Ein Ortsteil, der aus Anstalten gewachsen ist
Buch ist der nördlichste Ortsteil Berlins und gehört zum Bezirk Pankow. Auf gut 18 Quadratkilometern leben rund 17.600 Menschen, und ungefähr die Hälfte der Fläche ist nicht bebaut. Das Gesicht des Ortsteils hat die Stadt Berlin um 1900 geprägt: Sie kaufte das Gut, legte Rieselfelder an und ließ von Stadtbaurat Ludwig Hoffmann zwischen 1900 und 1929 fünf große Anlagen für Kranke, Alte und Genesende bauen.
Was daraus geworden ist, sieht sehr unterschiedlich aus. Ein Teil der Häuser dient bis heute Kliniken, andere wurden zu Wohnungen umgebaut, wieder andere stehen leer. Für den Objektschutz ist gerade dieses Nebeneinander wichtig, denn ein bewohntes Quartier und ein verlassener Pavillon im selben Park brauchen völlig verschiedene Maßnahmen.
Welche Gebäude in Buch geschützt werden müssen
Aus den belegten Gegebenheiten im Ortsteil ergeben sich vier typische Gruppen von Objekten:
- Leere Altbauten: Das Waldhaus, einst Heimstätte für Brustkranke, ist weitgehend verlassen, an der Hobrechtsfelder Chaussee stehen zwei ungenutzte Krankenhäuser.
- Umgenutzte Hoffmann-Bauten wie das Ludwig-Hoffmann-Quartier, in denen Wohnen und Denkmal zusammenkommen.
- Die Wohngebiete Buch I bis IV, zwischen 1967 und 1987 mit zusammen rund 6.000 Wohnungen errichtet.
- Läden und Dienstleister rund um die Schlossparkpassage am Bahnhof Buch, dem kleinen Zentrum des Ortsteils.
Hinzu kommen der Gutshof, den 2009 ein privater Investor erworben hat, und der Vierseithof Alt-Buch 53, ein Kossätengehöft aus der Zeit um 1890 bis 1930. Solche Anwesen sind groß, verwinkelt und oft nur zeitweise genutzt.
Leerstand sichern, bevor er zerfällt
Ein leeres Gebäude am Waldrand ist für viele ein Abenteuer: Man fotografiert, sprüht, sucht Metall oder übernachtet. Jeder Besuch hinterlässt Spuren, und mit jedem eingeschlagenen Fenster dringt mehr Feuchtigkeit ein. Besonders bei Häusern, die unter Denkmalschutz stehen könnten oder bald saniert werden sollen, kostet das Eigentümer später viel Geld und Zeit.
Unsere Kräfte gehen bei solchen Objekten zu wechselnden Zeiten Zaun und Außenhaut ab, prüfen Türen, Fenster und Kellerzugänge und halten offene Stellen fest. Gewaltsam geöffnete Zugänge sichern wir provisorisch, sofern Material bereitsteht, und melden alles mit Foto an die benannte Stelle. Treffen wir Personen auf dem Gelände an, sprechen wir sie an, machen vom übertragenen Hausrecht Gebrauch und rufen bei Bedarf die Polizei.
Wohnanlagen, Läden und Häuser im Umbau
In den Plattenbauvierteln geht es weniger um Einbruch in leere Hüllen als um gemeinsam genutzte Räume: Tiefgaragen, Kellergänge, Müllplätze, Waschküchen und Eingangsbereiche. Wohnungsunternehmen setzen uns für Schließrunden am Abend, für Kontrollen nach Beschwerden oder für eine sichtbare Präsenz an Wochenenden ein. Wohnungen, die zwischen zwei Mietern leer stehen, sehen wir uns auf Wunsch gezielt an.
Rund um die Schlossparkpassage am Bahnhof treffen Pendler, Busfahrgäste und Kundschaft zusammen. Hier helfen Kontrollen zum Ladenschluss, das Abschließen von Nebeneingängen und ein Blick auf Lieferzonen. Für ein Haus, das gerade entkernt oder umgebaut wird, verbinden wir Objektschutz mit der Sicherung von Material und Werkzeug, bis die neuen Mieter einziehen.
Geplant in Reinickendorf, unterwegs über den Ring
Die Einsätze in Buch planen wir in unserer Zweigniederlassung in der Aroser Allee 81 in Reinickendorf. Ein eigenes Büro im Ortsteil oder im Bezirk Pankow haben wir nicht. Nach Buch kommen unsere Kräfte über den Berliner Ring, die Hobrechtsfelder Chaussee und die Wiltbergstraße oder mit der S2 bis zum Bahnhof Buch.
Vor dem ersten Dienst sehen wir uns das Objekt gemeinsam mit Ihnen an, legen Runden, Meldewege und Verhalten bei Auffälligkeiten schriftlich fest und benennen einen festen Ansprechpartner. Alle Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, für Aufgaben mit Zutrittsentscheidungen setzen wir Personal mit Sachkundeprüfung ein. Wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert und rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590 erreichbar. Mehr zum Ortsteil finden Sie auf der Seite Sicherheitsdienst Berlin-Buch, zur Leistung allgemein unter Objektschutz.
Was Objektschutz in Buch kostet
Als Richtwert rechnen Sie mit 23 bis 50 € netto je Stunde. Wo im Rahmen ein Auftrag liegt, hängt beim Objektschutz vor allem davon ab, ob eine Kraft dauerhaft am Objekt steht oder ob einzelne Kontrollen über die Nacht verteilt reichen. Für einen leeren Altbau am Waldrand genügen oft wenige Rundgänge, ein Wohnquartier mit vielen Eingängen braucht mehr Zeit je Durchgang.
Nacht- und Wochenendanteile, Feiertage und Aufgaben mit Sachkundeprüfung wirken sich ebenfalls aus. Sie bekommen ein Angebot, das Stunden und Leistung offen ausweist. Wie wir den Objektschutz in der ganzen Stadt aufstellen, zeigt die Seite Objektschutz Berlin.


