Ein Stadtteil im Dauerbau
Kaum ein Hamburger Stadtteil hat in den letzten Jahren so viel Neubau erlebt wie Neugraben-Fischbek. Der Fischbeker Heidbrook auf dem Gelände der früheren Röttiger-Kaserne wurde 2022 fertig, im Vogelkamp sind die meisten der rund 1.950 geplanten Wohnungen gebaut. Jetzt beginnt der nächste große Abschnitt: die Fischbeker Reethen mit rund 2.300 Wohnungen, Gewerbe und einer neuen Stadtteilschule auf etwa 70 Hektar.
Für Bauherren und Generalunternehmer heißt das: lange Bauzeiten, wechselnde Gewerke und Baufelder, die nachts an Wiesen und Gräben grenzen. Unsere Baustellenbewachung begleitet solche Projekte über alle Phasen.
Aktuelle und kommende Baufelder
Die folgenden Vorhaben zeigen, wo im Stadtteil gebaut wird oder demnächst gebaut werden soll. Sie sind keine Referenzen:
- Fischbeker Reethen: Tiefbau, Geländemodellierung und Entwässerung der ersten Baustufe, 2025 von der IBA Hamburg ausgeschrieben
- Fischbeker Reethen: später Geschosswohnungsbau, Reihenhäuser, rund zehn Hektar Gewerbe und eine Stadtteilschule mit Oberstufe
- Königswiesen im Vogelkamp: rund 8,1 Hektar mit etwa 400 Wohnungen, Vermarktung ab 2027 vorgesehen
- Fischbeker Heidbrook: geförderte Reihenhäuser, Baubeginn im August 2024
- A 26 West nördlich des Stadtteils, Abschnitt Neu Wulmstorf bis Autobahnkreuz Hamburg-Hafen, Bau seit 2020
Jede Bauphase hat ihr eigenes Risiko
In der Erschließung stehen Bagger, Walzen, Dieseltanks und Rohrlager auf einer offenen Fläche. Gestohlen wird hier Kraftstoff, beschädigt werden Maschinen. Sobald der Rohbau steht, verschiebt sich das Risiko auf Baustrom, Kabeltrommeln, Werkzeugcontainer und Gerüste, die Unbefugte zum Klettern einladen. Im Ausbau lagern Heizungen, Sanitärobjekte, Fenster und Küchen in den Gebäuden, oft schon hinter Türen ohne endgültige Schlösser.
Die heikelste Zeit kommt, wenn die ersten Wohnungen bezogen werden und nebenan noch gebaut wird. Dann teilen sich Bewohner, Umzugswagen und Handwerker die Wege, und die Grenze zwischen Baustelle und Wohnquartier verschwimmt.
Wir passen die Bewachung deshalb an: zu Beginn Kontrollrunden mit Tankprüfung, im Rohbau eine Nachtwache an der Zufahrt, im Ausbau Rundgänge durch die Gebäude und am Ende gezielter Schutz der letzten offenen Abschnitte.
Was unsere Kräfte vor Ort tun
Unsere Kräfte prüfen Bauzaun und Tore, kontrollieren Container, Tanks und Maschinen, gehen durch Rohbauten und Treppenhäuser und achten auf Feuer, Wasser und offene Zugänge. Auffälligkeiten werden mit Foto dokumentiert. Wird ein Einbruch entdeckt, rufen sie die Polizei, sichern die Stelle und informieren Ihre Bauleitung noch in der Nacht.
Am Morgen liegt der Bericht vor, damit der Polier weiß, ob alles in Ordnung ist oder ein Gewerk erst nach einer Reparatur weiterarbeiten kann.
Die Lage der Baufelder verlangt Aufmerksamkeit in zwei Richtungen. Zur Wohnseite hin geht es um Neugierige, Kinder auf dem Abenteuerspielplatz Rohbau und Fahrräder, die durch die Baustraße abkürzen. Zur offenen Landschaft am Moorgürtel hin gibt es lange Zaunstrecken ohne Beleuchtung, an denen ein Fahrzeug unbemerkt halten kann. Unsere Runden decken beide Seiten ab, und die Beleuchtung der Zufahrt prüfen wir bei jeder Kontrolle mit.
Planung, Personal und Übergang
Hamburg gehört zu unserer Kernregion Nord; die Einsätze planen wir aus dem Hauptsitz in Neumünster. Mehrere Baufelder im Stadtteil lassen sich in einer Runde verbinden, sodass jeder Auftraggeber nur seinen Anteil bezahlt. Unsere Kräfte sind nach § 34a GewO qualifiziert, das Unternehmen ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert.
Ist das Gebäude übergeben, wechseln wir auf Wunsch in den Objektschutz für die Wohnanlage. Mehr zu Hamburg zeigt die Seite Baustellenbewachung Hamburg.
Kosten für die Bewachung einer Baustelle
Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Da Baustellen vor allem nachts und am Wochenende gesichert werden müssen, spielt der Anteil dieser Zeiten eine große Rolle. Eine reine Kontrollrunde mit wenigen Anfahrten pro Nacht ist günstiger als eine durchgehende Wache.
Wir rechnen Ihnen beide Varianten für Ihr Baufeld vor und passen das Angebot an, wenn sich die Bauphase ändert. Ruhen die Arbeiten über Weihnachten oder in den Sommerferien, planen wir für diese Wochen gezielt mehr Kontrollen ein. Alle Leistungen im Stadtteil finden Sie unter Sicherheitsdienst Hamburg-Neugraben-Fischbek.


