Ein Zentrum aus den Achtzigern und Quartiere von heute
Neugraben-Fischbek ist zweigeteilt: Auf der einen Seite stehen der Ortskern rund um den Marktplatz und das Süderelbe-Einkaufszentrum, das im Oktober 1981 zusammen mit dem S-Bahnhof eröffnet wurde. Auf der anderen Seite wachsen seit rund zehn Jahren ganze Wohnviertel neu, vom Vogelkamp nördlich der Bahn bis zum Fischbeker Heidbrook auf dem Gelände der früheren Röttiger-Kaserne. Beide Seiten brauchen Schutz, aber aus unterschiedlichen Gründen.
Am Zentrum geht es um Handel, Anlieferung und Flächen, die nicht mehr vermietet sind. In den neuen Quartieren geht es um Tiefgaragen, Gemeinschaftsräume, Müllplätze und Technikräume, die von vielen Menschen genutzt, aber von niemandem bewacht werden. Unser Objektschutz setzt dort an, wo Hausmeister und Verwaltung abends Feierabend machen.
Wo im Stadtteil Objektschutz gebraucht wird
Die folgenden Orte zeigen, welche Art von Gebäuden im Stadtteil typischerweise Schutz braucht. Es sind Beispiele, keine Kunden:
- Süderelbe-Einkaufszentrum mit zwei Gebäudeteilen beiderseits der B 73 und der Brücke dazwischen
- Kaufland im früheren Karstadt-Gebäude, seit Herbst 2006, mit Anlieferung am frühen Morgen
- Marktplatz und Fußgängerzone in Neugraben mit Läden, Praxen und Büros
- Wohnanlagen und Tiefgaragen im Vogelkamp Neugraben und im Fischbeker Heidbrook
- Seniorenwohnanlage Fischbeker Höfe im umgebauten Kasernenbau
- Parkhaus am S-Bahnhof Neugraben und Abstellflächen am Bahnhof Fischbek
Leerstand sichern, bevor er teuer wird
Im Süderelbe-Einkaufszentrum stehen Teile leer. Leere Ladenflächen sind für Eigentümer ein doppeltes Risiko: Niemand bemerkt eine aufgebrochene Tür oder einen tropfenden Wasserhahn, und ein verwahrlostes Schaufenster schreckt die verbliebenen Mieter ab. Eine regelmäßige Leerstandskontrolle hält dagegen. Unsere Kraft geht Flure, Nebenräume und Technikbereiche ab, prüft Schlösser und Fenster, liest auf Wunsch Zähler ab und meldet Feuchtigkeit, Schäden oder Spuren von Übernachtungen.
Jeder Rundgang wird mit Uhrzeit, Fotos und Befund dokumentiert. So haben Sie gegenüber Versicherung und Mietinteressenten einen Nachweis, dass die Fläche gepflegt wird.
Besonders heikel sind Übergänge: Ein Mieter zieht aus, der nächste baut erst in einigen Monaten um, und dazwischen liegen Schlüssel bei Maklern, Handwerkern und Verwaltung. Wir führen in dieser Zeit ein Schlüsselbuch, öffnen für Besichtigungen und Gutachter, schließen danach wieder ab und vermerken, wer wann in der Fläche war. Das schafft Klarheit, falls später etwas fehlt oder beschädigt ist.
Schließdienst, Empfang und Präsenz im Handel
Für Geschäfte und Büros übernehmen wir das Öffnen am Morgen, das Abschließen am Abend und die Kontrolle, ob alle Türen, Rolltore und Fenster wirklich zu sind. An Markttagen, wenn der Süderelbe-Wochenmarkt dienstags, donnerstags und samstags viel Publikum bringt, kann eine sichtbare Kraft auf Laufwegen und Parkflächen Diebstahl und Ärger vorbeugen. In Bürohäusern besetzen wir bei Bedarf einen Empfang mit Besucherliste.
In Wohnanlagen kontrollieren unsere Kräfte Tiefgaragen, Keller und Fahrradräume, achten auf offene Brandschutztüren und sprechen Unbefugte freundlich, aber klar an. Was auffällt, erhält die Hausverwaltung am nächsten Morgen schriftlich.
Für Objekte, die keine Dauerbesetzung brauchen, kombinieren wir den Objektschutz mit unserem Revierdienst: Mehrere Kontrollen pro Nacht zu wechselnden Zeiten, dazu Alarmverfolgung, wenn die Anlage auslöst.
Planung und Personal
Hamburg gehört zu unserer Kernregion Nord. Geplant wird aus dem Hauptsitz in Neumünster; Einsätze in Neugraben-Fischbek stimmen wir mit Objekten im Bezirk Harburg ab, etwa in Harburg. Vor dem ersten Dienst gehen wir mit Ihnen das Objekt ab, legen Rundgänge, Schlüssel und Ansprechpartner fest und schreiben das in eine Dienstanweisung.
Unsere Kräfte sind nach § 34a GewO unterrichtet oder sachkundegeprüft, das Unternehmen ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Für jeden Posten gibt es eingewiesenen Ersatz.
Kosten für Objektschutz im Stadtteil
Als Richtwert nennen wir 23 bis 50 € netto je Stunde. Eine Leerstandskontrolle mit wenigen Rundgängen pro Woche kostet deutlich weniger als ein Empfang, der jeden Tag besetzt ist. Wo genau Sie in der Spanne liegen, hängt an der Uhrzeit, am Wochenendanteil, an der Qualifikation und daran, ob eine feste Kraft vor Ort bleibt oder eine Streife mehrere Objekte verbindet.
Sie erhalten ein Angebot mit genauer Leistungsbeschreibung. Einen Überblick über alle Leistungen im Stadtteil finden Sie unter Sicherheitsdienst Hamburg-Neugraben-Fischbek.


