Eine Stadt, die aus zwei Städten gewachsen ist
Mönchengladbach hat rund 267.000 Einwohner und ist erst 1975 in seiner heutigen Form aus Gladbach und Rheydt zusammengewachsen. Man merkt es bis heute: Die Stadt hat zwei Hauptbahnhöfe, zwei Einkaufslagen und zwei Rathäuser. Für den Objektschutz bedeutet das, dass es nicht das eine Zentrum gibt, um das sich alles dreht, sondern mehrere Schwerpunkte mit jeweils eigener Lage.
Hinzu kommen große Flächen, die früher militärisch genutzt wurden. Die britische Armee war über Jahrzehnte in der Stadt präsent; auf einer früheren Kaserne, die bis 1996 genutzt wurde, liegt heute der Nordpark, das frühere Hauptquartier bei Rheindahlen wird seit 2013 vom Bund verwaltet. Beides prägt, welche Gebäude heute Schutz brauchen.
Gebäude, bei denen Objektschutz in Mönchengladbach anfällt
Typische Objekte unterscheiden sich stark in Größe und Nutzung:
- Das frühere Joint Headquarters in Rheindahlen mit rund 380 Hektar, dessen Gebäude über Jahre schrittweise abgerissen werden sollen und von dem ein Teil später Gewerbefläche werden soll
- Das frühere Karstadt-Gebäude in Rheydt, das die Stadt 2015 gekauft hat und gemeinsam mit dem alten Rathaus zu einem Verwaltungsstandort umbauen will
- Bürohäuser im Nordpark, etwa von Santander Consumer Bank, Van Laack, Eizo und Ricoh, die abends und am Wochenende leer stehen
- Das Einkaufszentrum Minto am Sonnenhausplatz, seit 2015 geöffnet, und die Geschäfte der beiden Innenstädte
- Wohnanlagen und Neubauten in der Seestadt mg+ am Hauptbahnhof, solange Wohnungen noch nicht übergeben sind
Ein leeres Militärgebäude, ein Bürohaus mit Zutrittskarten und ein Kaufhaus im Umbau verlangen nicht dasselbe. Wir schreiben deshalb für jedes Objekt eine eigene Dienstanweisung.
Leerstand: das unterschätzte Risiko
Ein Gebäude, das niemand mehr nutzt, verliert schnell an Wert. Eingeschlagene Scheiben, aufgebrochene Kellertüren, Metalldiebstahl an Kabeln und Rohren oder ein Wasserschaden, der wochenlang unbemerkt bleibt, sind die häufigsten Folgen. Bei Gebäuden, die in einigen Jahren abgerissen oder umgebaut werden sollen, kommt hinzu, dass Versicherer und Eigentümer nachweisen müssen, dass sie ihre Sorgfaltspflichten erfüllt haben.
Unser Objektschutz setzt dort an. Wir begehen das Gebäude in festgelegten, aber wechselnden Abständen, prüfen Türen, Fenster, Dachzugänge und Zäune, achten auf Spuren von Übernachtungen oder Graffiti und lesen bei Bedarf Zähler ab. Jede Runde steht mit Uhrzeit im Bericht. Fällt etwas auf, informieren wir die Ansprechpartner aus Ihrer Alarmliste und, wenn nötig, die Polizei.
Belebte Häuser nach Geschäftsschluss
Anders liegt der Fall bei Gebäuden, die tagsüber voll genutzt sind. In Bürohäusern und Einkaufszentren geht es um die Stunden nach Feierabend: Wer ist noch im Haus, sind alle Notausgänge verschlossen, läuft irgendwo noch Technik, die laufen sollte oder nicht? Unsere Kräfte übernehmen den Verschlussrundgang, kontrollieren Tiefgaragen und Anlieferzonen und halten fest, wenn etwas vom gewohnten Zustand abweicht.
Wo ein Empfang besetzt sein soll, stellen wir auch Pförtner, die Besucher registrieren, Ausweise ausgeben und Paketdienste annehmen. Ist eine Alarmanlage auf die Leitstelle Ihres Errichters aufgeschaltet, legen wir mit Ihnen fest, wann sie uns verständigt und was unsere Kraft vor Ort tut, bis Polizei oder Haustechnik eintreffen.
So organisieren wir den Objektschutz in Mönchengladbach
Unser Hauptsitz ist in Neumünster, Niederlassungen haben wir in Berlin und Bremen. In Nordrhein-Westfalen haben wir kein Büro, Objektschutz in Mönchengladbach übernehmen wir deshalb vorhabenbezogen. Vor einer Zusage prüfen wir Laufzeit, Zeiten und Anfahrt und sagen nur zu, wenn wir eine feste Besetzung mit Vertretung stellen können. Vor dem ersten Dienst wird jede Kraft in das Objekt eingewiesen, inklusive Schlüsselregelung und Ansprechpartner.
Alle Mitarbeiter haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, Kräfte mit Zutrittsentscheidung die Sachkundeprüfung. Wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert und rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590 erreichbar. Mehr zur Leistung finden Sie unter Objektschutz, alle Leistungen in der Stadt unter Sicherheitsdienst Mönchengladbach und den Landesüberblick unter Objektschutz in Nordrhein-Westfalen. Für Objekte im Nachbarkreis lohnt ein Blick auf Viersen.
Was Objektschutz in Mönchengladbach kostet
Als Richtwert gilt eine Spanne von 23 bis 50 € netto je Stunde. Wo genau ein Auftrag liegt, hängt vor allem davon ab, ob wir dauerhaft vor Ort sind oder ein leeres Gebäude in Runden kontrollieren. Ein Pförtner an einem Bürohaus werktags am Tag liegt eher unten in der Spanne, eine Nachtwache in einem großen Leerstand mit Wochenenddiensten eher oben.
Für Leerstand ist die regelmäßige Kontrolle oft günstiger als die Dauerbesetzung. Wir rechnen Ihnen beide Wege vor, weisen Zuschläge für Nacht, Sonntag und Feiertag getrennt aus und rechnen nur die tatsächlich geleisteten Stunden ab.


