Ein Ortsteil aus Gründerzeitblöcken
Prenzlauer Berg ist mit knapp 170.000 Einwohnern auf rund elf Quadratkilometern der bevölkerungsreichste Ortsteil Berlins. Etwa zwei Drittel der Wohnungen entstanden zwischen 1871 und 1914, der Ortsteil gilt damit als größtes Gründerzeitgebiet Deutschlands. Typisch ist der Block mit Vorderhaus, Seitenflügeln und Quergebäude, durch den man nur über eine Tordurchfahrt in die Höfe gelangt.
Nach 1990 wurde im Süden des damaligen Bezirks in fünf Sanierungsgebieten mit gut 32.000 Wohneinheiten erneuert. Viele Erdgeschosse sind heute Läden, Praxen, Galerien oder Gastronomie. Die Zahl der Lokale ist seit 1991 von gut 230 auf über 600 gestiegen. Für den Objektschutz entsteht so ein Haus, in dem tagsüber vieles offen steht und abends wenig kontrolliert wird.
Welche Objekte hier Schutz brauchen
Die folgenden Orte zeigen, wie unterschiedlich die Aufgaben im Ortsteil ausfallen. Es sind Beispiele für Lagen und Gebäudetypen, keine Referenzen:
- Wohn- und Geschäftshäuser im Kollwitzkiez rund um den Kollwitzplatz, wo donnerstags der Ökomarkt und samstags ein größerer Wochenmarkt stattfinden
- Altbauten im Helmholtzkiez und im Winsviertel mit Gewerbe in Hinterhöfen und gemeinsamen Müllplätzen
- Schönhauser Allee Arcaden über dem S-Bahnhof Schönhauser Allee mit rund 25.000 Quadratmetern Verkaufsfläche
- Ladenzeilen an der Schönhauser Allee, der größten Einkaufsstraße des Ortsteils
- Ensemble im Ernst-Thälmann-Park mit gut 1.300 Wohnungen in Plattenbauweise, seit 2014 unter Denkmalschutz
- Leerstehende oder im Umbau befindliche Flächen wie das Grundstück der früheren Puhlmann-Lichtspiele an der Schönhauser Allee
Durchfahrt, Hof und Keller
Die Schwachstelle eines Berliner Altbaus liegt selten an der Haustür zur Straße. Sie liegt in der Tordurchfahrt, die tagsüber für Lieferungen offen bleibt, im dritten Hof mit den Fahrradständern oder im Keller, dessen Tür zum Hof nur mit einem alten Bartschloss gesichert ist. Unsere Kräfte gehen diese Wege mit Ihnen einmal vollständig ab und halten fest, welche Türen wann geschlossen sein müssen.
Im laufenden Dienst schließen wir Tore zur vereinbarten Uhrzeit, prüfen, ob Kellerverschläge aufgebrochen wurden, und sprechen Personen an, die in Hausfluren oder auf Dachböden übernachten wollen. Schäden, Graffiti oder offene Fenster melden wir mit Foto an Ihre Hausverwaltung. Sie entscheiden, was davon sofort und was am nächsten Werktag erledigt wird.
Für Gewerbemieter im Erdgeschoss lässt sich der Rundgang erweitern: Rollgitter nach Ladenschluss, Lieferzugang im Hof, Außenbestuhlung der Gastronomie. So bleiben die Interessen von Mietern und Gewerbe in einem Bericht zusammen.
Handel an den Alleen
Schönhauser Allee, Prenzlauer Allee und Greifswalder Straße sind die drei großen Achsen des Ortsteils, alle mit Straßenbahn und viel Fußverkehr. Händler dort kämpfen weniger mit Einbruch als mit Ladendiebstahl, aggressiven Kunden und Gruppen vor dem Eingang zu später Stunde. In Einkaufszentren und größeren Märkten stellen wir Empfangs- und Eingangskräfte, die präsent sind, ohne das Geschäft zu stören.
Bei einem Verdacht halten unsere Kräfte die Person im gesetzlichen Rahmen fest, rufen die Polizei und schreiben einen Bericht, den Sie für eine Anzeige verwenden können. Hausverbote sprechen wir nur in Ihrem Namen und nach Ihren Vorgaben aus. Wer Filialen auch in angrenzenden Ortsteilen hat, etwa in Berlin-Mitte, kann sie in denselben Auftrag aufnehmen.
Planung aus Reinickendorf, Personal mit Nachweis
Die Einsätze in Prenzlauer Berg planen wir in unserer Zweigniederlassung an der Aroser Allee 81 in Reinickendorf. Ein eigenes Büro im Ortsteil haben wir nicht. Unsere Kräfte erreichen ihn über die Ringbahn, die U2 oder die Bornholmer Straße.
Jedes Objekt erhält ein festes Team, das die Häuser, Mieter und Verwaltung kennt, und eine eingewiesene Vertretung. Alle Kräfte sind nach § 34a GewO unterrichtet oder sachkundegeprüft. Wir arbeiten nach DIN 77200 und sind nach ISO 9001 zertifiziert. Sie erreichen uns rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590. Einen Überblick über den Bezirk gibt die Seite Sicherheitsdienst Prenzlauer Berg, die Lage in der ganzen Stadt beschreibt Objektschutz Berlin.
Was Objektschutz im Altbauquartier kostet
Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Ein Abendrundgang durch zwei Höfe, der nur wenige Minuten dauert, kostet anders als eine Eingangskraft, die ein Einkaufszentrum von Öffnung bis Ladenschluss begleitet. Nachtstunden, Sonntage und Feiertage liegen im oberen Teil der Spanne.
Häufig ist eine Mischung sinnvoll: feste Präsenz zu Stoßzeiten, Rundgänge in den ruhigen Stunden. Nach einer gemeinsamen Begehung erhalten Sie ein Angebot, das beide Teile getrennt ausweist und sich an die tatsächlichen Öffnungs- und Schließzeiten Ihres Hauses anpasst.


