Bauen in Mayen: viel Tiefbau, wenig Platz
Die großen Vorhaben der Stadt drehen sich derzeit um Wasser. Nach den Starkregenereignissen 2017 und 2018 hat Mayen ein Hochwasserschutzkonzept für Nette und Nitzbach fortgeschrieben. Kernstück ist die Renaturierung der Nette im Bereich Bach- und Bürresheimer Straße, von der Roten Brücke bis zur Nettebrücke der L 83. Hohe Ufermauern sollen fallen, der Fluss soll mehr Raum und Stauvolumen bekommen. Das Projekt wird gemeinsam mit der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz umgesetzt und gefördert.
Hinzu kommen Leitungs- und Straßenbau in Wohngebieten: Arbeiten am Fernwärmenetz Im Möhren, Kanal- und Straßenbau In der Weiersbach und eine größere Maßnahme am Wasserpförtchen. Für eine Baustellenbewachung heißt das: Baufelder liegen selten abgeschirmt am Stadtrand, sondern zwischen Häusern, Gärten und Gehwegen.
Baustellen, an denen Bewachung gefragt ist
Die Liste nennt Vorhaben, die öffentlich bekannt sind. Sie bedeutet nicht, dass wir dort tätig sind:
- Nette-Renaturierung zwischen Bach- und Bürresheimer Straße, mit Tiefbau, Ufermauerabbruch und Verkehrseinschränkungen beim Nettetal-Stadion
- Pumpstation Sagnesmühle und Nettedüker, ein Bauwerk zur Unterquerung des Flusses
- Gelände Hennerici, wo Uferbewuchs und eine Flachwasserzone entstehen sollen
- Fernwärmeleitung Im Möhren und Kanalbau In der Weiersbach
- Gewerbefläche Sürchen, die an das bestehende Gewerbegebiet angebunden werden soll
Bagger am Ufer, Gruben im Wohngebiet
Tiefbau an einem Fluss bringt eigene Risiken mit. Kettenbagger, Rüttelplatten und Pumpen bleiben über Nacht am Ufer stehen, Kraftstoff lagert in Tanks und Kanistern, Spundwände und Rohre liegen bereit. Unsere Kräfte prüfen nach Arbeitsende, ob Maschinen abgeschlossen sind, ob Kraftstoff gesichert ist und ob Absperrungen zu Gruben und Ufer noch stehen. Steigt die Nette nach Regen, melden wir Auffälligkeiten an der Baustelle sofort an die Bauleitung.
Im Wohngebiet geht es oft um etwas anderes: Kinder, die über Bauzäune klettern, Anwohner, die Abkürzungen durch das Baufeld nehmen, oder Material, das über das Wochenende verschwindet. Wir achten auf geschlossene Zäune, abgedeckte Gruben und beleuchtete Absperrungen und dokumentieren jede Kontrolle mit Uhrzeit und, wenn nötig, mit Foto.
Bewachung im Lauf des Bauprojekts
Am Anfang einer Baustelle reicht oft eine Kontrollrunde nach Feierabend. Werden Kupferkabel, Pumpen oder Fenster angeliefert, kann eine Präsenz über die ganze Nacht sinnvoll sein. Vor einer Abnahme, wenn fertige Bauteile ungeschützt stehen, steigt der Bedarf noch einmal. Wir passen Umfang und Zeiten an diese Phasen an, statt einen Plan für die gesamte Bauzeit festzuschreiben.
Tagsüber kann eine Zugangskontrolle helfen: Wer betritt das Baufeld, gehört er zu einem Gewerk mit Unterweisung, und wer liefert gerade an? Gerade bei mehreren Firmen auf engem Raum schafft eine Liste am Tor Ordnung und entlastet die Bauleitung.
Bei Tiefbau im Stadtgebiet von Mayen kommt eine Besonderheit hinzu: Vor Beginn der Nette-Arbeiten musste der Boden auf Kampfmittel untersucht werden. Wird bei Erdarbeiten etwas Verdächtiges gefunden, sichern unsere Kräfte die Fundstelle ab und halten Unbefugte fern, bis die zuständigen Stellen übernehmen.
Unser Weg zu einer Bewachung in Mayen
Wir sind ein Sicherheitsdienstleister mit Hauptsitz in Neumünster und Niederlassungen in Berlin und Bremen; in Rheinland-Pfalz unterhalten wir kein Büro. Baustellen in Mayen übernehmen wir vorhabenbezogen. Bevor wir zusagen, prüfen wir, ob Schichten und Vertretungen über die geplante Bauzeit zuverlässig zu besetzen sind. Passt es nicht, erfahren Sie das gleich.
Mit dem Auftrag bekommen Sie einen festen Ansprechpartner, eine Dienstanweisung für die Baustelle und Berichte nach jedem Einsatz. Unser Personal ist nach § 34a GewO unterrichtet oder sachkundig geprüft, wir sind nach ISO 9001 zertifiziert und arbeiten nach DIN 77200. Erreichbar sind wir rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590.
Einen Überblick über unsere Leistungen vor Ort bietet Sicherheitsdienst Mayen; für Bauvorhaben in der Nachbarschaft lohnt ein Blick auf Koblenz.
Kosten der Baustellenbewachung
Der Richtwert liegt bei 23 bis 50 € netto je Stunde. Weil Baustellen vor allem dann bewacht werden, wenn niemand arbeitet, fallen viele Stunden in Nächte und Wochenenden; das hebt den Preis gegenüber einer Tagespforte. Kurze Kontrollrunden statt Dauerpräsenz senken die Kosten deutlich, wenn das Risiko es zulässt.
Ein Plan, der mit dem Bauablauf wächst und schrumpft, ist meist günstiger als eine gleichbleibende Bewachung über die volle Bauzeit. Wie wir Baustellen im Land insgesamt sichern, lesen Sie unter Baustellenbewachung in Rheinland-Pfalz.


