Eine Innenstadt aus den Fünfzigern mit vielen Eigentümern
Das Zentrum von Düren ist fast vollständig in der Nachkriegszeit neu entstanden und bis heute von der Architektur der 1950er Jahre geprägt. Die Einkaufszone reicht vom Kaiserplatz und dem Markt bis zur Josef-Schregel-Straße, Kölnstraße und Wirtelstraße sind die wichtigsten Geschäftsstraßen. Hier wechseln sich Filialisten, inhabergeführte Läden, Arztpraxen und Wohnungen in den Obergeschossen ab, oft mit Zugängen über Hinterhöfe und Anlieferzonen.
Mit dem Masterplan Innenstadt hat die Stadt seit 2013 Kölnstraße, Markt und das Bismarckquartier umgebaut, der Kaiserplatz wird seit 2019 neu gestaltet. Neue Pflaster und Plätze ändern aber nichts daran, dass ein Geschäftshaus nach Ladenschluss leer steht. Für den Objektschutz heißt das: kurze Wege zwischen vielen kleinen Objekten, unterschiedliche Schließzeiten und Eigentümer, die nicht vor Ort wohnen.
Wo in Düren Objektschutz gefragt ist
Die folgenden Orte beschreiben typische Lagen in der Stadt. Sie sind keine Kunden von uns, sondern zeigen, wo welche Aufgaben anfallen:
- Kaiserplatz, Markt und Kölnstraße: Geschäftshäuser mit Läden im Erdgeschoss, Abendverschluss und Kontrolle der Hofzufahrten
- Wirtelstraße und Josef-Schregel-Straße: Handel und Gastronomie, nach Betriebsschluss oft mit offenen Durchgängen
- Stadtverwaltung am Kaiserplatz 2–4: Publikumsverkehr am Tag, Zutritt und Schließrunden am Abend
- Leopold-Hoesch-Museum am Hoeschplatz und Papiermuseum an der Wallstraße: Ausstellungsräume mit Kunst und rund 30.000 Wasserzeichen
- Haus der Stadt in Nord-Düren: Stadtbücherei, Stadt- und Kreisarchiv, Jugendzentrum und Büros unter einem Dach
- Nord-Düren rund um die Neue Jülicher Straße: Gründerzeithäuser, Sanierungen und leerstehende Wohnungen
Nord-Düren: Sanierungsgebiet mit Problemimmobilien
Nord-Düren grenzt direkt an die Innenstadt und liegt unmittelbar am Bahnhof. Seit Mai 2021 ist der Stadtteil förmlich als Sanierungsgebiet festgelegt, Umbauten stehen unter Genehmigungsvorbehalt. Die Stadt bietet Modernisierungsberatung und fördert Fassaden und Höfe; daneben gibt es ein eigenes Handlungskonzept für sogenannte Problemimmobilien, also Häuser, die verwahrlosen oder lange leer stehen.
Solche Gebäude ziehen ungebetene Gäste an: Türen werden aufgehebelt, Keller als Lager oder Schlafplatz genutzt, Sperrmüll landet im Hof. Für Eigentümer, Erbengemeinschaften und Hausverwaltungen kontrollieren wir Zugänge, Fenster und Kellerabgänge in unregelmäßigen Abständen, sichern nach einem Einbruch provisorisch, bis der Handwerker kommt, und dokumentieren jeden Befund mit Foto und Uhrzeit. Bei Wohnhäusern, die gerade saniert werden, behalten wir zusätzlich Gerüst und Baumaterial im Blick.
Präsenz am Tag, Verschluss am Abend
Nicht jedes Objekt braucht eine Wache rund um die Uhr. In Verwaltungs- und Kulturbauten geht es tagsüber um Ansprache am Eingang, um Besucher, die den Weg nicht finden, und um Personen, die sich nicht an die Hausordnung halten. Abends folgt die Schließrunde: Fenster zu, Notausgänge frei, Licht aus, Alarmanlage scharf. Unsere Kräfte arbeiten dabei nach einer schriftlichen Dienstanweisung, die wir vorher mit Ihnen abstimmen.
In Ausstellungshäusern achten wir auf Abstand zu den Exponaten und begleiten Fremdfirmen, die nach Schließung Leuchten tauschen oder Vitrinen aufbauen. Im Handel übernehmen wir die letzte Runde nach Ladenschluss und prüfen, ob Lieferanteneingänge und Rolltore wirklich verschlossen sind.
Wer neben Düren auch Objekte in Köln oder Aachen hat, kann die Bewachung über denselben Ansprechpartner abstimmen.
Wie wir Objektschutz in Düren organisieren
Nordrhein-Westfalen liegt außerhalb unserer Kernregion Nord, ein Büro haben wir im Land nicht. Wir prüfen deshalb vor jedem Angebot, ob Anfahrt, Dienstzeiten und Personal zusammenpassen. Erst wenn das trägt, sagen wir zu. Steht der Auftrag, erhalten Sie einen festen Ansprechpartner, die Kräfte werden vor dem ersten Dienst in das Objekt eingewiesen.
Für Tätigkeiten mit Zutrittskontrolle oder Hausrecht setzen wir Personal mit Sachkundeprüfung nach § 34a GewO ein, für einfache Kontrollen mindestens mit Unterrichtung. Wir arbeiten nach DIN 77200, sind nach ISO 9001 zertifiziert und rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590 erreichbar. Jede Runde und jedes Vorkommnis steht mit Uhrzeit im Bericht.
Was Objektschutz in Düren kostet
Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Eine stundenweise Kontrolle eines leeren Hauses liegt im unteren Bereich dieser Spanne, ein besetzter Empfang mit Sachkunde und Hausrecht eher im oberen. Nachtstunden, Wochenenden, Feiertage und kurze Laufzeiten erhöhen den Preis, feste Dienstpläne über viele Monate senken ihn.
Für Leerstand ist oft eine Kombination sinnvoll: wenige Kontrollen pro Woche, dazu eine Alarmanlage, die bei Auslösung jemanden verständigt. Weitere Informationen zum ganzen Land finden Sie unter Objektschutz in Nordrhein-Westfalen, einen Überblick über die Stadt auf unserer Seite zum Sicherheitsdienst in Düren.


