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Brandwache in Eppelborn:Denkmal, Dachstuhl und Saal

Barockschloss, Kirchen aus drei Jahrhunderten und Hallen mit Abendbetrieb: In Eppelborn treffen alte Bausubstanz und Versammlungsstätten aufeinander. Brandwachen stellen wir vorhabenbezogen, ohne Büro im Saarland.

Landkreis Neunkirchen · ISO 9001 · DIN 77200

Alte Gebäude mit viel Holz

Die Denkmalliste der Gemeinde reicht weit zurück. Schloss Buseck in Bubach-Calmesweiler entstand 1735 für die Freiherren von Buseck und wurde 2003 mit dem Saarländischen Denkmalpflegepreis ausgezeichnet; seit 2019 betreibt dort ein Café sein Geschäft im Erdgeschoss. Die Pfarrkirche St. Sebastian am Kirchplatz geht auf das Jahr 1760 zurück und wurde zwischen 1879 und 1881 sowie 1910 bis 1912 neu errichtet. Die evangelische Kirche in Dirmingen hat einen mittelalterlichen Turm, ihr Schiff stammt von 1746.

Dazu kommen die Kirche Maria Himmelfahrt in Humes aus den Jahren 1896 bis 1898, die alte Pfarrkirche St. Augustinus in Wiesbach mit einem Turm von 1735, die Valentinuskapelle von 1796 und das Bauernhaus Habach von 1847 mit seinem Gewölbekeller. Gemeinsam ist ihnen, dass in Dachstühlen, Emporen und Decken altes, trockenes Holz verbaut ist.

Wann in Eppelborn eine Brandwache gebraucht wird

Brandwachen sind keine Feuerwehr. Eppelborn hat eine Freiwillige Feuerwehr mit sieben Löschbezirken und rund 330 aktiven Mitgliedern. Eine Brandwache sorgt dafür, dass ein Brand früh bemerkt, gemeldet und im Entstehen bekämpft wird, damit es gar nicht erst zum Großeinsatz kommt. Typische Anlässe sind:

  • Schweiß-, Löt- und Trennarbeiten an Dachrinnen, Glockenstühlen, Turmhelmen oder Heizungsleitungen in denkmalgeschützten Kirchen
  • Sanierung von Dachstühlen und Holzdecken in Bauernhäusern und Fachwerk, wenn mit Heißluft oder offener Flamme gearbeitet wird
  • Abgeschaltete oder in Umbau befindliche Brandmeldeanlagen, etwa während Bauarbeiten in einer Halle
  • Veranstaltungen mit vielen Gästen in Sälen wie der big Eppel, wenn die Behörde eine Brandsicherheitswache verlangt und die Feuerwehr sie nicht selbst stellt
  • Montagen im Anlagenbau, bei denen in Hallen geschweißt oder geflext wird

Nach dem letzten Schweißpunkt beginnt die Wache

Bei Heißarbeiten entstehen Glutnester oft dort, wo niemand hinsieht: in einer Fuge hinter einer Holzverkleidung, in Staub auf einem Deckenbalken, in Dämmmaterial unter einem Blech. Deshalb bleibt die Brandwache nach Ende der Arbeiten vor Ort und kontrolliert den Bereich und angrenzende Räume in festen Abständen. Wie lange, ergibt sich aus Ihrem Erlaubnisschein und der Gefährdungsbeurteilung.

Unsere Kraft hat die vor Ort bereitgestellten Feuerlöscher griffbereit, kennt die Fluchtwege und weiß, wo der nächste Telefon- oder Funkkontakt zur Feuerwehr ist. Am Objekt lässt sie sich vor Beginn einweisen: wo Gas- und Stromanschlüsse sind, welche Türen offen bleiben müssen, wo Kunstgut steht, das nicht nass werden darf. Was sie beobachtet, steht mit Uhrzeit im Protokoll, das Sie nach Abschluss erhalten.

Hallen ohne Brandmeldeanlage auf Zeit

Wird in einer Versammlungsstätte umgebaut, ist die Brandmeldeanlage oft für Tage oder Wochen ganz oder teilweise außer Betrieb. Das betrifft auch den geplanten Umbau der Borrwieshalle in Dirmingen zum Dorfgemeinschaftszentrum, für den die Gemeinde neben Architektur und Tragwerk auch eine Brandschutzplanung vergibt. In solchen Zeiten kann eine Brandwache die fehlende Technik zeitweise ersetzen: Rundgänge durch alle Räume, Kontrolle von Baustrom und Heizgeräten, Freihalten der Rettungswege.

Bei Veranstaltungen geht es eher um den vollen Saal. Wir achten darauf, dass Notausgänge nicht zugestellt sind, Dekoration nicht an heißen Scheinwerfern hängt und im Ernstfall die Räumung geordnet beginnt. Grundsätzliches dazu steht unter Brandwachen.

Vorbereitung eines Einsatzes im Saarland

Wir haben Standorte in Neumünster, Berlin und Bremen und arbeiten im Saarland vorhabenbezogen. Brandwachen sind häufig kurzfristig gefragt, etwa wenn ein Dachdecker seinen Termin vorzieht. Ob wir das von so weit her leisten können, prüfen wir vor der Zusage. Planbare Wachen, zum Beispiel bei einer mehrwöchigen Kirchensanierung, lassen sich deutlich besser besetzen.

Unsere Brandwachen sind für die Aufgabe eingewiesen und haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO. Wir arbeiten nach ISO 9001 und DIN 77200 und sind unter +49 4321 78 33 590 erreichbar, auch nachts und am Wochenende. Weitere Leistungen vor Ort finden Sie unter Sicherheitsdienst Eppelborn.

Kosten einer Brandwache in Eppelborn

Als Richtwert nennen wir 23 bis 50 € netto je Stunde. Eine Nachkontrolle nach Heißarbeiten von wenigen Stunden ist pro Stunde teurer als eine Wache über mehrere Wochen, weil die Anreise auf weniger Stunden verteilt wird. Nachtstunden, Sonn- und Feiertage erhöhen den Satz.

Ob eine einzelne Kraft genügt oder ob bei einem großen Saal zwei nötig sind, klären wir mit Ihnen und der zuständigen Behörde. Wie wir landesweit arbeiten, beschreibt Brandwache im Saarland.

Häufige Fragen

Häufige Fragen kurz beantwortet

Haben Sie Personal in Eppelborn vor Ort?+

Nein. Unsere Standorte sind Neumünster, Berlin und Bremen. Brandwachen in Eppelborn stellen wir vorhabenbezogen, nach Prüfung von Termin, Dauer und Anreise.

Wie lange bleibt die Brandwache nach Heißarbeiten?+

So lange, wie es Ihr Erlaubnisschein und die Gefährdungsbeurteilung vorschreiben. Üblich ist eine Nachkontrolle über mehrere Stunden nach Ende der Arbeiten, bei Dachstühlen und Hohlräumen oft länger.

Ersetzt die Brandwache eine abgeschaltete Brandmeldeanlage?+

Für eine begrenzte Zeit kann sie das, wenn Rundgänge, Meldewege und Zuständigkeiten vorher festgelegt sind. Ob das genügt, entscheiden Sie gemeinsam mit dem Brandschutzverantwortlichen und gegebenenfalls der Behörde.

Dürfen Ihre Kräfte in einer denkmalgeschützten Kirche arbeiten?+

Ja, nach Einweisung durch die Kirchengemeinde oder die Bauleitung. Wir halten uns an die Vorgaben zum Umgang mit Kunstgut und betreten nur die freigegebenen Bereiche.

Was steht im Protokoll?+

Beginn und Ende der Wache, jede Kontrolle mit Uhrzeit und Bereich, besondere Beobachtungen wie Rauchgeruch oder Wärme an Bauteilen sowie die Übergabe an Sie oder die Bauleitung.

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