Ein Wissenschaftsstandort mit Werksgelände
Der Campus Berlin-Buch umfasst rund 32 Hektar. Seit 1992 sitzt dort das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, daneben das Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie, das Experimental and Clinical Research Center und das Berlin Institute of Health. Berlin führt den Standort als einen seiner Zukunftsorte. Nach Angaben der Betreibergesellschaft arbeiten rund 6.500 Menschen in Buch in der Gesundheitswirtschaft.
Auf demselben Gelände liegt der BiotechPark mit rund 45.000 Quadratmetern Labor- und Bürofläche. Dort haben sich über 70 Unternehmen mit über 800 Beschäftigten angesiedelt, zu den frühen Mietern zählen Eckert & Ziegler und die EPO Experimentelle Pharmakologie & Onkologie. 2023 kam das Gründerzentrum BerlinBioCube mit 8.000 Quadratmetern auf fünf Geschossen hinzu.
Wo in Buch Werkschutz gebraucht wird
Die Anlagen im Ortsteil unterscheiden sich stark. Für den Werkschutz ergeben sich daraus diese Schwerpunkte:
- Labore im BiotechPark mit teuren Geräten, Proben und Daten, in denen auch nachts und am Wochenende Versuche laufen
- Gründerflächen im BerlinBioCube, in denen viele kleine Mieter, Besucher und Lieferanten ein- und ausgehen
- Das Heizkraftwerk Buch an der Schwanebecker Chaussee, eine gasbetriebene Kraft-Wärme-Kopplungsanlage der BEW Berliner Energie und Wärme aus dem Jahr 1974 mit 120 Meter hohem Kamin
- Das Gewerbegebiet beiderseits des Berliner Rings im äußersten Westen des Ortsteils mit Lager- und Betriebsflächen nahe der Autobahn
Gemeinsam ist diesen Orten, dass viele Menschen berechtigt sind, aber nicht überall. Ein Ausweis für das Bürogebäude öffnet noch lange nicht das Labor nebenan.
Pforte, Ausweise und Fremdfirmen
Der Haupteingang des Campus liegt am Ende der Robert-Rössle-Straße. Dort und an Nebenzugängen entscheidet sich, wer auf das Gelände kommt. Unsere Kräfte gleichen Ausweise und Besucherlisten ab, melden Gäste bei den Gastgebern an, geben Besucherausweise gegen Unterschrift aus und nehmen sie beim Verlassen wieder zurück. Lieferanten werden nach Lieferschein oder Avis zu ihrer Rampe geschickt.
Bei Fremdfirmen prüfen wir Auftrag, Unterweisung und Arbeitszeit. Kommt ein Wartungstrupp für Lüftung, Kälte oder Gase, steht vorher fest, wer ihn begleitet und welche Räume er betreten darf. Schlüssel und Karten werden nur gegen Quittung ausgegeben. So bleibt nachvollziehbar, wer wann in welchem Gebäude war, auch wenn sich die Zusammensetzung der Mieter auf dem Gelände über die Jahre verändert.
Nachts und am Wochenende auf dem Gelände
Forschung hält sich nicht an Bürozeiten. Brutschränke, Tiefkühler und Versuchsreihen laufen weiter, wenn die Beschäftigten gegangen sind. Unsere Streifen gehen in dieser Zeit Gebäude, Freiflächen und Zaunlinien ab, prüfen verschlossene Türen und achten auf ungewöhnliche Geräusche, Licht oder Wasser. Störmeldungen von Anlagen leiten wir an die Rufbereitschaft der Haustechnik oder des Mieters weiter, so wie es in der Dienstanweisung steht.
Am Kraftwerk oder auf Betriebsflächen am Ring geht es eher um Zaun, Tor und Freilager. Hier kommt es darauf an, dass Fahrzeuge außerhalb der Betriebszeiten erfasst werden und dass offene Tore nicht übersehen werden. Jede Runde und jede Auffälligkeit steht mit Uhrzeit im Bericht.
Planung aus der Zweigniederlassung Berlin
Geplant wird der Werkschutz für Buch in unserer Zweigniederlassung in der Aroser Allee 81 in Reinickendorf, im Ortsteil selbst haben wir kein Büro. Vor Beginn begehen wir das Gelände mit Ihnen, schreiben Dienstanweisungen je Posten und stimmen Meldewege mit Haustechnik, Sicherheitsbeauftragten und Mietern ab. Am Tor setzen wir Personal mit Sachkundeprüfung nach § 34a GewO ein, alle übrigen Kräfte haben mindestens die Unterrichtung.
Wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Wie wir Werkschutz grundsätzlich aufbauen, lesen Sie unter Werkschutz, den Blick auf ganz Berlin bietet die Seite Werkschutz Berlin. Allgemeines zum Ortsteil steht unter Sicherheitsdienst Berlin-Buch.
Kosten für Werkschutz in Buch
Werkschutz ist meist ein Dauerauftrag mit festen Schichten. Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Eine Pforte, die werktags tagsüber besetzt ist, liegt eher im unteren Teil, eine durchgehende Besetzung mit Nacht-, Sonn- und Feiertagsanteil und Kräften mit Sachkundeprüfung eher im oberen.
Weitere Einflussgrößen sind die Zahl der Zugänge, der Umfang der Besucherverwaltung und ob zusätzlich Streifen über ein großes Gelände laufen. Sie erhalten ein Angebot, das Posten, Stunden und Aufgaben einzeln aufführt.


