung und Torkontrolle
Kleinere Baustellen sichern wir meist mit einer Streife, die mehrmals in der Nacht vorbeikommt, den Bauzaun abgeht, Container und Baustromverteiler prüft und offene Stellen im Zaun schließt, so weit das mit vorhandenem Material geht. Größere Baufelder mit wertvollem Material oder langen Zaunlinien besetzen wir durchgehend, nachts und am Wochenende.
Tagsüber übernehmen wir auf Wunsch die Kontrolle am Baustellentor: Wir gleichen Nachunternehmer mit der Liste der Bauleitung ab, notieren Fahrzeuge und Anlieferungen und weisen Personen ohne Berechtigung ab. So weiß die Bauleitung jederzeit, wer auf dem Gelände ist.
Jeden Morgen erhält die Bauleitung einen Bericht über die Nacht: Uhrzeiten der Kontrollen, Zustand von Zaun und Containern, festgestellte Schäden mit Foto.
Planung in Berlin, Qualifikation nach § 34a GewO
Die Planung der Bewachung liegt in unserer Zweigniederlassung in der Aroser Allee 81 in Reinickendorf. Im Bezirk betreiben wir kein Büro, die Kräfte für Ihre Baustelle sind aber fest eingeteilt und werden vor Beginn mit Bauleitung und Lageplan vertraut gemacht. Baustellen derselben Firma in benachbarten Bezirken wie Mitte oder Tempelhof-Schöneberg nehmen wir in dieselbe Planung auf.
Unsere Kräfte haben die Unterrichtung oder die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO. Wir arbeiten nach DIN 77200, das Qualitätsmanagement ist nach ISO 9001 zertifiziert. Bauleiter erreichen uns rund um die Uhr telefonisch unter +49 4321 78 33 590.
Womit Sie bei der Baustellenbewachung rechnen
Für die Bewachung einer Baustelle setzen wir als Richtwert 23 bis 50 € netto je Stunde an. Wie viel davon anfällt, hängt stark von der Bauphase ab: Im Rohbau genügen oft wenige Streifen pro Nacht, in der Ausbauphase mit eingelagerter Technik ist eine feste Besetzung sinnvoller. Wochenenden, Feiertage und die Wochen um den Jahreswechsel, in denen viele Baustellen ruhen, erhöhen den Aufwand.
Wir passen die Bewachung im Lauf der Bauzeit an, damit Sie nicht für Schutz bezahlen, den die aktuelle Phase nicht braucht. Weitere Leistungen im Bezirk zeigt die Seite Sicherheitsdienst Charlottenburg-Wilmersdorf.


