Bauen in Rheinland-Pfalz: Infrastruktur, Industrie und Kliniken
In Rheinland-Pfalz wird an vielen Stellen gleichzeitig gebaut. Alte Brücken über Rhein und Mosel werden ersetzt, Hochstraßen aus den 1960er-Jahren abgerissen, Klinikgelände neu geordnet und Industrieflächen für neue Werke erschlossen. Hinzu kommen Wohnungsbau in den Städten entlang der Rheinschiene, Sanierungen von Theatern und öffentlichen Gebäuden sowie der Rückbau stillgelegter Anlagen.
Auf all diesen Baustellen lagern über Nacht und am Wochenende Werkzeug, Kabel, Kupfer, Baustoffe, Container und Maschinen von erheblichem Wert. Diebstahl, Vandalismus und unbefugtes Betreten verursachen nicht nur direkte Schäden, sondern auch Verzögerungen im Bauablauf. Baustellenbewachung sorgt dafür, dass das Gelände außerhalb der Arbeitszeiten nicht sich selbst überlassen bleibt – durch Präsenz vor Ort, regelmäßige Kontrollen oder eine Kombination aus beidem.
Großbaustellen im Land, an denen Bewachung ein Thema ist
Die genannten Projekte zeigen die Art von Baustellen, die es in Rheinland-Pfalz gibt. Wir führen sie als Beispiele auf, nicht als eigene Aufträge oder Referenzen. Bei großen Vorhaben sind oft mehrere Gewerke mit eigenen Lagerflächen beteiligt; Bewachung wird dann häufig je Baufeld oder je Firma vergeben.
- Neubau der Pfaffendorfer Brücke über den Rhein in Koblenz, eine rund 585 Meter lange Stahlverbundbrücke im Zuge der B 49, Verkehrsfreigabe nach Angaben der Stadt für die zweite Jahreshälfte 2027 erwartet
- Abriss der Hochstraße Nord und Bau der ebenerdigen Helmut-Kohl-Allee in Ludwigshafen, ein mehrjähriges Innenstadtprojekt
- Bau des Werks von Eli Lilly in Alzey für injizierbare Arzneimittel, mit Spatenstich im Jahr 2024
- Umbau der Universitätsmedizin in Mainz nach einem Masterplan über viele Jahre, mit Abrissen seit 2023
- Rückbau des früheren Kernkraftwerks Mülheim-Kärlich, dessen Kühlturm 2019 gesprengt wurde
- Geplante Generalsanierung des Theaters Trier am Augustinerhof mit Baubeginn nach Beschluss des Stadtrats im ersten Quartal 2027
- Vorbereitungen für die Bundesgartenschau 2029 im Oberen Mittelrheintal zwischen Koblenz und Bingen
Innenstadt, Flussufer, freie Fläche: was der Bauort verlangt
Innerstädtische Baustellen wie in Mainz oder Ludwigshafen haben enge Zufahrten, viel Publikumsverkehr am Bauzaun und Nachbarn, die sich über Lärm und Licht beschweren. Hier geht es um sichere Zäune, verschlossene Container und eine Bewachung, die unauffällig, aber wirksam ist. Brückenbaustellen am Rhein oder an der Mosel erstrecken sich dagegen über beide Ufer, oft mit Lagerflächen auf beiden Seiten und Zugängen vom Wasser aus.
Werksbaustellen auf der grünen Wiese, wie in Rheinhessen oder auf Gewerbeflächen in der Pfalz, sind weitläufig und nachts dunkel. Für sie eignen sich Streifen mit wechselnden Zeiten, ergänzt um Beleuchtung und gegebenenfalls Videotechnik. Wir sehen uns den Bauort an und schlagen ein Konzept vor, das zum Gelände passt, statt ein Standardpaket anzubieten.
Eine weitere Besonderheit des Landes sind Baustellen im UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal und in historischen Ortskernen. Dort sind Lagerflächen knapp, Material steht oft auf engem Raum oder auf öffentlichen Flächen, und Bauzäune dürfen das Ortsbild nur begrenzt verändern. Eine Bewachung muss in solchen Lagen besonders auf Material achten, das außerhalb eines geschlossenen Zauns lagert.
Ablauf einer Baustellenbewachung ohne Büro vor Ort
Bevor wir für eine Baustelle in Rheinland-Pfalz zusagen, prüfen wir Bauzeit, Bewachungszeiten und Anfahrt. Bauprojekte verschieben sich häufig; wir besprechen deshalb vorab, wie wir mit veränderten Terminen umgehen und mit welchem Vorlauf eine Bewachung angepasst werden kann. Passt das Vorhaben nicht zu unseren Möglichkeiten, erfahren Sie das früh.
Im Auftrag erhalten Sie einen festen Ansprechpartner, der sich mit Ihrer Bauleitung abstimmt. Wir nehmen das Gelände vor Beginn auf, legen Kontrollpunkte fest und vereinbaren, wer bei Vorfällen informiert wird.
- Bewachung nach Feierabend, an Wochenenden und an Feiertagen
- Kontrolle von Bauzaun, Toren, Containern und Maschinen
- Zutrittskontrolle für Nachunternehmer während der Bauzeit
- Meldung von Schäden, offenen Zugängen oder fehlender Absicherung
- Fotodokumentation und Bericht für die Bauleitung
Rechtliches und Arbeitssicherheit auf der Baustelle
Für die Sicherung von Baustellen gegenüber der Öffentlichkeit ist nach der Landesbauordnung Rheinland-Pfalz der Bauherr beziehungsweise die Bauleitung verantwortlich. Unsere Bewachung ergänzt diese Pflichten, ersetzt aber weder Bauzaun noch Verkehrssicherung. Unser Personal bewegt sich auf der Baustelle nach den Regeln des Arbeitsschutzes mit der vorgeschriebenen persönlichen Schutzausrüstung.
Bewachung ist nach § 34a der Gewerbeordnung erlaubnispflichtig; wir setzen nur Kräfte mit Unterrichtung oder Sachkundeprüfung ein. Unser Unternehmen ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert.
Viele Bauherren stellen außerdem Anforderungen ihrer Versicherung, etwa an Zäune, Beleuchtung oder die Häufigkeit von Kontrollen. Wenn Sie uns diese Vorgaben nennen, richten wir die Bewachung danach aus und dokumentieren die Kontrollen so, dass Sie sie im Schadenfall vorlegen können.
Was Baustellenbewachung kostet
Als Richtwert gilt für Baustellenbewachung eine Spanne von 23 bis 50 € netto je Stunde. Den Ausschlag geben die Zeiten, in denen bewacht wird, die Größe des Geländes, die Frage nach ständiger Präsenz oder Kontrollfahrten und bei Rheinland-Pfalz die Anreise unseres Personals.
| Modell | Geeignet für |
|---|---|
| Ständige Bewachung | große Baustellen mit wertvollem Material oder offenem Gelände |
| Kontrollfahrten | kleinere Baustellen in erreichbarer Lage mit gesichertem Lager |
| Bewachung nur am Wochenende | Baustellen, die werktags durch den Baubetrieb belebt sind |
| Kombination mit Videotechnik | weitläufige Flächen, auf denen Präsenz allein nicht genügt |
Wir empfehlen Ihnen das Modell, das zur Baustelle passt, und erläutern, wie sich der Aufwand zusammensetzt.


